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Aachener Wald

Geographie (Aachen)Waldgebiet in EuropaWaldgebiet in der Städteregion Aachen
Aachener Wald geo.hlipp.de 5415
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Der Aachener Wald (im Aachener Dialekt Öcher Bösch, niederländisch Akenerbos) liegt etwa 3,7 km südlich des Stadtzentrums Aachen und hat eine Größe von ca. 1.530 ha. Er umfasst im Wesentlichen die Waldgebiete der ehemaligen freien Reichsstadt Aachen südlich und westlich der früher selbstständigen Gemeinden Burtscheid und Forst sowie nördlich und östlich der belgischen Grenze. Er ist bis auf kleine Parzellen in städtischem Besitz. Der Aachener Wald trägt das Umweltsiegel des Forest Stewardship Council (FSC).

Auszug des Wikipedia-Artikels Aachener Wald (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Aachener Wald
Merlepützweg, Aachen

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.733055555556 ° E 6.0730555555556 °
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Adresse

Pelzerturm

Merlepützweg
52076 Aachen (Aachen-Mitte)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Aachener Wald geo.hlipp.de 5415
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In der Umgebung

Pelzerturm
Pelzerturm

Der Pelzerturm befand sich auf der Bergkuppe Steineknipp, die mit 358 m über NN Höhe den höchsten Punkt des Aachener Stadtwaldes darstellt. Die ursprüngliche Konstruktion bestand aus mächtigen Baumstämmen und wurde 1886 auf Anregung des Oberförsters Franz Oster errichtet. Am 14. Juli 1899 wurde der Nachfolger dieses ersten Turmes nahe dem ursprünglichen Standort eingeweiht. Der neue Turm war aus Bruchsteinen nach Entwürfen des Architekten Hermann Jansen gebaut. Sein Grundriss war rechteckig. Er hatte eine ebenerdige Vorhalle und ein doppelt angelegtes Treppenhaus. Der Turm hatte eine Plattform mit Galerie in 27 m Höhe und war bis zur Wetterfahne 42 m hoch. Auf etwa halber Höhe zur Plattform gab es eine Zwischenetage. Das Dach des Turms war mit einem auf die Ecke gesetzten Türmchen mit Spitzdach verziert, das Wetterfahne und Blitzableiter trug. Vom Pelzerturm bot sich ein Ausblick bis zur Stadt Stolberg und weiter bis in den Landkreis Aachen sowie ins Hohe Venn. Der Pelzerturm mit angeschlossener Außengastronomie wurde zu einem beliebten Ausflugsziel. Zudem befand sich bis 1945 am Fuße des Pelzerturmes eine Außenstelle des Meteorologischen Observatoriums Aachen, die mit einer Englischen Hütte ausgestattet war. Der Turm erhielt am 30. März 1915 seinen Namen nach Ludwig Pelzer, dem am 1. März 1915 verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Aachen. 1944 wurde der Pelzerturm von amerikanischen Truppen gesprengt. Heute zeigen noch verstreute Steinreste den ehemaligen Standort.