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Lettensteg

Brücke in EuropaBrücke in ZürichFußgängerbrücke in der SchweizLimmatbrücke
Lettensteg über die Limmat, Stadt Zürich 20180908 jag9889
Lettensteg über die Limmat, Stadt Zürich 20180908 jag9889

Der Lettensteg ist eine Brücke für Fussgänger und Velofahrer in Zürich, die das Gewerbeschulquartier mit Wipkingen verbindet. Sie trägt ihren Namen wie das Quartier Letten nach dem Flurnamen Letten, der sich aus dem zürichdeutschen Lätt für Lehm ableitet.Die Brücke wurde zusammen mit dem Kraftwerk Letten erbaut und 1885 freigegeben. Er gliedert sich in zwei Abschnitte: der nördlichere Teil überquert den Oberwasserkanal des Kraftwerks, der von einem kleinen Damm von der Limmat abgetrennt ist, die hier vor allem Wasser der Sihl führt. Um 1899 wurde der Steg auf der linken Limmatseite mit Rampen ergänzt, sodass er auch mit Kinder- und Handwagen benutzt werden konnte und der Viehtrieb über den Steg möglich wurde. Der Bau der Rampe erfolgte anstelle des damals schon vorgesehenen Dammstegs aufgrund einer Motion der Wipkinger. Sie verlangten den Dammsteg mit dem Hinweis, dass es zwischen der Wipkingerbrücke und der Bahnhofbrücke keine Möglichkeit geben würde, die Limmat mit Handwagen zu überqueren. 1929 wurde wenig oberhalb des Stegs die Kornhausbrücke eröffnet, wodurch der Lettensteg an Bedeutung verlor. Der ursprüngliche Gitterträger wurde in den 1970er-Jahren durch einen Betonbalken ersetzt. Die Brücke war in den 1990er-Jahren Teil der offenen Drogenszene in Zürich, weshalb sie nach deren Räumung 1995 mit verschliessbaren Toren versehen wurde und nachts verschlossen ist.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lettensteg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lettensteg
Lettensteg, Zürich Wipkingen

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N 47.38643 ° E 8.53289 °
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Lettensteg

Lettensteg
8031 Zürich, Wipkingen
Zürich, Schweiz
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Lettensteg über die Limmat, Stadt Zürich 20180908 jag9889
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Westindische Bananenzentrale
Westindische Bananenzentrale

Die Westindische Bananenzentrale (ältere Schreibweise: West-Indische Bananen-Centrale) war ein Schweizer Unternehmen in Zürich. Das Handelsunternehmen wurde 1921 von Stephen Taylor gegründet, einem ehemaligen Offizier des britischen Heeres, der unter anderem an der Schlacht bei Arras 1917 teilgenommen hatte. Es popularisierte den Konsum von Bananen in der Schweiz. Diese Konkurrenz löste Missfallen bei den Schweizer Landwirten aus. So erschien in der Zeitung Der Schweizer Bauer 1925 der Kommentar: «Die Bananen-Esserei gehört heute zur großen Mode in Zürich. Statt Obst ißt dort alle Welt Bananen, weil eben der Nachbar auch solche ißt. Darum kann die vor drei Jahren gegründete Bananenzentrale einen Geschäftspalast bauen, der eine Million kostet. Heute kommen wöchentlich fünf Wagenladungen Bananen nach Zürich und werden stübis und rübis verquantet.» und 1927 in derselben Zeitung: «Unsere gesamte Südfrüchteeinfuhr im letzten Jahr wies die beschämend hohe Wertziffer von 20,5 Millionen Franken auf. Die Zürcher Bananenzentrale wird diese Summe ohne Zweifel noch zu steigern vermögen.» Der Betrieb wurde ab Mai 1939 von der Bananen und Frucht AG weitergeführt. Stephen Taylor verstarb am 16. August 1954 im walisischen Crickhowell. Das Geschäftsgebäude, ein Stahlbetonbau an der Ausstellungsstrasse 100 im Industriequartier, wurde 1926 unter der Planung des Architekten Jakob Geiger für die Bananenzentrale erbaut. Das Haus steht seit 1987 unter Denkmalschutz.