place

Harkortstraße (Hamburg)

Altonaer GeschichteHamburg-Altona-NordInnerortsstraße in HamburgStraße in EuropaVerkehrsbauwerk im Bezirk Altona
Nordende Harkortstraße
Nordende Harkortstraße

Die Harkortstraße ist eine Straße im Hamburger Stadtteil Altona-Nord. Sie führt von der Stresemannstraße im Norden über eine Länge von etwa 900 Metern zur Julius-Leber-Straße im Süden. Die Straße wurde 1950 nach dem bergischen Industriellen Friedrich Harkort benannt; zuvor hieß sie Rainweg. Die Harkortstraße war über 130 Jahre stark vom angrenzenden Güterzugbetrieb des Bahnhofs Altona geprägt, zugleich aber auch als Wohnstraße und Industrieviertel genutzt worden. Seit 2014 wird auf ihrer Westseite die Brachfläche des 1996 stillgelegten Güterbahnhofs durch ein neues Wohnviertel, die Mitte Altona, genutzt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Harkortstraße (Hamburg) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Harkortstraße (Hamburg)
Harkortstraße, Hamburg Altona-Nord (Altona)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Harkortstraße (Hamburg)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.559972 ° E 9.939791 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Harkortstraße 136
22765 Hamburg, Altona-Nord (Altona)
Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Nordende Harkortstraße
Nordende Harkortstraße
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Viktoria-Kaserne
Viktoria-Kaserne

Die Viktoria-Kaserne ist eine ehemalige Kaserne in Hamburg Altona. Sie entstand 1867, nachdem das vormals dänische Altona zu Preußen gekommen war und wurde als „Neue Caserne“ für das 1. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 31 (Die Thüringer Garde) erbaut. Die Anlage umschloss das heutige Gebiet zwischen der Haubachstraße über die Eggerstedtstraße und den Zeiseweg bis zur Bodenstedtstraße. Das Gebäude an der heutigen Bodenstedtstraße, Ecke Zeiseweg (früher die Allee / Viktoriastraße), war einst der Block III, dieser diente als Unterkunft für Mannschaften, Unteroffiziere und Offiziere. Die einfachen Soldaten waren in Schlafsälen für sechs bis 20 Männer untergebracht, Unteroffiziere in Gemeinschaftsquartiere in den östlichen und westlichen Turmbauten. Offiziere kamen in eigenständigen Wohnungen unter oder konnten außerhalb der Kaserne in eigene Wohnungen einziehen. Im Block III befanden sich Speisesäle für die Mannschaften und Unteroffiziere und in den Turmflügeln Räume für die Küche, die Heizung, die Schneidereien etc.; im obersten Stockwerk die Trockenräume, die neben den Trockenwiesen bei der Wäscherei (heute Goldbachstraße 5) genutzt wurden. Nach der Novemberrevolution 1918 zog die Reichswehr aus der Kaserne ab, und die Anlagen wurden von Altonaer und Hamburger Einheiten der grünen Polizei (SiPo) genutzt. Von 1923 bis 1937 hatte hier das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek seinen Sitz. Aus der Arrestanstalt wurde das Polizeigefängnis, das benachbarte Gebäude nutzte das Altonaer Pflegeamt, welches mit jugendlichen Straftätern und deren Familien arbeitete. Die westlich gelegenen Hallen und Fahrzeugschuppen dienten den kasernierten Polizeieinheiten als Turn- und Exerzierhallen bzw. zur Abstellung des Fuhrparks. Im Block II an der Ecke Viktoriastraße / Zeiseweg war die Technische Nothilfe sowie die Preußische Ordnungspolizei (Abteilung Altona) untergebracht.