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Heinrich-Heine-Straße 9 (Weimar)

Bauwerk in WeimarKulturdenkmal in Weimar
Heinrich Heine Straße 9 in Weimar, Thüringen (1)
Heinrich Heine Straße 9 in Weimar, Thüringen (1)

Das Haus Heinrich-Heine-Straße 9 ist ein klassizistisches zweigeschossiges Wohnhaus in der Altstadt von Weimar in unmittelbarer Nachbarschaft des Deutschen Nationaltheaters. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Heinrich-Heine-Straße 9 (Weimar) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Heinrich-Heine-Straße 9 (Weimar)
Heinrich-Heine-Straße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.980152 ° E 11.324549 °
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Adresse

Heinrich-Heine-Straße 9
99423 , Altstadt
Thüringen, Deutschland
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Heinrich Heine Straße 9 in Weimar, Thüringen (1)
Heinrich Heine Straße 9 in Weimar, Thüringen (1)
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Coudrays Wohnhaus in Weimar
Coudrays Wohnhaus in Weimar

Ein dreigeschossiges Doppelhaus mit Mansardendach in der Heinrich-Heine-Straße 12 in Weimar nahe dem einstigen Erfurter Tor ist Coudrays Wohnhaus. Der Abbrand einer Scheune 1797 schuf Bauland für Coudrays Wohnhaus. Dieses Doppelhaus hatte Clemens Wenzeslaus Coudray 1817 im klassizistischen Stil entworfen. Das Gelände stellte ihm Großherzog Carl August zur Verfügung. Er musste da allerdings ein Doppelhaus bauen, was zu häufigen Streitereien mit dem Nachbarn führte. Entwürfe haben sich nicht erhalten. Er hatte eine Vorliebe für Mittelrisalite. Dort befand sich ein nur ihm zustehender Mitteleingang. Über dem Mitteleingang steht auf einem Relief FORTUNE ET DEUS, flankiert von geflügelten Löwen und mit einer antiken Vase bekrönt. Im Mittelgeschoss über den drei Fenstern des Risaliten sind unter den Rundbögen umkränzte Symbole des Bauwesens zu erkennen. Der Eingang des Nachbarn hingegen befand sich auf der Giebelseite des Hauses, der inzwischen längst durch weitere Gebäude verschwand. Coudray bewohnte die rechte Seite des Doppelhauses, der streitbare Nachbar die linke. Die Streitigkeiten hatten ihren Ausdruck auch in der inneren Raumaufteilung der Räume ihren Ausdruck gefunden. Die Toreinfahrt an der linken Seite ließ der Eigentümer überbauen, was die kleinteilige Situation der Innenräume aber nicht besserte, während rechtsseitig Coudray seinen Wohnungsbereich weitaus großzügiger gliederte. Trotz dieser Misshelligkeiten bewohnte Coudray das Haus bis zu seinem Tode. Die Geschäfte im Erdgeschoss wurden weit später eingebaut. Die Fassade ist verputzt unter Verwendung von Mitteln der Scheinarchitektur. Das Wohnhaus wie auch die in unmittelbarer Nähe befindlichen Wohn- und Geschäftshäuser in der Heinrich-Heine-Straße liefern zudem einen Einblick in Coudrays Stadtplanung hinsichtlich der Stadterweiterung.Coudrays Wohnhaus steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). Eine kleine Gedenktafel wurde angebracht.

Theaterbrunnen in Weimar
Theaterbrunnen in Weimar

Der Theaterbrunnen in Weimar befindet heute sich am Sophienstiftsplatz. Er wurde von Großherzogin Maria Pawlowna gestiftet und 1847 von Carl Dornberger geschaffen. Er befand sich gegenüber von Clemens Wenzeslaus Coudrays Wohnhaus in der Inneren Erfurter Straße, der heutigen Heinrich-Heine-Straße, südlich vom Martersteighaus. Coudray hat ihn möglicherweise auch entworfen. Beim Umbau des Theaters 1974 wurde der Brunnen abgebaut. Der Brunnen liegt innerhalb einer vertieft liegenden Fläche von steinerner Brunnenbank. Das Brunnenbecken ist rechteckig und für die Brunnen in Weimar völlig untypisch schmucklos. Am Ausguss befindet sich eine muschelartige Verzierung. Auf der Brunnensäule befindet sich ein Krater. Sein zweiter Standort seit 1998 ist am Sophienstiftsplatz. links vom Diensteingang in das Deutsche Nationaltheater. Das Halbrund ist ebenfalls so angelegt, jedoch die vertieft liegende Fläche wurde mit Kalksteinpflasters auf die Höhe des Gehwegpflaster angehoben. 1995 wurden allerdings nur Teile des Brunnens wiedergefunden. Am ursprünglichen Aufstellungsort war er nicht mehr aufstellbar. Er konnte mit Hilfe alter Dokumente restauriert werden. Die Restaurierung wiederung brachte es mit sich, dass sichtbar verschiedene Gesteine Verwendung fanden. Ursprünglich bestand er aus Berkaer Sandstein. Die ergänzten Teile sind aus Cottaer Sandstein. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Denkmal für Johann Nepomuk Hummel.