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Mansion House (Dublin)

Auszug des Wikipedia-Artikels Mansion House (Dublin) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Mansion House (Dublin)
Dawson Street, Dublin

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.340284 ° E -6.258066 °
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Adresse

The Mansion House

Dawson Street 20
D02 AF30 Dublin (Mansion House B ED)
Irland
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Webseite
mansionhouse.ie

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In der Umgebung

Grafton Street
Grafton Street

Die Grafton Street (irisch Sráid Grafton) ist Dublins Haupt-Einkaufsstraße. Sie führt von St. Stephen’s Green im Süden zum Trinity College im Norden. Die Straße wurde nach dem ersten Duke of Grafton (1663–1690) benannt, der Land in dieser Gegend besaß. Sie entstand aus einer ländlichen Straße im Jahre 1708 und wurde von der Dawson-Familie 1708 ausgebaut. Nach dieser Familie ist die parallel verlaufende Dawson Street benannt. Seit den 1980er-Jahren ist die Straße, bis auf einen kleinen Teil zwischen Nassau Street und College Green, eine Fußgängerzone. Doch auf diesem kleinen Teilstück finden sich zwei Dubliner Sehenswürdigkeiten: Das Haus des Dekans des Trinity Colleges aus dem 18. Jahrhundert und die Statue von Molly Malone aus dem späten 20. Jahrhundert, die heutzutage ein populärer Treffpunkt ist. In der Grafton Street finden sich immer einige Straßenkünstler oder Musiker, die die Menschenmassen unterhalten. Die Eröffnung der Straßenbahn Luas in Dublin Ende Juni 2004 führte bis Oktober zu 20 % mehr „Einkäufern“ in der Grafton Street, obwohl ein kurz danach eröffnetes großes Einkaufszentrum in Dundrum am anderen Ende der Straßenbahnlinie ebenfalls Käufermassen anlockt. Die Grafton Street hält mit einem jährlichen Mietpreis von 3.794 Euro pro Quadratmeter den 13. Platz in einer von dem Gewerbeimmobilien-Beratungsunternehmen Cushman & Wakefield ermittelten Rangliste der teuersten Einkaufsstraßen weltweit und den somit den siebten Platz in Europa. (Stand November 2019)

Leinster House
Leinster House

Leinster House (irisch Teach Laighean) ist der ehemalige Herzogspalast in Dublin, in dem seit 1922 das Parlament der irischen Republik (damals noch Irischer Freistaat) tagt. Bis 1922 war das Leinster House Treffpunkt der Royal Dublin Society. Die Dublin Spring Show und der Pferdemarkt (Dublin Horse Show) wurden auf dem Anwesen des Hauses in Richtung Merrion Square abgehalten. Im späten 18. Jahrhundert war das Leinster House (das damals noch Kildare House hieß) die offizielle Stadtresidenz des Earl of Kildare (namentlich die Familie der Fitzgeralds). Er ließ es von 1745 bis 1748 – mit Absicht – auf der „einfacheren“ Südseite des Flusses erbauen, während der restliche Adelsstand Häuser im Nordteil (vor allem am Parnell Square und Mountjoy Square) der Stadt besaß. Wie der Earl es vorhergesehen hatte, wurden in den folgenden Jahrzehnten der Merrion Square und der Fitzwilliam Square südlich des Flusses Liffey zur bevorzugten Wohngegend der Aristokraten, die die meisten ihrer nördlicher gelegenen Häuser verkauften, die letztendlich verkamen und als Slums endeten. Kein anderes aristokratisches Gebäude in Dublin konnte mit dem Leinster House bezüglich Größe und Ausstattung mithalten. Als der Earl den Titel Duke of Leinster bekam, erhielt das Haus seinen heutigen Namen. Die ersten beiden Stockwerke des Leinster House dienten als Vorlage für die Stockwerke und das Haus selbst für das steinerne Äußere des Weißen Hauses in Washington, D.C. Aufgrund des Act of Union verlor Dublin sein eigenes Parlament und viele Aristokraten verkauften ihre Häuser in der Stadt, um nach London zu ziehen. Daraufhin verkaufte der Duke of Leinster das Leinster House an die Royal Dublin Society. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden zwei neue Flügel angebaut, um die Nationalbibliothek von Irland und das Nationalmuseum von Irland unterzubringen. Durch den Anglo-Irischen Vertrag erhielt Irland erneut eine offizielle eigene Regierung, die des Irischen Freistaates. Die provisorische Regierung unter W.T. Cosgrave suchte nun einen vorübergehenden Tagungsort, wo die Versammlungen von Ober- und Unterhaus stattfinden konnten. Erste Pläne sahen dafür das Royal Hospital im Stadtteil Kilmainham vor, doch war dieses noch unter der Herrschaft der britischen Armee. Da der Abzug der Armee nicht innerhalb der verfügbaren Zeit von wenigen Wochen realisierbar war, entschied man sich im Dezember 1922, den Hörsaal der Royal Dublin Society im Leinster House vorübergehend für die Treffen des Unterhauses anzumieten. 1924 wurde der Plan, das Royal Hospital in ein Parlamentsgebäude umzubauen, aufgrund von finanziellen Problemen aufgegeben. Stattdessen wurde Leinster House gekauft, das in der Zukunft ausgebaut werden sollte. Der Senat (Oberhaus) wurde im Ballsaal untergebracht und weitere Flügel des benachbarten Royal College of Science als Regierungsgebäude genutzt. Der Rest des Gebäudes des Royal College of Science wurde 1990 – zu dieser Zeit war es bereits mit dem University College Dublin verschmolzen – komplett übernommen und in ein modernes Regierungsgebäude umgewandelt. Sowohl die Nationalbibliothek als auch das Nationalmuseum befinden sich noch immer in Flügeln des Leinster House, die nicht mit dem Regierungskomplex verbunden sind. Obwohl es immer wieder Pläne gab, ein neues Parlamentsgebäude (z. B. im Phoenix Park oder im Custom House) zu errichten, blieb die Regierung bis heute im Leinster House. Im Jahr 2000 wurden weitere Anbauten fertiggestellt, um genügend Arbeitsräume für die nun 166 Unterhausmitglieder, die 60 Senatsmitglieder, die Presse und weiteres Personal zu schaffen. Eine Reihe von Monumenten steht (oder stand) rund um Leinster House. Die Frontseite zur Kildare Street wurde ursprünglich von einer großen Statue von Königin Victoria dominiert, die 1904 erbaut wurde. Die Statue wurde 1947 entfernt und in den 1990er Jahren in Sydney wieder errichtet. Auf der dem Merrion Square zugewandten Seite steht ein dreieckiges Monument mit drei Hauptpersonen der irischen Unabhängigkeit: Arthur Griffith, Michael Collins und Kevin O’Higgins. Eine weitere Statue ehrt Prinz Albert, Ehemann von Königin Victoria, der seine große irische Ausstellung in den 1850er Jahren auf dem Anwesen abhielt.

