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Elbaue zwischen Derben und Schönhausen

Elbe-PareyFFH-Gebiet in Sachsen-AnhaltGeographie (Elbe)Geographie (Jerichow)Geographie (Tangerhütte)
Geographie (Tangermünde)Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in EuropaSchönhausen (Elbe)Wust-Fischbeck
Elbe near Schönhausen Aerial
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Die Elbaue zwischen Derben und Schönhausen ist ein FFH-Gebiet in der Stadt Tangerhütte und der Gemeinde Elbe-Parey im Landkreis Jerichower Land und den Städten Jerichow und Tangermünde und den Gemeinden Wust-Fischbeck und Schönhausen (Elbe) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Elbaue zwischen Derben und Schönhausen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Elbaue zwischen Derben und Schönhausen

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.500682 ° E 11.979189 °
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Adresse


39590
Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Elbe near Schönhausen Aerial
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In der Umgebung

Tanger (Fluss)
Tanger (Fluss)

Der Tanger ist ein Fluss in Sachsen-Anhalt. Man unterscheidet den Lüderitzer Tanger und den Mahlwinkler oder Tangerhütter Tanger, die bei Demker zum Vereinigten Tanger werden. In Kartenwerken wird oftmals nur Tanger angegeben. Mehrere Quellbäche in der Umgebung von Angern vereinigen sich fächerförmig nahe Tangerhütte mit dem Tanger-Quellbach aus Cröchern und dem Zufluss aus Dolle. Im weiteren Verlauf nimmt der Fluss südlich der Gemeinde Demker den Lüderitzer Tanger auf, der in Wittenmoor am Nordrand der Colbitz-Letzlinger Heide entspringt. Bei Schleuß floss ursprünglich von Südwesten der Brunkauer Tanger zu, der am Heiderand oberhalb von Brunkau im FFH-Gebiet „Tanger-Mittel- und Unterlauf“ entspringt. Dieser wird heute in Richtung Lüderitz abgeleitet. Schließlich erreicht der Vereinigte Tanger zusammen mit dem Bölsdorfer Tanger in Tangermünde als linker Nebenfluss die Elbe.Zu den zahlreichen kleinen Nebenflüssen des Tanger gehören unter anderem: Flohtgraben, Teichgraben, Pietzengraben, Tangerhütter Tanger/Mahlwinkler Tanger/Uchtdorfer Tanger/Sandbeiendorfer Tanger, Krepebach, Beeke, Laufgraben, Dollgraben, Karrenbach, Schernebeker Mühlenbach, Lüderitzer Tanger, Brunkauer Tanger.Der Tanger hat eine Länge von 33 Kilometern (von Angern bis zur Mündung bzw. von Cröchern bis zur Mündung), der Lüderitzer Tanger ist von der Quelle bis zur Mündung rund 28 Kilometer lang. Der Höhenunterschied von den Quellen bis zur Elbe beträgt zwischen 30 und 50 Meter. Der Tanger liegt zum Teil im Landkreis Stendal und im Landkreis Börde. Das Einzugsgebiet des Tanger beträgt 480 km². Das Landschaftsschutzgebiet „Uchte-Tangerquellen und Waldgebiete nördlich von Uchtspringe“ liegt zwischen Uchtspringe und Lüderitz.

Schelldorfer See
Schelldorfer See

Der Schelldorfer See ist ein Naturschutzgebiet in der Stadt Tangerhütte (zwischen den Ortsteilen Schelldorf und Jerchel) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG 0010 ist rund 175 Hektar groß. Es ist nahezu vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Elbaue zwischen Derben und Schönhausen“ und des EU-Vogelschutzgebietes „Elbaue Jerichow“ und vollständig vom Landschaftsschutzgebiet „Tanger-Elbeniederung“ umgeben. Das Gebiet steht seit 1967 unter Schutz (Datum der Verordnung: 11. September 1967). Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Stendal. Das Naturschutzgebiet liegt südlich von Tangermünde im Biosphärenreservat Mittelelbe. Es stellt einen verlandenden Altarm der Elbe unter Schutz. Da das Gebiet des Altarms ausgedeicht ist, hat es keine Verbindung mehr zum Fluss und unterliegt auch nicht der Gewässerdynamik. Die offene Wasserfläche des Sees beträgt etwa 25 Hektar. Der See beherbergt verschiedene Wasserpflanzen- und Schwimmblattgesellschaften mit Weißer Seerose, Gelber Teichrose, verschiedenen Laichkräutern, darunter Stumpfblättrigem Laichkraut, Stachelspitzigem Laichkraut und Spiegelndem Laichkraut, Wasserfeder, Froschbiss, Krebsschere und Gewöhnlichem Wasserschlauch. In den Verlandungszonen sind vielfach Röhrichte aus Schilf und Wasserschwaden sowie Sumpfhaarstrang, Schmalblättrigem Rohrkolben, Gewöhnlicher Teichbinse, Zungenhahnenfuß, Schwanenblume und Sumpfplatterbse zu finden. Weiterhin wachsen Sumpffarn und Breitblättriger Merk im Naturschutzgebiet. Am ehemaligen Gleithang auf der Ostseite des Schelldorfer Sees sind Kohldistelwiesen und Kleinseggenriede sowie Gebüsche mit Grauweiden, Ohrweiden, Lorbeerweiden und Faulbäumen zu finden. Am ehemaligen, 0,5 bis 1,5 Meter hohen Prallhang stocken Erlen, Stieleichen, Silberweiden und Weißdorngebüsche. Das Naturschutzgebiet bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere. So brüten hier regelmäßig Rohrweihe, Graugans, Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Teich-, Schilf- und Drosselrohrsänger, Rohrschwirl, Trauerseeschwalbe und Zwergtaucher. Der See ist Lebensraum zahlreicher Fische und Libellen. Auch der Elbebiber ist hier heimisch. Daneben ist das Naturschutzgebiet, das vollständig von Ackerflächen umgeben ist, Rast- und Mauser­gebiet für verschiedene Wasservögel. Das Gebiet wird über einen Ablaufgraben zur Elbe entwässert.