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Tour Nabemba

BrazzavilleErbaut in den 1980er JahrenHochhaus in AfrikaHochhaus in der Republik KongoKongo (Fluss)
Rekonstruiertes BauwerkTotalEnergies
FLEUVE 01
FLEUVE 01

Der Tour Nabemba, auch bekannt als Elf Tower, ist mit 106 Metern Höhe das höchste Gebäude Zentralafrikas und steht in Brazzaville (Republik Kongo). Benannt wurde er nach dem höchsten Berg der Republik Kongo, dem Nabemba. Das Gebäude wurde mit geliehenen Geldern des französischen Ölkonzerns Elf Aquitaine gebaut, um die vermeintliche Überlegenheit Brazzavilles gegenüber der größeren der beiden kongolesischen Hauptstädte, Kinshasa (Demokratische Republik Kongo), zu demonstrieren. Der Tour Nabemba wurde von Jean Marie Legrand entworfen und während des Fünfjahresplans der marxistischen Regierung, von 1982 bis 1986, gebaut. Auf 30 Etagen sind verschiedene Ministerien sowie Büros karitativer und entwicklungspolitisch ausgerichteter Institutionen untergebracht, wie der African self-help development initiative oder der New Partnership for Africa’s Development und der UNESCO. Das Hochhaus befindet sich direkt am Fluss Kongo im Süden der Stadt, gegenüber von Kinshasa.

Auszug des Wikipedia-Artikels Tour Nabemba (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Tour Nabemba
Avenue Orsi, Brazzaville Poto-Poto (Poto-Poto (arrondissement 3))

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Breitengrad Längengrad
N -4.27212 ° E 15.2891 °
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Adresse

Avenue Orsi

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Brazzaville, Poto-Poto (Poto-Poto (arrondissement 3))
Brazzaville (département), Republik Kongo
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FLEUVE 01
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Brazzaville-Kinshasa-Brücke
Brazzaville-Kinshasa-Brücke

Brazzaville-Kinshasa-Brücke (frz. pont Brazzaville–Kinshasa) ist eine sich in der Planung befindende Brücke für Straßen- und Eisenbahnverkehr über den Kongo-Fluss, mit der die beiden nächstgelegenen Hauptstädte der Welt verbunden werden soll: Republik Kongo, Brazzaville, und Demokratische Republik Kongo, Kinshasa. Sie ist Teil des Tripolis-Windhoek-(Kapstadt)-Highways, der wiederum ein Teil der Trans-African Highways ist. Ab dem Jahr 2007 wurde in beiden Staaten intensiv über eine verbindende Brücke über den Fluss Kongo verhandelt, der bis heute nur von Fähren überquert werden kann. Schließlich wurde auf dem Africa Investment Forum 2018 in Johannesburg zwischen den beiden Staaten der Afrikanische Entwicklungsbank (AfEB) und Africa50 (pan-afrikanische Plattform für Infrastruktur und Investment) der Vertrag zum Bau der Brücke unterzeichnet. Das Projekt ist als Öffentlich-private Partnerschaft angelegt, wobei die Afrikanische Entwicklungsbank als Kapitalgeber, unter der Aufsicht der Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, auftritt und Africa50 für Projektentwicklung, Strategieplanung und weitere Kapitalbeschaffung zuständig sein wird. Die Kostenschätzung lag 2012 bei 400 Mio. Euro, 2017 bei 550 Mio. US-Dollar. Der jährliche Transitverkehr von geschätzten 750.000 Menschen und 340.000 t Fracht soll mit der Brücke im Jahr 2025 auf 3 Mio. Menschen und 2 Mio. t Fracht anwachsen. Sie soll mit einer Länge von 1757 m die fehlende permanente Überquerung über den Fluss Kongo sein, der an dieser Stelle 1300 m breit und 25 bis 35 m tief ist und bis jetzt von Fähren überquert wird. Von der nördlichen Uferseite (Maluku Tréchot) aus sind es 65 km nach Brazzaville respektive 87 km nach Kinshasa von der südlichen Seite (Maluku). Zur Brücke hin müssen auf der nördlichen 6,8 und auf der südlichen Seite 3,2 Straßenkilometer erschlossen werden. Die Straßenbrücke soll beidseitig einspurig befahrbar sein, wobei jede Fahrspur eine Breite von 7 m haben soll. Am 12. Mai 2019 kündigte der Präsident der AfEB, Akinwumi Adesina, den Baubeginn für den August 2020 an und sprach von einem Kostenvolumen von 550 Mio. US-Dollar, von denen 210 Mio. US-Dollar von der AfEB kommen sollen.