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Goliath (La Ronde)

Achterbahn hergestellt von Bolliger & MabillardAchterbahn in KanadaBauwerk in MontrealErbaut 2006Stahlachterbahn
Goliathlaronde
Goliathlaronde

Goliath ist eine Stahlachterbahn im Freizeitpark La Ronde (Montreal) vom Modell Hyper Coaster des Herstellers Bolliger & Mabillard, die am 13. Mai 2006 eröffnet wurde.

Auszug des Wikipedia-Artikels Goliath (La Ronde) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Goliath (La Ronde)
Avenue du Port, Montreal Ville-Marie

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.528734 ° E -73.535723 °
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Adresse

Avenue du Port
H3C 0K7 Montreal, Ville-Marie
Quebec, Kanada
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Goliathlaronde
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La Ronde (Freizeitpark)
La Ronde (Freizeitpark)

La Ronde ist ein Vergnügungspark im kanadischen Montreal. Der 591.000 Quadratmeter große Freizeitpark befindet sich auf der Île Sainte-Hélène, wird von der Freizeitpark-Kette Six Flags betrieben und ist nach dem Canada’s Wonderland in Ontario der zweitgrößte in Kanada. Er ist jeweils von Mai bis Oktober geöffnet. Der Freizeitpark La Ronde wurde im April 1967 als Teil der Weltausstellung Expo 67 eröffnet. Von den damaligen Attraktionen ist bis auf kleinere Fahrgeschäfte für Kinder fast nichts erhalten geblieben. Der Park bietet gegenwärtig (2011) 40 Fahrgeschäfte, darunter elf Achterbahnen und drei Wildwasserbahnen. Außerdem sind der 100 Meter hohe Aussichtsturm La Spirale und die von Willy Habegger gebaute Einschienenbahn Minirail aus dieser Zeit erhalten. Der Aussichtsturm, der nach dem Prinzip des Gyro-Tower von der Schweizer Firma Von Roll errichtet wurde, kann bis zu 64 Personen auf eine Höhe von 73 Metern befördern. Die Anlage gehörte bis zum Verkauf an Six Flags am 4. Mai 2001 der Stadt Montreal. Der Kaufpreis betrug 20 Millionen US-Dollar, ein spezieller Pachtvertrag (emphyteutic lease) sichert der Kette die Grundstücksrechte bis ins Jahr 2065. Am 13. Mai 2006 wurde die neunte Achterbahn Goliath eröffnet, was sie zur zweitschnellsten und zweithöchsten Achterbahn Kanadas nach Behemoth macht. Im Jahr 2007 betrug die Besucherzahl 1.915.000. Der Park ist jeden Sommer Austragungsort des internationalen Feuerwerkwettbewerbs L’International des Feux Loto-Québec.

Expo 67
Expo 67

Die Expo 67 – offizieller Titel: franz.: Exposition universelle et internationale Montréal 1967, engl.: Universal and International Exhibition Montreal – war eine in der kanadischen Stadt Montreal stattfindende Weltausstellung. Sie dauerte vom 28. April bis zum 29. Oktober 1967; das Ausstellungsgelände befand sich auf einer Halbinsel und zwei Inseln im Sankt-Lorenz-Strom. Das Motto der Ausstellung lautete „Der Mensch und seine Welt“ (franz.: „Terre des Hommes“, engl.: „Man and his World“). Die Expo 67 war gleichzeitig die Hauptfeierlichkeit im Rahmen der Hundertjahrfeier Canadian Centennial. Ursprünglich hätte die Ausstellung in Moskau stattfinden sollen, um den 50. Jahrestag der Russischen Revolution zu begehen. Die Sowjetunion beschloss jedoch, die Weltausstellung nicht abzuhalten, und so wurde im November 1962 durch das Bureau International des Expositions entschieden, die Messe in Kanada stattfinden zu lassen. Obwohl die Expo 67 mit mehr als 50,3 Millionen Besuchern und 365 Hektar Ausstellungsfläche die größte auf dem amerikanischen Kontinent war und mit 62 teilnehmenden Nationen einen neuen Rekord aufstellte, erwirtschaftete sie einen Verlust von über 210 Millionen kanadischen Dollar. Die Weltausstellung in Montreal zeigte zumeist Leichtbaukonstruktionen und wies mit neuen architektonischen Raumstrukturen, neuartigen Verkehrskonzepten und Weltraumfahrtvisionen einen technologischen Weg zur Bewältigung von Zukunftsproblemen. Als Leitgedanke galt nach wie vor, dass der Mensch die Natur beherrschen könne. Berühmt gewordene Hinterlassenschaften der Ausstellung sind die geodätische Kugel Biosphère des US-amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller sowie der Wohnbaukomplex Habitat 67 des israelischen Architekten Mosche Safdie.