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Kinki

Ehemalige Verwaltungseinheit (Japan)KinkiRegion in AsienRegion in Japan
Kansai Region in Japan
Kansai Region in Japan

Kinki (japanisch 近畿地方 Kinki Chihō, deutsch ‚Kinki-Gegend, Kinki-Region‘, kurz 近畿, etwa „nahe der Hauptstadt“) ist eine Region in Japan. Eine andere, heute oft austauschbare Bezeichnung ist Kansai (関西, etwa „westlich der Grenze“). Sie liegt im Westteil Honshūs, der Hauptinsel Japans, und bildet das kulturelle, demographische, wirtschaftliche und politische Zentrum Westjapans, in früheren Epochen zeitweise auch ganz Japans. Der Name Kinki rührt daher, dass bis zur Meiji-Restauration die meisten japanischen Kaiserstädte, zuletzt Kyōto, in dieser Region lagen. Der Name Kansai bezog sich ursprünglich auf die Region westlich einer bestimmten Zollgrenzlinie, die sich über die Zeitalter aber mehrfach verschob, ähnlich wie bei Kantō („östlich der Grenze“).

Auszug des Wikipedia-Artikels Kinki (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 35.016666666667 ° E 135.68333333333 °
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Adresse


616-0000 Kyōto, 右京区
Japan
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Kansai Region in Japan
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In der Umgebung

Matsunoo-Schrein
Matsunoo-Schrein

Der Matsunoo-Schrein oder auch historisch Matsu-no-wo-Taisha (japanisch 松尾大社) ist ein Shintō-Schrein in Kyōto in Japan. Er ist einer der bedeutendsten 22 Schreine des Shintō (Nijūnisha). Den Rang eines Taisha (Großschrein) erhielt er erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Schrein liegt im Westen von Kyōto. Er wurde 701 in der Nähe einer vom Hata-Klan als heilig betrachteten Quelle gegründet und ist damit einer der ältesten in Kyōto. Er kann sich rühmen, bunrei (s. shintai) an über 1100 andere Schreine vergeben zu haben. Die Kami des Schreins sind Ō-yamagui-no-kami bzw. Ō-yama-kui und Nakatsu-shima-hime-no-mikoto. Das go-shintai von Ō-yama-kui ist eine uralte Holzstatue. Er wird im Schrein traditionell als ein Wasser-Kami verstanden, das kui in seinem Namen wird als „Wasser“ gelesen (anders als im Hie-Taisha, wo er als Berg-Kami gesehen wird). Er gilt auch als Kami des Brauens und des Sake, und in Zweigschreinen des Matsunoo-Schreins finden sich auch immer große Mengen an Sake als Opfergaben. Ō-yama-kui wird im Rahmen einer Zeremonie namens Shinkō-sai in einem mikoshi 20 Tage in verschiedene temporäre Schreine (o-tabisho) der Umgebung gebracht, darunter die Stelle des ehemaligen Saiji-Schreins, mit dem der Matsunoo-Schrein besonders enge Beziehungen gehabt hatte. In einem Nebenschrein namens Tsukiyomi-jinja wird Tsukiyomi verehrt. Sehenswert ist das Tor mit für Shintō-Schreine untypischen zwei Wächterstatuen und die Gärten. Das Wasser des Wasserfalles des Tempels gilt als gesund und wird von Besuchern mitgenommen. Hersteller von Sake und Miso-Paste beten für geschäftlichen Erfolg. Der Schrein beherbergt auch ein Museum, in dem die Herstellung von Sake gezeigt wird.