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Jüdisches Waisenhaus (Paderborn)

Aufgelöst 1942Gegründet 1863Geschichte (Paderborn)Judentum in PaderbornJüdische Geschichte (Nordrhein-Westfalen)
Jüdische Organisation (Deutschland)Organisation (Paderborn)Waisenhaus

Das Jüdische Waisenhaus in Paderborn war eine bedeutende soziale und pädagogische Einrichtung der jüdischen Gemeinde, in der elternlose und unbemittelte jüdische Kinder betreut, erzogen und unterrichtet wurden. Es bestand von 1863 bis 1942 und befand sich an der Leostraße 3 (heute Warburger Straße), Ecke Husener Straße in Paderborn. Das Haus war für viele Jahrzehnte ein Zentrum jüdischer Fürsorge in Westfalen und der Rheinprovinz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Jüdisches Waisenhaus (Paderborn) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Jüdisches Waisenhaus (Paderborn)
Husener Straße, Paderborn Paderborn

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Breitengrad Längengrad
N 51.715161111111 ° E 8.7587888888889 °
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Adresse

Husener Straße
33098 Paderborn, Paderborn
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Dalheimer Hof
Dalheimer Hof

Der Dalheimer Hof ist der ehemalige Stadthof des Augustiner-Chorherrenstifts Dalheim in Paderborn, seit 1829 dient er als Erzbischöfliches Palais des Erzbistums Paderborn. Errichtet wurde der Bau einer zeitgenössischen Quelle zufolge 1717 in dreijähriger Bauzeit von Johann Conrad Schlaun: „1717 hatt Herr Schlun für den Abriß [=Aufriß] oder Grundriß des Cottmannischen angekauften Hauses bekommen 2 Reichsthaler 24 Groschen, item für den neuen 8 Reichsthaler, item für dreijählige Absicht [=Aufsicht] des gantzen Bauwesens daselbsten gefordert 100 Reichsthaler, ad computum bekommen 21 Reichsthaler.“ Auftraggeber des Projekts war der Dalheimer Prior Bartholdus Schönlau, unter dem gleichzeitig auch ein vollständiger Neubau der Klosteranlage erfolgte. Die stilistische Ähnlichkeit mit dem Dalheimer Hof lässt vermuten, das Schlaun auch an deren Errichtung beteiligt war. Zweigeschossiger neunachsiger Bau, dessen drei Mittelachsen als dreigeschossiger, von ionischen Pilastern eingefasster übergiebelter Risalit gestaltet sind. Ein ursprünglich nur eingeschossiger Anbau wurde nachträglich erhöht. Der Giebel enthält das Wappen des Klosters Dalheim mit den Inschriften: sI DeVs nobIsCVM qVIs Contra nos (deutsch: „Wenn Gott mit uns ist, wer ist dann gegen uns?“ Brief des Paulus an die Römer 8,31), sowie qVonIaM aDIVtor et proteCtor faCtVs est nobIs (deutsch: „weil er uns Schutz und Hilfe geworden ist“, nach Psalm 32, 7). Das Chronogramm ergibt in beiden Zeilen jeweils die Jahreszahl 1718.