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Kapellenkirche (Rottweil)

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Rottweil Kapellenkirche (Rottweil) 20171014142624
Rottweil Kapellenkirche (Rottweil) 20171014142624

Die gotische Kapellenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt Rottweil. Sie liegt östlich des früheren, lang gestreckten Marktplatzes auf der Höhe des Mathildenmarktes. Erstmals im frühen 14. Jahrhundert belegt, reichen ihre Anfänge vermutlich bis in das 13. Jh. zurück. Die Tradition geht von einer – auf Betreiben der Bürgerschaft errichteten – Marienkapelle aus. Ihr Turm soll auf einer später versiegten Heilquelle für Augenleidende errichtet worden sein. Der Chorneubau wurde seit 1476 geschaffen. Für die Jesuiten, die 1652 nach Rottweil kamen, um das Schulwesen der Stadt wieder zu beleben, war die Kirche stets templum nostrum (unsere Kirche). Sie haben die ihnen überantwortete Kapelle 1727 bis 1733 renoviert. Heute ist sie Nebenkirche der Münsterpfarrei Heilig Kreuz und Konviktskirche. Ihr Turm gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Spätgotik in Baden-Württemberg. Er erhielt 1983 das Prädikat Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Mit drei großen und vier kleineren Tympana sowie insgesamt 27 freistehenden Figuren entstand im 14. Jahrhundert der damals größte zusammenhängende Zyklus von Steinplastiken in Schwaben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kapellenkirche (Rottweil) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kapellenkirche (Rottweil)
Kapellenhof, Verwaltungsgemeinschaft Rottweil

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Kapellenhof 3
78628 Verwaltungsgemeinschaft Rottweil
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Rottweil Kapellenkirche (Rottweil) 20171014142624
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Rottweiler Viadukt
Rottweiler Viadukt

Der Rottweiler Viadukt ist eine zweispurige Straßenbrücke in Rottweil. Sie führt die Balinger Straße, einen Abschnitt der L 423, aus dem Neckartal in einem 300 Meter langen und bis zu 30 m hohen, rampenartigen Aufstieg zur Kernstadt. Dort mündet sie in der unteren Hauptstraße. Der Viadukt steht unter Denkmalschutz. Er besteht aus 13 aus Muschelkalk und Buntsandstein gemauerten Rundbögen. Es wurde von 1874 bis 1876 unter dem Straßenbauinspektor Julius Mährlen im Rahmen der sogenannten Linden- und Mühlsteig-Correktion erbaut. Von 1960 bis 1961 wurde die Fahrbahn verbreitert. Seither kragt die Fahrbahntafel, bzw. die beiderseits der Fahrbahn verlaufenden Gehwege, weit aus. Durch den Viadukt wurde der vormals sehr steile Anstieg der Unteren Hauptstraße durch einen für Gespanne und Fuhrwerke leichter zu überwindende flachere Steigung ersetzt. Die frühere Straße existiert heute noch nördlich des Viadukts als verlängerte untere Hauptstraße. Der frühere Neckarübergang bei der Drehersmühle wurde aber zurückgebaut. Der Verlauf der Balinger Straße wurde durch den Neubau weiter nach Nordosten verlegt und mit der König-Karls-Brücke wurde ein neuer Neckarübergang geschaffen. Das Landesamt für Denkmalpflege bezeichnet den Viadukt als „stadtbildprägendes und technikgeschichtlich herausragendes, über das Kreisgebiet hinaus bedeutendes Zeugnis des württembergischen Straßenbaus im 19. Jh. Vor dem Bau von Autobahnen stellten solche sehr großen, hauptsächlich im Eisenbahnbau erstellten Viadukte im Straßenbau noch seltene Ausnahmen dar.“