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Eggentaler Bach

DeutschnofenFluss in EuropaFluss in SüdtirolFlusssystem EisackGeographie (Bozen)
KarneidWelschnofen
Eggentaler Bach bei Kardaun 5
Eggentaler Bach bei Kardaun 5

Der Eggentaler Bach (italienisch Ega), auch Eggenbach oder Kardauner Bach genannt, ist ein 12,6 Kilometer langer, linker Zufluss des Eisacks. Der Eggentaler Bach entwässert das Eggental (165 km²). Er entsteht bei Birchabruck, wo sich das Eggental in einen südlichen und einen östlichen Seitenast verzweigt, aus dem Zusammenfluss des Geroldbachs und des Welschnofner Bachs. Die einzigen Ortschaften am Eggentaler Bach sind Birchabruck und Kardaun. Die älteste Nennung des Bachs entstammt einer Beschreibung des früheren Grenzverlaufs zwischen den Bistümern Brixen und Trient aus der Zeit um 1100 und bezeichnet das Gewässer mit dem offenkundig abgegangenen Namen Flemadûr. Der Name Kardauner Bach ist 1190/96 im Traditionsbuch von Stift Neustift als „fluvius qui dicitur Kardun“ bzw. um 1500 als „Gardaunpach“ bezeugt. Die Erstbelege für die Bezeichnungen Eggentaler Bach bzw. Eggenbach sind deutlich jüngeren Datums.

Auszug des Wikipedia-Artikels Eggentaler Bach (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Eggentaler Bach
Bozen Zentrum-Bozner Boden-Rentsch

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N 46.494818 ° E 11.389001 °
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39100 Bozen, Zentrum-Bozner Boden-Rentsch
Trentino-Südtirol, Italien
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Eggentaler Bach bei Kardaun 5
Eggentaler Bach bei Kardaun 5
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In der Umgebung

Leitach
Leitach

Leitach (auch Bozner Leitach, St. Georg, St. Georgen) ist eine Streusiedlung, die sich am Ausgang der Eisackschlucht östlich des Stadtzentrums von Bozen befindet. Sie nimmt auf der orographisch rechten Seite des Eisack – gegenüber von Kardaun – einen Südhang des Rittner Bergs ein. Sie gehörte einst zur Landgemeinde Zwölfmalgreien und liegt heute auf Bozner Gemeindegebiet. Die Örtlichkeit ist ein altes Weinbaugebiet und wird von zahlreichen Weinhöfen bestimmt. Dazu rechnen etwa die Höfe Rieser, Wangger, Trautmann, Mumelter, Partschon, Perl, Baumann und Grel. Mit dem Leitacher wurde traditionell hauptsächlich ein Rotwein hergestellt. Der Weinverkauf der Leitacher Bauern erfolgte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit vor dem aus dem 14. Jahrhundert stammenden Leitacher Törl an der Nordseite der Bozner Dompfarrkirche.In der Landgerichtsordnung von Gries-Bozen aus dem Jahr 1487 erscheint mit Jórg Obererlacher ein eigener Viertelhauptmann „zw sand Jórgen im Leitach“, der zugleich als landesfürstlicher Steuereinnehmer fungiert. Die „nachtperschaft im Leitach zu Botzen“ (Nachbarschaft im Bozner Leitach) trat 1525, im Kontext der Tiroler Bauernrevolten, als genossenschaftlich handelnde Dorfgemeinschaft mit an den Tiroler Landesfürsten gerichteten Beschwerden hervor.Alter kirchlicher Mittelpunkt ist das aus dem frühen 13. Jahrhundert stammende und nach den Kriegszerstörungen 1957/58 wieder aufgebaute Kirchlein St. Georg in Wangg. In Leitach liegt auch das 1929 errichtete Wasserkraftwerk Kardaun.