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Gerhart-Hauptmann-Straße (Weimar)

Gerhart Hauptmann als NamensgeberInnerortsstraße in ThüringenStraße in EuropaStraße in Weimar
Gerhart Hauptmann Straße 5 Weimar
Gerhart Hauptmann Straße 5 Weimar

Die nach dem Schriftsteller, Dramatiker und Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann benannte Gerhart-Hauptmann-Straße liegt in der Weimarer Westvorstadt. Sie beginnt am Goetheplatz, von dem sie allerdings durch den Goetheplatz 6a getrennt ist, und endet an der Coudraystraße. In der Gerhart-Hauptmann-Straße 2 befindet sich ein Parkhaus unweit des Postamtes.Das Wohnhaus Gerhart-Hauptmann-Straße 5 und das Bürohaus Nr. 6, wo sich ehemals das Finanzamt befand und heute die AOK, stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). Während das Wohnhaus Gerhart-Hauptmann-Straße 5 der Moderne zuzurechnen ist, ist das AOK-Gebäude der Stilepoche des Historismus zugehörig.

Auszug des Wikipedia-Artikels Gerhart-Hauptmann-Straße (Weimar) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Gerhart-Hauptmann-Straße (Weimar)
Gerhart-Hauptmann-Straße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.98161 ° E 11.32389 °
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Adresse

Gerhart-Hauptmann-Straße 5
99423 , Altstadt
Thüringen, Deutschland
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Gerhart Hauptmann Straße 5 Weimar
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In der Umgebung

Coudrays Wohnhaus in Weimar
Coudrays Wohnhaus in Weimar

Ein dreigeschossiges Doppelhaus mit Mansardendach in der Heinrich-Heine-Straße 12 in Weimar nahe dem einstigen Erfurter Tor ist Coudrays Wohnhaus. Der Abbrand einer Scheune 1797 schuf Bauland für Coudrays Wohnhaus. Dieses Doppelhaus hatte Clemens Wenzeslaus Coudray 1817 im klassizistischen Stil entworfen. Das Gelände stellte ihm Großherzog Carl August zur Verfügung. Er musste da allerdings ein Doppelhaus bauen, was zu häufigen Streitereien mit dem Nachbarn führte. Entwürfe haben sich nicht erhalten. Er hatte eine Vorliebe für Mittelrisalite. Dort befand sich ein nur ihm zustehender Mitteleingang. Über dem Mitteleingang steht auf einem Relief FORTUNE ET DEUS, flankiert von geflügelten Löwen und mit einer antiken Vase bekrönt. Im Mittelgeschoss über den drei Fenstern des Risaliten sind unter den Rundbögen umkränzte Symbole des Bauwesens zu erkennen. Der Eingang des Nachbarn hingegen befand sich auf der Giebelseite des Hauses, der inzwischen längst durch weitere Gebäude verschwand. Coudray bewohnte die rechte Seite des Doppelhauses, der streitbare Nachbar die linke. Die Streitigkeiten hatten ihren Ausdruck auch in der inneren Raumaufteilung der Räume ihren Ausdruck gefunden. Die Toreinfahrt an der linken Seite ließ der Eigentümer überbauen, was die kleinteilige Situation der Innenräume aber nicht besserte, während rechtsseitig Coudray seinen Wohnungsbereich weitaus großzügiger gliederte. Trotz dieser Misshelligkeiten bewohnte Coudray das Haus bis zu seinem Tode. Die Geschäfte im Erdgeschoss wurden weit später eingebaut. Die Fassade ist verputzt unter Verwendung von Mitteln der Scheinarchitektur. Das Wohnhaus wie auch die in unmittelbarer Nähe befindlichen Wohn- und Geschäftshäuser in der Heinrich-Heine-Straße liefern zudem einen Einblick in Coudrays Stadtplanung hinsichtlich der Stadterweiterung.Coudrays Wohnhaus steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). Eine kleine Gedenktafel wurde angebracht.