Westindische Bananenzentrale
Die Westindische Bananenzentrale (ältere Schreibweise: West-Indische Bananen-Centrale) war ein Schweizer Unternehmen in Zürich. Das Handelsunternehmen wurde 1921 von Stephen Taylor gegründet, einem ehemaligen Offizier des britischen Heeres, der unter anderem an der Schlacht bei Arras 1917 teilgenommen hatte. Es popularisierte den Konsum von Bananen in der Schweiz. Diese Konkurrenz löste Missfallen bei den Schweizer Landwirten aus. So erschien in der Zeitung Der Schweizer Bauer 1925 der Kommentar: «Die Bananen-Esserei gehört heute zur großen Mode in Zürich. Statt Obst ißt dort alle Welt Bananen, weil eben der Nachbar auch solche ißt. Darum kann die vor drei Jahren gegründete Bananenzentrale einen Geschäftspalast bauen, der eine Million kostet. Heute kommen wöchentlich fünf Wagenladungen Bananen nach Zürich und werden stübis und rübis verquantet.» und 1927 in derselben Zeitung: «Unsere gesamte Südfrüchteeinfuhr im letzten Jahr wies die beschämend hohe Wertziffer von 20,5 Millionen Franken auf. Die Zürcher Bananenzentrale wird diese Summe ohne Zweifel noch zu steigern vermögen.» Der Betrieb wurde ab Mai 1939 von der Bananen und Frucht AG weitergeführt. Stephen Taylor verstarb am 16. August 1954 im walisischen Crickhowell. Das Geschäftsgebäude, ein Stahlbetonbau an der Ausstellungsstrasse 100 im Industriequartier, wurde 1926 unter der Planung des Architekten Jakob Geiger für die Bananenzentrale erbaut. Das Haus steht seit 1987 unter Denkmalschutz.
Auszug des Wikipedia-Artikels Westindische Bananenzentrale (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Westindische Bananenzentrale
Ausstellungsstrasse, Zürich Industriequartier
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Ausstellungsstrasse 100
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Zürich, Schweiz
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