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Île Sainte-Hélène

Binneninsel (Sankt-Lorenz-Strom)Expo 67Geographie (Montreal)Insel (Hochelaga-Archipel)Insel (Nordamerika)
Ilestehelene
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Die Île Sainte-Hélène (englisch Saint Helen’s Island) ist eine im Sankt-Lorenz-Strom gelegene Flussinsel in der kanadischen Provinz Québec. Sie liegt im Stadtgebiet von Montreal, unmittelbar östlich der Île de Montréal. Die Insel gehört zum Hochelaga-Archipel, ist rund drei Kilometer lang und bis zu 600 Meter breit. Der Chenal Le Moyne, ein Seitenarm des Sankt-Lorenz-Stroms, trennt die Île Sainte-Hélène von der Île Notre-Dame.

Auszug des Wikipedia-Artikels Île Sainte-Hélène (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Île Sainte-Hélène
Blockhaus, Montreal Ville-Marie

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.51675 ° E -73.5345 °
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Adresse

Blockhaus

Blockhaus
H3C 6A3 Montreal, Ville-Marie
Quebec, Kanada
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Expo 67
Expo 67

Die Expo 67 – offizieller Titel: franz.: Exposition universelle et internationale Montréal 1967, engl.: Universal and International Exhibition Montreal – war eine in der kanadischen Stadt Montreal stattfindende Weltausstellung. Sie dauerte vom 28. April bis zum 29. Oktober 1967; das Ausstellungsgelände befand sich auf einer Halbinsel und zwei Inseln im Sankt-Lorenz-Strom. Das Motto der Ausstellung lautete „Der Mensch und seine Welt“ (franz.: „Terre des Hommes“, engl.: „Man and his World“). Die Expo 67 war gleichzeitig die Hauptfeierlichkeit im Rahmen der Hundertjahrfeier Canadian Centennial. Ursprünglich hätte die Ausstellung in Moskau stattfinden sollen, um den 50. Jahrestag der Russischen Revolution zu begehen. Die Sowjetunion beschloss jedoch, die Weltausstellung nicht abzuhalten, und so wurde im November 1962 durch das Bureau International des Expositions entschieden, die Messe in Kanada stattfinden zu lassen. Obwohl die Expo 67 mit mehr als 50,3 Millionen Besuchern und 365 Hektar Ausstellungsfläche die größte auf dem amerikanischen Kontinent war und mit 62 teilnehmenden Nationen einen neuen Rekord aufstellte, erwirtschaftete sie einen Verlust von über 210 Millionen kanadischen Dollar. Die Weltausstellung in Montreal zeigte zumeist Leichtbaukonstruktionen und wies mit neuen architektonischen Raumstrukturen, neuartigen Verkehrskonzepten und Weltraumfahrtvisionen einen technologischen Weg zur Bewältigung von Zukunftsproblemen. Als Leitgedanke galt nach wie vor, dass der Mensch die Natur beherrschen könne. Berühmt gewordene Hinterlassenschaften der Ausstellung sind die geodätische Kugel Biosphère des US-amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller sowie der Wohnbaukomplex Habitat 67 des israelischen Architekten Mosche Safdie.

La Ronde (Freizeitpark)
La Ronde (Freizeitpark)

La Ronde ist ein Vergnügungspark im kanadischen Montreal. Der 591.000 Quadratmeter große Freizeitpark befindet sich auf der Île Sainte-Hélène, wird von der Freizeitpark-Kette Six Flags betrieben und ist nach dem Canada’s Wonderland in Ontario der zweitgrößte in Kanada. Er ist jeweils von Mai bis Oktober geöffnet. Der Freizeitpark La Ronde wurde im April 1967 als Teil der Weltausstellung Expo 67 eröffnet. Von den damaligen Attraktionen ist bis auf kleinere Fahrgeschäfte für Kinder fast nichts erhalten geblieben. Der Park bietet gegenwärtig (2011) 40 Fahrgeschäfte, darunter elf Achterbahnen und drei Wildwasserbahnen. Außerdem sind der 100 Meter hohe Aussichtsturm La Spirale und die von Willy Habegger gebaute Einschienenbahn Minirail aus dieser Zeit erhalten. Der Aussichtsturm, der nach dem Prinzip des Gyro-Tower von der Schweizer Firma Von Roll errichtet wurde, kann bis zu 64 Personen auf eine Höhe von 73 Metern befördern. Die Anlage gehörte bis zum Verkauf an Six Flags am 4. Mai 2001 der Stadt Montreal. Der Kaufpreis betrug 20 Millionen US-Dollar, ein spezieller Pachtvertrag (emphyteutic lease) sichert der Kette die Grundstücksrechte bis ins Jahr 2065. Am 13. Mai 2006 wurde die neunte Achterbahn Goliath eröffnet, was sie zur zweitschnellsten und zweithöchsten Achterbahn Kanadas nach Behemoth macht. Im Jahr 2007 betrug die Besucherzahl 1.915.000. Der Park ist jeden Sommer Austragungsort des internationalen Feuerwerkwettbewerbs L’International des Feux Loto-Québec.

Großer Preis von Kanada
Großer Preis von Kanada

Als Großer Preis von Kanada wird seit 1967 jährlich mit Ausnahme von 1975, 1987 und 2009 ein Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft in Kanada ausgetragen. Zuvor fanden unter gleichen Namen bereits Sportwagenrennen statt: Von 1961 bis 1965 im Rahmen des Canadian Sports Car Championship sowie 1966 in der CanAm-Serie. Der erste Große Preis von Kanada in der Formel 1 wurde auf dem Mosport Park, rund 100 km östlich von Toronto, in der Saison 1967 ausgetragen, dort fanden zuvor bereits die ebenfalls als Großer Preis von Kanada bezeichneten Sportwagenrennen statt. 1968 und 1970 fand das Rennen auf der Strecke Mont-Tremblant nahe der Ortschaft Saint-Jovite in der Provinz Québec statt. Im Jahr 1969 sowie von 1971 bis 1977 war erneut der Mosport Park Veranstaltungsort des Großen Preises von Kanada. Ab 1978 fanden die Formel-1-Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve (bis 1981 als Circuit Île Notre-Dame bezeichnet) in Montreal statt. Beim großen Preis von Kanada im Jahr 1982 kam der italienische Rennfahrer Riccardo Paletti bei einem Auffahrunfall im Start-Ziel-Bereich ums Leben. Für die Formel-1-Saison 2009 wurde der Große Preis von Kanada nicht in den Rennkalender aufgenommen. Als Grund gab Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone an, dass die Betreiber der Strecke noch Zahlungen für vergangene Rennen schulden. Die Organisatoren des Kanada-Grand-Prix widersprachen dem, räumten aber ein, dass es unterschiedliche Auffassungen über die Höhe ihrer Verpflichtungen gibt. Rettungsversuche unter Beteiligung der Stadt Montreal und der kanadischen Regierung scheiterten schließlich, da man sich mit Ecclestone nicht über Zahlungen für künftige Rennen einigen konnte. Der Große Preis von Kanada 2011 am 12. Juni 2011 war das zeitlich längste (4:04:39,537 h) und auch langsamste (Durchschnittsgeschwindigkeit 74,864 km/h) Rennen der Formel-1-Geschichte. Ursache waren schwere Regenfälle und mehrere Unfälle, die zu insgesamt 30 Safety-Car-Runden führten (ebenfalls Rekord). Für 2020 und 2021 wurde das Rennen aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.