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Impruneta

Gemeinde in der ToskanaImprunetaOrt in der Toskana
Festa dell'uva Impruneta
Festa dell'uva Impruneta

Impruneta ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Florenz in der Toskana mit 14.278 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024).

Auszug des Wikipedia-Artikels Impruneta (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.687777777778 ° E 11.255833333333 °
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Adresse

Via Roma 41
50023
Toskana, Italien
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Festa dell'uva Impruneta
Festa dell'uva Impruneta
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In der Umgebung

Villa Medici von Lappeggi
Villa Medici von Lappeggi

Die Villa di Lappeggi ist eine ehemalige Medici-Villa im Gemeindegebiet von Bagno a Ripoli, wenige Kilometer vom südöstlichen Stadtrand von Florenz. Das Besitztum Appeggio oder La Peggio gehörte zunächst den Familien Bardi, Bartolini Salimbeni, dann den Ricasoli und wurde von den letzteren 1569 an Francesco de’ Medici verkauft. Dieser ließ es durch seinen Hausarchitekten Bernardo Buontalenti in jener Art umbauen, die das Lunettenbild von Giusto Utens aus 1599–1602 bezeugt. Ferdinando I. de’ Medici überließ den Besitz Don Antonio de’ Medici (1576–1621), dem Sohn von Francesco I. mit Bianca Cappello. Hier lebte auch eine Zeitlang Camilla Martelli, nach dem Tod von Cosimo I. de’ Medici. Zu den späteren Besitzern zählte der Kardinal Francesco Maria de’ Medici. Dieser ließ die etwas vernachlässigte Villa umfassend neu gestalten. Architekt Antonio Maria Ferri erhielt die Aufgabe, der Pracht der Villa Medici von Pratolino nach zu eifern – allerdings mit beschränkten Mitteln. Immerhin wurden die Innenräume mit Werken bekannter Maler des florentinischen Rokoko geschmückt: Alessandro Gherardini, Pietro Dandini und Rinaldo Botti wurden hier tätig. Der Kardinal feierte im Haus und im – ebenfalls neu gestalteten – Garten glanzvolle Feste, es gab auch ein eigenes Theater, ein Ballhaus und einen Pavillon, der auch auf Italienisch als Kaffeehaus bezeichnet wird. Der Kardinal starb 1711, kurz nach seiner Rückkehr in den Laienstand und seiner Heirat mit Eleonora Gonzaga. Das Aussehen der Villa zu jener Zeit bezeugt ein Blatt des Kupferstechers Giuseppe Zocchi. Der langlebige Cosimo III. de’ Medici, der 1713 seinen Sohn und erhofften Nachfolger Ferdinando verlor, schenkte das Gut dessen Witwe Violante Beatrix von Bayern. Diese vereinte hier Künstler und Literaten und gab der Villa noch einmal eine kurze Glanzperiode. Unter der Herrschaft der Lothringer wurden die ehemaligen Landgüter der Medici generell vernachlässigt und vielfach verkauft. Dieses Schicksal traf auch die Villa von Lappeggi, die 1816 an die Familie Capacci abgegeben wurde. Das oberste Stockwerk der Villa wurde in der Folge abgetragen, der Garten massiv verändert. Die Villa ist bis heute Privatbesitz und daher nicht zu besichtigen. 1875 wohnte hier der Bildhauer Giovanni Dupré. An die Glanzzeit der Villa erinnern nur mehr die monumentale Freitreppe und eine Grotte im Garten.

Villa Medici Poggio Imperiale
Villa Medici Poggio Imperiale

Die Villa di Poggio Imperiale ist eine ehemalige Medici-Villa auf dem Hügel von Arcetri in Florenz, nahe der Panoramastraße Viale dei Colli. Der mehrfach erweiterte Bau dient heute Schulzwecken. Das Landgut hieß zunächst Poggio Baroncelli, nach seinen Besitzern, die 1548 an die Salviati verkauften. Großherzog Cosimo I. de’ Medici ließ 1565 den Medici-Gegner Alessandro Salviati enteignen und schenkte es seiner Tochter Isabella und ihrem Mann Paolo Giordano Orsini. Ab 1618 stand die Villa im Besitz von Maria Magdalena von Österreich, der Schwester von Kaiser Ferdinand II. und Gattin von Cosimo II. de’ Medici. Sie ließ das Gebäude durch Giulio Parigi großzügig umbauen und erweitern. Seit 1624 heißt das Schloss daher Poggio Imperiale. Erhalten sind aus dieser Zeit Fresken von Matteo Rosselli und seinen Schülern, teils mit bedeutenden Frauengestalten aus der Bibel und weiblichen Heiligen und teils mit Bezügen auf das Haus Österreich. Auch Vittoria della Rovere, Gattin von Ferdinando II. de’ Medici ließ hier als Besitzerin von Giacinto Maria Marmi 1681 bis 1683 Umbauten vornehmen. Unter den habsburgischen Großherzögen gewann das stadtnahe Schloss an Bedeutung. Aus dieser Zeit stammen die Malereien von Gaspare Paoletti, Antonio Cioci, Gesualdo Ferri und Filippo Tarchiani sowie die orientalischen Wandteppiche. Am 2. April 1770 konzertierte hier der junge Mozart. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts (bis 1820) gewann das Palais seine heutige, äußerlich klassizistische Gestalt – Architekt war Pasquale Poccianti. Seit 1865 dient das Gebäude Schulzwecken, zunächst als Mädchenpensionat, heute koedukativ.