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Casino de Montréal

Bauwerk in MontrealExpo 67Spielbank (Kanada)Unternehmen (Montreal)Unternehmensgründung 1993
Casino de Montreal
Casino de Montreal

Das Casino de Montréal ist eine Spielbank in der kanadischen Stadt Montreal. Sie befindet sich auf der Île Notre-Dame. Mit 3200 Spielautomaten und 115 Spieltischen auf einer Fläche von 48.900 m² ist sie die größte Spielbank des Landes; auch weltweit gehört sie zu den zehn größten. Die Spielbank ist jeden Tag während 24 Stunden geöffnet. Sie ist im Besitz der Société des casinos du Québec, einer Tochtergesellschaft von Loto-Québec, der staatlichen Lotteriegesellschaft der Provinz Québec. Zur Spielbank gehören außerdem ein Hotel mit 300 Zimmern, vier Restaurants, vier Bars, ein Cabaretsaal mit 2500 Plätzen sowie Räume für Konferenzen und Bankette. Nachdem die Provinzregierung 1992 ein Spielbankengesetz erlassen hatte, wurde das Casino am 9. Oktober 1993 eröffnet. Dabei nutzte man ein bereits bestehendes Gebäude, den ehemaligen französischen Pavillon der Weltausstellung Expo 67. Erweiterungen erfolgten 1994 mit der Übernahme des Expo-Pavillons der Provinz Québec und 1996 mit der Errichtung eines Annexgebäudes.

Auszug des Wikipedia-Artikels Casino de Montréal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Casino de Montréal
Avenue du Casino, Montreal Ville-Marie

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N 45.5055 ° E -73.5259 °
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Adresse

Casino de Montréal

Avenue du Casino 1
H3C 4W7 Montreal, Ville-Marie
Quebec, Kanada
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Telefonnummer
Loto-Québec

call+18006652274

Webseite
casinos.lotoquebec.com

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In der Umgebung

Großer Preis von Kanada
Großer Preis von Kanada

Als Großer Preis von Kanada wird seit 1967 jährlich mit Ausnahme von 1975, 1987 und 2009 ein Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft in Kanada ausgetragen. Zuvor fanden unter gleichen Namen bereits Sportwagenrennen statt: Von 1961 bis 1965 im Rahmen des Canadian Sports Car Championship sowie 1966 in der CanAm-Serie. Der erste Große Preis von Kanada in der Formel 1 wurde auf dem Mosport Park, rund 100 km östlich von Toronto, in der Saison 1967 ausgetragen, dort fanden zuvor bereits die ebenfalls als Großer Preis von Kanada bezeichneten Sportwagenrennen statt. 1968 und 1970 fand das Rennen auf der Strecke Mont-Tremblant nahe der Ortschaft Saint-Jovite in der Provinz Québec statt. Im Jahr 1969 sowie von 1971 bis 1977 war erneut der Mosport Park Veranstaltungsort des Großen Preises von Kanada. Ab 1978 fanden die Formel-1-Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve (bis 1981 als Circuit Île Notre-Dame bezeichnet) in Montreal statt. Beim großen Preis von Kanada im Jahr 1982 kam der italienische Rennfahrer Riccardo Paletti bei einem Auffahrunfall im Start-Ziel-Bereich ums Leben. Für die Formel-1-Saison 2009 wurde der Große Preis von Kanada nicht in den Rennkalender aufgenommen. Als Grund gab Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone an, dass die Betreiber der Strecke noch Zahlungen für vergangene Rennen schulden. Die Organisatoren des Kanada-Grand-Prix widersprachen dem, räumten aber ein, dass es unterschiedliche Auffassungen über die Höhe ihrer Verpflichtungen gibt. Rettungsversuche unter Beteiligung der Stadt Montreal und der kanadischen Regierung scheiterten schließlich, da man sich mit Ecclestone nicht über Zahlungen für künftige Rennen einigen konnte. Der Große Preis von Kanada 2011 am 12. Juni 2011 war das zeitlich längste (4:04:39,537 h) und auch langsamste (Durchschnittsgeschwindigkeit 74,864 km/h) Rennen der Formel-1-Geschichte. Ursache waren schwere Regenfälle und mehrere Unfälle, die zu insgesamt 30 Safety-Car-Runden führten (ebenfalls Rekord). Für 2020 und 2021 wurde das Rennen aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.

Expo 67
Expo 67

Die Expo 67 – offizieller Titel: franz.: Exposition universelle et internationale Montréal 1967, engl.: Universal and International Exhibition Montreal – war eine in der kanadischen Stadt Montreal stattfindende Weltausstellung. Sie dauerte vom 28. April bis zum 29. Oktober 1967; das Ausstellungsgelände befand sich auf einer Halbinsel und zwei Inseln im Sankt-Lorenz-Strom. Das Motto der Ausstellung lautete „Der Mensch und seine Welt“ (franz.: „Terre des Hommes“, engl.: „Man and his World“). Die Expo 67 war gleichzeitig die Hauptfeierlichkeit im Rahmen der Hundertjahrfeier Canadian Centennial. Ursprünglich hätte die Ausstellung in Moskau stattfinden sollen, um den 50. Jahrestag der Russischen Revolution zu begehen. Die Sowjetunion beschloss jedoch, die Weltausstellung nicht abzuhalten, und so wurde im November 1962 durch das Bureau International des Expositions entschieden, die Messe in Kanada stattfinden zu lassen. Obwohl die Expo 67 mit mehr als 50,3 Millionen Besuchern und 365 Hektar Ausstellungsfläche die größte auf dem amerikanischen Kontinent war und mit 62 teilnehmenden Nationen einen neuen Rekord aufstellte, erwirtschaftete sie einen Verlust von über 210 Millionen kanadischen Dollar. Die Weltausstellung in Montreal zeigte zumeist Leichtbaukonstruktionen und wies mit neuen architektonischen Raumstrukturen, neuartigen Verkehrskonzepten und Weltraumfahrtvisionen einen technologischen Weg zur Bewältigung von Zukunftsproblemen. Als Leitgedanke galt nach wie vor, dass der Mensch die Natur beherrschen könne. Berühmt gewordene Hinterlassenschaften der Ausstellung sind die geodätische Kugel Biosphère des US-amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller sowie der Wohnbaukomplex Habitat 67 des israelischen Architekten Mosche Safdie.