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Villa Josef Thyssen

Baudenkmal in Mülheim an der RuhrBauwerk des Historismus in Nordrhein-WestfalenBauwerk von Kayser & von GroßheimErbaut in den 1900er JahrenRoute der Industriekultur (Mülheim an der Ruhr)
Villa in Nordrhein-WestfalenWohngebäude in Mülheim an der Ruhr
Villa Josef Thyssen b
Villa Josef Thyssen b

Die Villa Josef Thyssen ist ein Wohngebäude mit repräsentativem Charakter am rechten Ufer der Ruhr in unmittelbarer Nähe zur Stadtmitte von Mülheim an der Ruhr. Das Haus wurde 1898–1900 nach Entwurf der Berliner Architekten Heinrich Kayser und Karl von Großheim für Joseph Thyssen, den jüngeren Bruder von August Thyssen, im neobarocken Stil des Historismus auf dem Grundstück der insolventen Textilfabrik von Johann Caspar Troost errichtet. Das Gebäude steht seit dem 18. September 1984 unter Denkmalschutz, gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt und zur Route der Industriekultur. Von 1984 zum Juli 2004 war die Villa der Sitz des Zentrums für Innovation und Technik. Seit der Verlegung des Unternehmens in das Haus Urge stand das Gebäude bis 2008 leer. Der umgebende Garten liegt schräg gegenüber dem Wasserbahnhof und ist öffentlich zugänglich. Mit seinem alten Baumbestand und dem „Thyssen-Teich“ (der ehemalige Stauteich des Kanals von der Textilfabrik Troost bis zur Ruhr) zählt er zu den schönsten Parkanlagen der Stadt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Villa Josef Thyssen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Villa Josef Thyssen
Dohne, Mülheim an der Ruhr

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.4184 ° E 6.8779 °
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Adresse

Thyssenvilla

Dohne 54
45468 Mülheim an der Ruhr (Rechtsruhr-Süd)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Villa Josef Thyssen b
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Haus Ruhrnatur
Haus Ruhrnatur

Das Haus Ruhrnatur in Mülheim an der Ruhr wurde 1992 durch die die aktuell zum E.ON - Konzern gehörige Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft eingerichtet. Ähnlich wie das Aquarius-Wassermuseum desselben Eigentümers widmet es sich dem Thema „Wasser“. Das Ökosystem Ruhr wird anhand von Fischen der Ruhr, Kleintieren unter dem Mikroskop, Geräuschen und Gerüchen gezeigt. Seit 2010 wurde die Ausstellung um die Themen Klima und regenerative Energien erweitert. Die Besucher können mit Windrädern, Wasserturbinen und Sonnenkollektoren experimentieren und erfahren, was sie im Umgang mit Energie von der Natur lernen können. Exkursionen für Familien, Schulklassen und Fachbesucher werden angeboten. Im Gebäude gibt es insgesamt 32 Ausstellungseinheiten (unter anderem Strömungsmodell, Mikroskopstationen, Wassertropfenkugelbahn), die größte davon ist das Ruhr-Aquarium (3 Meter hoch, Fassungsvermögen 4000 Liter). Das private Museumsgebäude, in dem sich das Haus Ruhrnatur befindet, wurde 1926 nach Plänen der Architekten Helbing und Voigt als Schülerbootshaus erbaut. Für die Fassade wurde der gleiche Sandstein verwendet wie für das ebenfalls auf der Schleuseninsel der Ruhr befindliche Wasserkraftwerk Kahlenberg. Es steht seit dem 17. Januar 1990 unter Denkmalschutz und gehört – wie der leerstehende benachbarte private Wasserbahnhof und das zum E.ON - Konzern gehörige Wasserkraftwerk – zur Route der Industriekultur.