Royal College of Surgeons in Ireland
Royal College of Surgeons in Ireland

Das Royal College of Surgeons in Ireland (kurz: RCSI; irisch Coláiste Ríoga na Máinleá in Éirinn) in Dublin, Irland wurde 1784 gegründet und war seither ein irisches Institut zur Ausbildung von Chirurgen. Seit 2019 ist es eine Volluniversität und nennt sich seither auch RCSI University of Medicine and Health Sciences. Im Unterschied zu ihren Schwesterinstituten in Großbritannien (Royal College of Surgeons of England, Royal College of Surgeons of Edinburgh, Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow) bietet es aber nicht nur Qualifikationen für die Weiterbildung als Facharzt an, sondern auch für die medizinische Grundausbildung. Es bietet die üblichen universitären Abschlüsse an (Bachelor und Master Abschlüsse, den M. D. und ein eigenes Lizenziat). Es ist als anerkanntes College ein Teil der National University of Ireland. Das RCSI wurde 1784 gegründet (mit einer Bestätigung durch König Georg III.) auf Vorschlag der Dublin Society of Surgeons (gegründet 1780), um überhaupt eine Ausbildung für Chirurgen in Irland anzubieten. Von Anfang an gab es keine Trennung in Religionen (wie sonst damals in Irland üblich). Eine entsprechende Ausbildung am Trinity College (Dublin) wurde erst 1851 eingeführt. Anfang des 19. Jahrhunderts bezog das College seinen heutigen Hauptsitz, ein 1810 fertiggestellter klassizistischer Bau in der York Street. Das Ausbildungszentrum befindet sich seit den 1980er-Jahren am Beaumont Hospital. Das RCSI ist auch international in der Weiterbildung von Ärzten aktiv (Dubai, Bahrain, Malaysia). Für Südafrika bildeten das College während der Apartheid Ärzte aus den Teilen der Bevölkerung aus, die dort vom Studium ausgeschlossen waren. 2010 gab es rund 3300 Studenten. Sie kommen aus über 60 Ländern. Es gibt Fakultäten für die Ausbildung in Medizin, Pharmakologie und Physiotherapie sowie Fakultäten für Zahnheilkunde, Sportmedizin, Radiologie und Hebammen. Das RCSI ist daneben auch in der Forschung aktiv. Das College verleiht Ehren-Fellowships (auch an Persönlichkeiten, die keine Mediziner sind). Das entsprechende Institut der irischen Ärzte ist das Royal College of Physicians of Ireland.

Trinity College Dublin
Trinity College Dublin

Das Trinity College Dublin (irisch Coláiste na Tríonóide, Baile Átha Cliath) ist eine renommierte Universität in der irischen Hauptstadt Dublin. Die Universität wurde 1592 nach dem Vorbild der Universitäten Oxford und Cambridge gegründet und sollte ebenfalls einen föderativen Charakter haben. Anders als in diesen wurde mit dem Trinity College jedoch nur ein konstituierendes College der University of Dublin eingerichtet; es darf nicht verwechselt werden mit dem University College Dublin, das zur National University of Ireland gehört, oder der Dublin City University, dem ehemaligen National Institute for Higher Education. Das College hat zwei sogenannte Geschwistercolleges: das St. John’s College der Universität Cambridge sowie das Oriel College der Universität Oxford. Die Universität ist die älteste Irlands und gehört zu den ältesten der Welt. Das College ist Mitglied der Coimbra-Gruppe – ein 1985 gegründetes Netzwerk teils führender europäischer Universitäten. In Rankings wird das Trinity College Dublin konstant als beste Universität Irlands, eine der führenden Universitäten Europas und in der Top 200 weltweit eingestuft. Das relevante Times Higher Education Ranking sieht sie auf Platzt 161 der Welt. Seit Januar 2017 ist das Trinity College Dublin Mitglied der League of European Research Universities (LERU), einem Konsortium führender europäischer Forschungsuniversitäten, die großen Einfluss auf EU-Forschungspolitik haben.Der im Stadtzentrum gelegene historische Campus gilt als einer der schönsten der Welt und zieht viele Touristen an, die die alte Bibliothek und das Book of Kells, das berühmteste mittelalterliche Manuskript der Welt, sehen wollen. Zu berühmten Alumni der Universität gehören die Nobelpreisträger Samuel Beckett, Ernest Walton und William C. Campbell, die Schriftsteller Oscar Wilde, Bram Stoker und Jonathan Swift, der politische Philosoph Edmund Burke und der Mathematiker William Rowan Hamilton.