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Lütticher Straße (Aachen)

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Lütticher Straße, Aachen
Lütticher Straße, Aachen

Lütticher Straße in Aachen ist der Name einer Straßenverbindung vom Haltepunkt Aachen Schanz bis zur deutsch-belgischen Grenze bei Bildchen. Sie ist eine der acht großen Ausfallstraßen Aachens und ist heutzutage auf deutscher Seite Teil der Bundesstraße 264 und setzt sich auf belgischer Seite als Nationalstraße 3 über Kelmis und Lüttich nach Brüssel fort. Sie war im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit eine der bedeutendsten kontinentalen West-Ost-orientierten Heer- und Handelsstraßen und Teil der Brabanter Straße von Lüttich über Aachen nach Leipzig.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lütticher Straße (Aachen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lütticher Straße (Aachen)
Lütticher Straße, Aachen Bildchen (Aachen-Mitte)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.740811111111 ° E 6.0566944444444 °
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Adresse

Preußischer Meilenstein Aachen Preuswaldsiedlung

Lütticher Straße
52074 Aachen, Bildchen (Aachen-Mitte)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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aachenvintage.blogspot.com

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Lütticher Straße, Aachen
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In der Umgebung

Pelzerturm
Pelzerturm

Der Pelzerturm befand sich auf der Bergkuppe Steineknipp, die mit 358 m über NN Höhe den höchsten Punkt des Aachener Stadtwaldes darstellt. Die ursprüngliche Konstruktion bestand aus mächtigen Baumstämmen und wurde 1886 auf Anregung des Oberförsters Franz Oster errichtet. Am 14. Juli 1899 wurde der Nachfolger dieses ersten Turmes nahe dem ursprünglichen Standort eingeweiht. Der neue Turm war aus Bruchsteinen nach Entwürfen des Architekten Hermann Jansen gebaut. Sein Grundriss war rechteckig. Er hatte eine ebenerdige Vorhalle und ein doppelt angelegtes Treppenhaus. Der Turm hatte eine Plattform mit Galerie in 27 m Höhe und war bis zur Wetterfahne 42 m hoch. Auf etwa halber Höhe zur Plattform gab es eine Zwischenetage. Das Dach des Turms war mit einem auf die Ecke gesetzten Türmchen mit Spitzdach verziert, das Wetterfahne und Blitzableiter trug. Vom Pelzerturm bot sich ein Ausblick bis zur Stadt Stolberg und weiter bis in den Landkreis Aachen sowie ins Hohe Venn. Der Pelzerturm mit angeschlossener Außengastronomie wurde zu einem beliebten Ausflugsziel. Zudem befand sich bis 1945 am Fuße des Pelzerturmes eine Außenstelle des Meteorologischen Observatoriums Aachen, die mit einer Englischen Hütte ausgestattet war. Der Turm erhielt am 30. März 1915 seinen Namen nach Ludwig Pelzer, dem am 1. März 1915 verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Aachen. 1944 wurde der Pelzerturm von amerikanischen Truppen gesprengt. Heute zeigen noch verstreute Steinreste den ehemaligen Standort.