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Flussbad Oberer Letten

Badeanlage in ZürichBauwerk der Moderne in ZürichDenkmalschutzobjekt im Kanton ZürichErbaut in den 1950er Jahren
Badi Oberer Letten von Kornhausbrücke
Badi Oberer Letten von Kornhausbrücke

Das Flussbad Oberer Letten ist ein öffentliches Flussschwimmbad der Stadt Zürich. Der Eintritt ist kostenlos, das Bad ist nur für gute Schwimmer geeignet. Das Bad liegt an dem schmalen Damm, der die Limmat vom Oberwasserkanal des Kraftwerks Letten trennt. Geschwommen wird im Oberwasserkanal. Als Folge des 1951 in Betrieb genommenen Platzspitzwehrs zur Regulierung des Wasserstandes im Zürichsee musste das Kraftwerk Letten neu gebaut werden. Weil der Wasserspiegel im Oberwasserkanal um zwei Meter anstieg musste die alte Badeanstalt an der Stelle des Flussbades ersetzt werden. Die Anlage wurde von dem Architektenpaar Elsa und Ernst Friedrich Burckhardt-Blum entworfen und in den Jahren von 1951 bis 1952 gebaut. Die schlicht gehaltenen Elemente sind auf einer schmalen Parzelle angeordnet. Männer- und die Frauenumkleidekabinen sind durch eine grosse Terrasse mit Kiosk und den Sprungturm miteinander verbunden. Für die Frauen gibt es eine abgetrennte Liegeterrasse. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Flussbad Oberer Letten (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Flussbad Oberer Letten
Lettensteg, Zürich Unterstrass

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Breitengrad Längengrad
N 47.3853 ° E 8.5351 °
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Adresse

Flussbad Oberer Letten

Lettensteg 10
8037 Zürich, Unterstrass
Zürich, Schweiz
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Badi Oberer Letten von Kornhausbrücke
Badi Oberer Letten von Kornhausbrücke
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In der Umgebung

Westindische Bananenzentrale
Westindische Bananenzentrale

Die Westindische Bananenzentrale (ältere Schreibweise: West-Indische Bananen-Centrale) war ein Schweizer Unternehmen in Zürich. Das Handelsunternehmen wurde 1921 von Stephen Taylor gegründet, einem ehemaligen Offizier des britischen Heeres, der unter anderem an der Schlacht bei Arras 1917 teilgenommen hatte. Es popularisierte den Konsum von Bananen in der Schweiz. Diese Konkurrenz löste Missfallen bei den Schweizer Landwirten aus. So erschien in der Zeitung Der Schweizer Bauer 1925 der Kommentar: «Die Bananen-Esserei gehört heute zur großen Mode in Zürich. Statt Obst ißt dort alle Welt Bananen, weil eben der Nachbar auch solche ißt. Darum kann die vor drei Jahren gegründete Bananenzentrale einen Geschäftspalast bauen, der eine Million kostet. Heute kommen wöchentlich fünf Wagenladungen Bananen nach Zürich und werden stübis und rübis verquantet.» und 1927 in derselben Zeitung: «Unsere gesamte Südfrüchteeinfuhr im letzten Jahr wies die beschämend hohe Wertziffer von 20,5 Millionen Franken auf. Die Zürcher Bananenzentrale wird diese Summe ohne Zweifel noch zu steigern vermögen.» Der Betrieb wurde ab Mai 1939 von der Bananen und Frucht AG weitergeführt. Stephen Taylor verstarb am 16. August 1954 im walisischen Crickhowell. Das Geschäftsgebäude, ein Stahlbetonbau an der Ausstellungsstrasse 100 im Industriequartier, wurde 1926 unter der Planung des Architekten Jakob Geiger für die Bananenzentrale erbaut. Das Haus steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Museum für Gestaltung Zürich
Museum für Gestaltung Zürich

Das Museum für Gestaltung Zürich gilt als führendes Schweizer Museum für Design und visuelle Kommunikation und bespielt zwei Standorte in der Stadt Zürich – an der Ausstellungsstrasse und im Toni-Areal. Zudem betreibt es im Auftrag der Stadt Zürich den Pavillon Le Corbusier im Zürcher Seefeld. Mit seinem Ausstellungsprogramm, seinen Vermittlungsaktivitäten sowie internationalen Wanderausstellungen ist das Museum auf ein breites Publikum ausgerichtet. Die Inhalte umfassen ein ebenso breites Spektrum an Themen und monografischen Positionen aus den Bereichen Industrie- und Produktdesign, Grafik, Typografie, Fotografie, Plakat, Film, Möbel, Mode, Schmuck, Kunstgewerbe, Architektur und Szenografie. Die vier Sammlungen des Museums – Design, Grafik, Kunstgewerbe und Plakat – sind von internationaler Bedeutung und beinhalten über 500 000 Objekte der ästhetischen und technischen Entwicklung. Im Herzen von Zürich, im renovierten und 2018 wiedereröffneten Stammhaus an der Ausstellungsstrasse, präsentiert das Museum ausgewählte Sammlungsobjekte sowie Ausstellungen zu wechselnden Themen. Das denkmalgeschützte Gebäude von 1933 gilt als herausragendes Beispiel moderner Schweizer Architektur. Zum Museum gehört die „Swiss Design Lounge“, ein Begegnungsort zum Verweilen und Erproben von herausragendem Schweizer Design, ein grosszügiges Vermittlungsatelier sowie das museumseigene Café samt angrenzendem Park mit Teich.Im dynamischen Quartier Zürich-West bespielt das Museum seinen zweiten Standort, das Toni-Areal. Die ehemals grösste Joghurtfabrik Europas ist zugleich Campus der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Mit wechselnden Ausstellungen schlägt das Museum hier eine Brücke zu Lehre und Forschung, zeigt experimentierfreudige Projekte und nimmt Stellung zu aktuellen Debatten im Design. Im Toni-Areal befindet sich zudem das Sammlungsarchiv des Museums, das in Führungen besucht werden kann.