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Saihō-ji

Bestandteil einer Welterbestätte in AsienBestandteil einer Welterbestätte in JapanBuddhistischer Tempel in KyōtoErbaut in den 730er JahrenLandschaftlich Schöner Ort in der Präfektur Kyōto
Saihouji kokedera01
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Saihō-ji (jap. 西芳寺) ist ein buddhistischer Tempel in Kyōto. Der auch als Koke-dera (苔寺, dt. „Moostempel“) bekannte Tempel der Rinzai-shū, der für den von Musō Soseki gestalteten Moosgarten berühmt ist, befindet sich im Stadtbezirk Nishikyō-ku. Der ursprünglich im Jahr 731 begründete Tempel geht auf Gyōki zurück und war Amitabha geweiht. Seine Umweihung in einen Zen-Tempel erfolgte 1339. 1994 wurde er in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) aufgenommen. Dieser Tempel entzieht sich dem Massenansturm der überwiegend inländischen Touristen durch eine Beschränkung der Besucherzahlen. So kann das umzäunte Tempelgelände nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung betreten werden. Der Garten selbst ist nicht als Moosgarten konzipiert worden, sondern durch Geschichtswirren lange vernachlässigt worden. Mehrere Tempelbauten wurden 1469 während der Sengoku-Zeit zerstört. Der Aufbau des Gartens hatte nachhaltigen Einfluss auf die japanische Gartenkunst, so zum Beispiel deutlich in anderen Tempeln wie dem Ginkaku-ji und dem Kinkaku-ji.

Auszug des Wikipedia-Artikels Saihō-ji (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Saihō-ji
大歇橋, Kyōto 西京区

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N 34.9925 ° E 135.68416666667 °
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Adresse

皇后陛下行啓記念樹

大歇橋
615-0000 Kyōto, 西京区
Japan
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Saihouji kokedera01
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In der Umgebung

Matsunoo-Schrein
Matsunoo-Schrein

Der Matsunoo-Schrein oder auch historisch Matsu-no-wo-Taisha (japanisch 松尾大社) ist ein Shintō-Schrein in Kyōto in Japan. Er ist einer der bedeutendsten 22 Schreine des Shintō (Nijūnisha). Den Rang eines Taisha (Großschrein) erhielt er erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Schrein liegt im Westen von Kyōto. Er wurde 701 in der Nähe einer vom Hata-Klan als heilig betrachteten Quelle gegründet und ist damit einer der ältesten in Kyōto. Er kann sich rühmen, bunrei (s. shintai) an über 1100 andere Schreine vergeben zu haben. Die Kami des Schreins sind Ō-yamagui-no-kami bzw. Ō-yama-kui und Nakatsu-shima-hime-no-mikoto. Das go-shintai von Ō-yama-kui ist eine uralte Holzstatue. Er wird im Schrein traditionell als ein Wasser-Kami verstanden, das kui in seinem Namen wird als „Wasser“ gelesen (anders als im Hie-Taisha, wo er als Berg-Kami gesehen wird). Er gilt auch als Kami des Brauens und des Sake, und in Zweigschreinen des Matsunoo-Schreins finden sich auch immer große Mengen an Sake als Opfergaben. Ō-yama-kui wird im Rahmen einer Zeremonie namens Shinkō-sai in einem mikoshi 20 Tage in verschiedene temporäre Schreine (o-tabisho) der Umgebung gebracht, darunter die Stelle des ehemaligen Saiji-Schreins, mit dem der Matsunoo-Schrein besonders enge Beziehungen gehabt hatte. In einem Nebenschrein namens Tsukiyomi-jinja wird Tsukiyomi verehrt. Sehenswert ist das Tor mit für Shintō-Schreine untypischen zwei Wächterstatuen und die Gärten. Das Wasser des Wasserfalles des Tempels gilt als gesund und wird von Besuchern mitgenommen. Hersteller von Sake und Miso-Paste beten für geschäftlichen Erfolg. Der Schrein beherbergt auch ein Museum, in dem die Herstellung von Sake gezeigt wird.