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Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager Heinrichstraße

Abgegangenes Bauwerk in BochumBodendenkmal in Nordrhein-WestfalenGeschichte (Bochum)Kriegsgefangenenlager (Zweiter Weltkrieg)NS-Zwangsarbeitslager

Das Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager Heinrichstraße befand sich am Castroper Hellweg 365 in Hiltrop, Bochum. Es lag gegenüber der Einmündung der Heinrichstraße und zwischen der Frauenlobstraße und der Hiltroper Heide und erstreckte sich über den Bereich des Gerther Dahl hinaus. Seine Abmessungen sind aus Luftbildern der Royal Air Force heute noch nachvollziehbar. Zuvor befand sich hier ein Fest- und Kirmesplatz, der von 1929 bis 1938 für öffentliche Veranstaltungen genutzt wurde. Das Lager beinhaltete elf überwiegend aus Holz gefertigte Baracken, von denen zwei bis drei als Küche, Sanitätsbaracke und Unterkunft des Wehrmachtsbewachungspersonals diente. Das etwa 11.500 m² große Gelände wurde von einem Stacheldrahtzaun und einem Erdwall umgeben. Die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter arbeiteten bei Bergbau AG Lothringen und Eisen- und Hüttenwerke AG in Bochum-Gerthe. Bei Kriegsende im Jahre 1945 waren noch mindestens 550 Menschen untergebracht. Auf Initiative der Geschichtswerkstatt „Unterm Förderturm der Zeche Lothringen“ wurde das Gelände zum Bodendenkmal erklärt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager Heinrichstraße (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager Heinrichstraße
Castroper Hellweg, Bochum Gerthe

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.516505599005 ° E 7.2711882830555 °
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Adresse

Heinrichstraße

Castroper Hellweg
44805 Bochum, Gerthe
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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