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Stauanlage Diepenbenden

Erbaut in den 1930er JahrenFlusssystem WurmGewässer in AachenKünstlicher SeeSee in Europa
See in Nordrhein-WestfalenWasserbauwerk in Aachen
Restaurant Haus am See geo.hlipp.de 10421
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Die Stauanlage Diepenbenden ist ein Stillgewässer in Aachen-Steinebrück und besteht aus einem Ober- und einem Unterbecken. Das Oberbecken wird durch die Quellbäche „Luttitz“ und „Wolfschlucht“ der Wurm und das Unterbecken durch die eigentliche unterhalb des Düsbergkopfes entspringende Wurm-Hauptquelle gespeist. Das Volumen beider Anlagen beträgt etwa 91.000 m³, die Tiefe 8 m. Im Jahr 2010 wurde das Becken grundsaniert.Die Stauanlage wurde um 1930 erbaut, zur gleichen Zeit wie der Stauweiher Kupferbach. Seit 2020 sind dort Biber ansässig. Am nördlichen Seeufer befindet sich seit frühester Zeit eine Gastronomie. Seit den 1960er-Jahren erhielt der „Aachener Modellboot-Club 1960 e. V.“ ein Nutzungsrecht für die Stauanlage Diepenbenden. Fast jeden Sonntag treffen sich die Mitglieder des Vereins und lassen ihre Modellboote zu Wasser, wobei keine Schiffsmodelle mit Verbrennungsmotoren und Rennboote zugelassen sind.

Auszug des Wikipedia-Artikels Stauanlage Diepenbenden (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Stauanlage Diepenbenden
Grindelweg, Aachen

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Breitengrad Längengrad
N 50.743287881047 ° E 6.0808472565513 °
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Adresse

Grindelweg
52076 Aachen (Aachen-Mitte)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Pelzerturm
Pelzerturm

Der Pelzerturm befand sich auf der Bergkuppe Steineknipp, die mit 358 m über NN Höhe den höchsten Punkt des Aachener Stadtwaldes darstellt. Die ursprüngliche Konstruktion bestand aus mächtigen Baumstämmen und wurde 1886 auf Anregung des Oberförsters Franz Oster errichtet. Am 14. Juli 1899 wurde der Nachfolger dieses ersten Turmes nahe dem ursprünglichen Standort eingeweiht. Der neue Turm war aus Bruchsteinen nach Entwürfen des Architekten Hermann Jansen gebaut. Sein Grundriss war rechteckig. Er hatte eine ebenerdige Vorhalle und ein doppelt angelegtes Treppenhaus. Der Turm hatte eine Plattform mit Galerie in 27 m Höhe und war bis zur Wetterfahne 42 m hoch. Auf etwa halber Höhe zur Plattform gab es eine Zwischenetage. Das Dach des Turms war mit einem auf die Ecke gesetzten Türmchen mit Spitzdach verziert, das Wetterfahne und Blitzableiter trug. Vom Pelzerturm bot sich ein Ausblick bis zur Stadt Stolberg und weiter bis in den Landkreis Aachen sowie ins Hohe Venn. Der Pelzerturm mit angeschlossener Außengastronomie wurde zu einem beliebten Ausflugsziel. Zudem befand sich bis 1945 am Fuße des Pelzerturmes eine Außenstelle des Meteorologischen Observatoriums Aachen, die mit einer Englischen Hütte ausgestattet war. Der Turm erhielt am 30. März 1915 seinen Namen nach Ludwig Pelzer, dem am 1. März 1915 verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Aachen. 1944 wurde der Pelzerturm von amerikanischen Truppen gesprengt. Heute zeigen noch verstreute Steinreste den ehemaligen Standort.