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Wasserwerk Dohne

Bauwerk in Mülheim an der RuhrRoute der Industriekultur (Mülheim an der Ruhr)Wasserwerk in Nordrhein-WestfalenWirtschaft (Mülheim an der Ruhr)

Das Wasserwerk Dohne war ein Wasserwerk in Mülheim an der Ruhr. Es wurde 1875 von der Stadt Mülheim gegründet. Es wurde wirtschaftlicher, als es ab 1880 auch die Gutehoffnungshütte belieferte. 1912 ging es an die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft über. Die Stromversorgung erfolgte über das Laufwasserkraftwerk Kahlenberg. Das alte Werk wurde 1970 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In den 1970er Jahren diente die Anlage als Pilotprojekt für das sogenannte Mülheimer Verfahren zur Wasseraufbereitung. Die Aufbereitung durch wurde durch die die chemisch-biologische Aufbereitung mit Ozon, Sand-, Kies- und Aktivkohlefiltern ersetzt, danach durchlief das Wasser im Trinkwasserschutzgebiet auf der anderen Ruhrseite eine mehrtägige Bodenpassage. 2020 wurden ein Wettbewerb abgeschlossen über Entwürfe für die Nachnutzung des Geländes des Wasserwerks am Schleusenkanal, den das Architekturbüro Rotterdam Dakowski gewann.

Auszug des Wikipedia-Artikels Wasserwerk Dohne (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Wasserwerk Dohne
Dohne, Mülheim an der Ruhr

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Breitengrad Längengrad
N 51.416971 ° E 6.876696 °
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Adresse

Wasserwerk Dohne

Dohne 66
45468 Mülheim an der Ruhr (Rechtsruhr-Süd)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Haus Ruhrnatur
Haus Ruhrnatur

Das Haus Ruhrnatur in Mülheim an der Ruhr wurde 1992 durch die die aktuell zum E.ON - Konzern gehörige Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft eingerichtet. Ähnlich wie das Aquarius-Wassermuseum desselben Eigentümers widmet es sich dem Thema „Wasser“. Das Ökosystem Ruhr wird anhand von Fischen der Ruhr, Kleintieren unter dem Mikroskop, Geräuschen und Gerüchen gezeigt. Seit 2010 wurde die Ausstellung um die Themen Klima und regenerative Energien erweitert. Die Besucher können mit Windrädern, Wasserturbinen und Sonnenkollektoren experimentieren und erfahren, was sie im Umgang mit Energie von der Natur lernen können. Exkursionen für Familien, Schulklassen und Fachbesucher werden angeboten. Im Gebäude gibt es insgesamt 32 Ausstellungseinheiten (unter anderem Strömungsmodell, Mikroskopstationen, Wassertropfenkugelbahn), die größte davon ist das Ruhr-Aquarium (3 Meter hoch, Fassungsvermögen 4000 Liter). Das private Museumsgebäude, in dem sich das Haus Ruhrnatur befindet, wurde 1926 nach Plänen der Architekten Helbing und Voigt als Schülerbootshaus erbaut. Für die Fassade wurde der gleiche Sandstein verwendet wie für das ebenfalls auf der Schleuseninsel der Ruhr befindliche Wasserkraftwerk Kahlenberg. Es steht seit dem 17. Januar 1990 unter Denkmalschutz und gehört – wie der leerstehende benachbarte private Wasserbahnhof und das zum E.ON - Konzern gehörige Wasserkraftwerk – zur Route der Industriekultur.