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Kōryū-ji

Buddhistischer Tempel in KyōtoMaitreyaNationalschatz Japans (Bauwerk)
Koryu ji Plan
Koryu ji Plan

Der Kōryū-ji (japanisch 廣隆寺) ist ein Tempel des Shingon-buddhistischen Omuro-Zweigs im Stadtbezirk Ukyō in Kyōto. Der Tempel wird auch Uzumasa Taishidō (太秦太子堂), Hatakimi-dera (秦公寺) oder Hachioka-dera (蜂岡寺) genannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kōryū-ji (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kōryū-ji
右京警察署, Kyōto 右京区

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Breitengrad Längengrad
N 35.0155 ° E 135.707308 °
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Adresse

広隆寺

右京警察署
616-0000 Kyōto, 右京区
Japan
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Koryu ji Plan
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In der Umgebung

Matsunoo-Schrein
Matsunoo-Schrein

Der Matsunoo-Schrein oder auch historisch Matsu-no-wo-Taisha (japanisch 松尾大社) ist ein Shintō-Schrein in Kyōto in Japan. Er ist einer der bedeutendsten 22 Schreine des Shintō (Nijūnisha). Den Rang eines Taisha (Großschrein) erhielt er erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Schrein liegt im Westen von Kyōto. Er wurde 701 in der Nähe einer vom Hata-Klan als heilig betrachteten Quelle gegründet und ist damit einer der ältesten in Kyōto. Er kann sich rühmen, bunrei (s. shintai) an über 1100 andere Schreine vergeben zu haben. Die Kami des Schreins sind Ō-yamagui-no-kami bzw. Ō-yama-kui und Nakatsu-shima-hime-no-mikoto. Das go-shintai von Ō-yama-kui ist eine uralte Holzstatue. Er wird im Schrein traditionell als ein Wasser-Kami verstanden, das kui in seinem Namen wird als „Wasser“ gelesen (anders als im Hie-Taisha, wo er als Berg-Kami gesehen wird). Er gilt auch als Kami des Brauens und des Sake, und in Zweigschreinen des Matsunoo-Schreins finden sich auch immer große Mengen an Sake als Opfergaben. Ō-yama-kui wird im Rahmen einer Zeremonie namens Shinkō-sai in einem mikoshi 20 Tage in verschiedene temporäre Schreine (o-tabisho) der Umgebung gebracht, darunter die Stelle des ehemaligen Saiji-Schreins, mit dem der Matsunoo-Schrein besonders enge Beziehungen gehabt hatte. In einem Nebenschrein namens Tsukiyomi-jinja wird Tsukiyomi verehrt. Sehenswert ist das Tor mit für Shintō-Schreine untypischen zwei Wächterstatuen und die Gärten. Das Wasser des Wasserfalles des Tempels gilt als gesund und wird von Besuchern mitgenommen. Hersteller von Sake und Miso-Paste beten für geschäftlichen Erfolg. Der Schrein beherbergt auch ein Museum, in dem die Herstellung von Sake gezeigt wird.

Hirano-Schrein
Hirano-Schrein

Der Hirano-Schrein (jap. 平野神社, Hirano-jinja) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Kita-ku der Stadt Kyōto. In der Heian-Zeit gehörte er zum System der 22 Schreine und hatte den Rang eines Oberen Schreins. Er wurde im Jahr 794 auf Geheiß des Kammu-tennō mit dem Umzug der Hauptstadt nach Heian-kyō (das heutige Kyōto) gebracht, wo er oft von Mitgliedern der kaiserlichen Familie besucht wurde. Später erfreute er sich besonderer Unterstützung durch die Minamoto und Taira. Die gegenwärtigen Bauten des Schreins stammen aus dem 17. Jahrhundert. Ungewöhnlich sind die vier Honden, eine für jeden Kami. Diese sind: Imaki-no-sumeōkami (今木皇大神), Gottheit des Ursprungs neuen Lebens und der Werdung der Lebenskraft Kudo-no-ōkami (久度大神), Gottheit des Herdes und Gottheit des alltäglichen Wohlergehens Furuaki-no-ōkami (古開大神), Gottheit zur Beseitigung böser Geister Hime-no-ōkami (比売大神), Gottheit der Produktivität Die vier Gottheiten sind vermutlich koreanischen Ursprungs, wobei Imaki mit dem Lichtgott des Königreichs Baekje identifiziert wird, aus dessen Herrscherfamilie Kammus Mutter stammte. Kudo und Furuaki (auch Furuseki gelesen) ist auch der Titel des gleichnamigen Norito, einem antiken Gebet das im 927 komplettierten Engishiki überliefert ist, aber wahrscheinlich sehr viel älter ist. Ein weiteres darin überliefertes Norito wurde anlässlich des alljährlich im 4. und 11. Monat veranstalteten Festzeremonie Hirano no matsuri (平野祭) rezitiert, das wohl aus dem späten 8./9. Jahrhundert stammt. Das zwei der 27 überlieferten Norito sich auf den Hirano-Schrein beziehen, zeugt von dessen damaliger Bedeutung. Der Schrein richtet jedes Jahr am 10. April ein Kirschblüten-Fest (sakura-matsuri) aus. Es wurde zum ersten Mal im Jahr 985 unter der Herrschaft des Kazan-tennō begangen und ist damit das älteste noch regelmäßig gefeierte Fest in Kyōto. Das Fest beginnt am Morgen mit einer Zeremonie am Mausoleum des Kazan-tennō, am Nachmittag folgen Prozessionen mit traditionellen Verkleidungen und Festwagen über das Schreingelände und durch die benachbarten Viertel. Der Hirano-Schrein ist besonders bekannt und beliebt für seine Flora. Dazu gehören 1500 Schönfrucht-Bäume, die 1994 zur 1200-Jahr-Feier der Ankunft der Gottheiten im Schrein angepflanzt wurden. Auch für Hanami ist der Schrein ein populärer Ort.