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Palais Grüneburg

Abgegangenes Bauwerk in Frankfurt am MainErbaut 1845Wohngebäude in Frankfurt am MainZerstört in den 1940er Jahren
Grüneburgweg und Einfahrt zum Rothschild'schen
Grüneburgweg und Einfahrt zum Rothschild'schen

Das Palais Grüneburg, auch Neues Palais an der grünen Burg genannt, war ein repräsentatives Wohngebäude im Besitz der jüdischen Familie Rothschild in Frankfurt am Main. Die zuvor das nicht mehr existierende Gebäude umgebenden, ausgedehnten Gartenanlagen bilden heute den Grüneburgpark im Frankfurter Stadtteil Westend.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palais Grüneburg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palais Grüneburg
Sebastian-Rinz-Straße, Frankfurt am Main Westend Nord (Innenstadt 2)

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Breitengrad Längengrad
N 50.127777777778 ° E 8.6611111111111 °
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Adresse

Sebastian-Rinz-Straße
60323 Frankfurt am Main, Westend Nord (Innenstadt 2)
Hessen, Deutschland
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Grüneburgweg und Einfahrt zum Rothschild'schen
Grüneburgweg und Einfahrt zum Rothschild'schen
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In der Umgebung

Wollheim-Memorial
Wollheim-Memorial

Das Wollheim-Memorial ist eine Holocaustgedenkstätte in Frankfurt am Main. Es ist benannt nach dem ehemaligen Direktoriums-Mitglied des Zentralrates der Juden in Deutschland und I.G.-Farben-Zwangsarbeiter Norbert Wollheim (1913–1998), erinnert an die Opfer von Buna/Monowitz und informiert über ihre Geschichte und Entschädigung. Das von Heiner Blum entworfene und am 2. November 2008 eröffnete Wollheim-Memorial besteht aus einem kleinen Pavillon am Grüneburgplatz, heute Norbert-Wollheim-Platz und 13 Bildtafeln mit Porträts von früheren Gefangenen in Buna-Monowitz. Die Fotografien, Porträts junger Menschen, späterer Häftlinge im KZ Buna/Monowitz, illustrieren jüdischen Alltag vor dem Holocaust und zeugen von vernichteten Lebenswelten auf dem ehemaligen Gelände der I.G. Farben, auf dem heute die geistes- und kulturwissenschaftlichen Fakultäten der Goethe-Universität Frankfurt untergebracht sind (Campus Westend). Über dem Eingang des Pavillons ist die Häftlingsnummer Norbert Wollheims angebracht. Im Inneren wird in einer Wandinschrift das Wollheim-Zitat „Wir sind gerettet, aber wir sind nicht befreit“ vom 26. August 1945 wiedergegeben. Zwei interaktive Bildschirme informieren den Besucher mittels Bildern, Texten und Dokumenten über die NS-Zwangsarbeit, die I.G.-Farben-Prozesse, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und über die Entschädigung (unter anderem Bundesentschädigungsgesetz und Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“). In 24 Video-Interviews berichten Überlebende über ihre Kindheit, Deportation, Lagerhaft und über ihr Leben nach dem Holocaust. Auch Norbert Wollheim kommt hier in einem 1991 in Washington D.C. aufgenommenen Interview zu Wort.