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Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Behörde (Hannover)Gegründet 1958Geologische OrganisationOrganisation (Rohstoffwirtschaft)Ressortforschungseinrichtung
Geozentrum Hannover
Geozentrum Hannover

Die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und fungiert als zentrale geowissenschaftliche Beratungseinrichtung der Bundesregierung. Der Hauptsitz der Bundesanstalt befindet sich in Hannover, darüber hinaus gibt es eine Außenstelle (Dienstbereich) in Berlin. Die BGR ist auch als Forschungsinstitut tätig und bearbeitet neben Themenbereichen der Geologie der kontinentalen, marinen und Energierohstoffe sowie der Bodenkunde auch die Polarforschung und die Geodatenverwaltung. Die BGR, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik bilden das Geozentrum Hannover. Alle drei Institutionen haben eine gemeinsame Verwaltung und Infrastruktur und ergänzen sich durch ihre interdisziplinären Fachkompetenzen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
Stilleweg, Hannover Groß-Buchholz (Buchholz-Kleefeld)

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Adresse

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Stilleweg
30655 Hannover, Groß-Buchholz (Buchholz-Kleefeld)
Niedersachsen, Deutschland
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Webseite
bgr.bund.de

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Geozentrum Hannover
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Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik
Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), ehemals Institut für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben (GGA-Institut), mit Sitz in Hannover ist als eine Anstalt öffentlichen Rechts eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung für angewandte Geophysik unter besonderer Berücksichtigung der Geowissenschaften. Mit Methoden der Angewandten Geophysik werden zukunftsgerichtete Fragestellungen von gesellschaftlicher Bedeutung untersucht. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Das Institut blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Geophysik-Forschung zurück. Durch die langjährige Spezialisierung in der oberflächennahen Anwendung der Geophysik, der Geräte- sowie Dateninfrastruktur sowie der damit einhergehenden Möglichkeit, innerhalb eines Instituts verschiedenste geophysikalische Methoden themenübergreifend zu kombinieren, ist das LIAG deutschlandweit einzigartig. Das Institut bildet zusammen mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie das Geozentrum Hannover, welches unter einer gemeinsamen Verwaltung steht. Am LIAG sind derzeit ca. 75 Mitarbeiter inklusive Projektstellen tätig (Stand Dezember 2020).Bis 31. Dezember 2019 war das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Das Land Niedersachsen sieht das LIAG weiterhin als einen wichtigen Bestandteil der nationalen Forschungslandschaft an und hält sowohl die methodische und wissenschaftliche Kompetenz als auch die Beratungsleistung des Instituts im Zusammenhang mit aktuellen gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitischen Fragen zur Erforschung und Nutzung des Untergrundes für unverzichtbar. Nachdem die gemeinsame Bund-Länder-Förderung zu Beginn des Jahres 2023 enden wird, übernimmt das Land Niedersachsen daher die Finanzierung. Durch die Umsetzung der Empfehlungen aus der letzten Evaluierung, unter anderem durch den Zukunftsworkshop, wird schnellstmöglich eine Wiederaufnahme des LIAG in die Leibniz-Gemeinschaft angestrebt.