Brühl 6 (Weimar)
Das Haus Brühl 6 in Weimar in der Jakobsvorstadt ist ein mehrgeschossiges Wohnhaus mit einer Grundstücksmauer aus Bruchsteinen. In dem Haus wohnte der Hof- und Garnisonsprediger Wilhelm Christoph Günther (1755–1826). Dieser hatte in der Sakristei der Jakobskirche Goethe und Christiane Vulpius 1806 getraut. Das Gebäude gehörte seit 1894 der jüdischen Familie Ortweiler/Appel. Das Haus fungierte ab 1941 als sog. Ghettohaus. Im selben Jahr erfolgte die Deportation der Bewohner und der Zwangsbewohner. Es waren auf engsten Raum acht Familien untergebracht. Neben den eigentlichen Bewohnern, den Familien Ortweiler und Appel, waren es die Familien Katenstein, Wolff, Gutmann und Salomon. Niemand der dort untergebrachten Menschen überlebte den Holocaust. Eine Gedenktafel wurde 1998 angebracht. Es sind auch Stolpersteine in den Gehweg eingelassen. Diese sind auf der Liste der Stolpersteine in Weimar vermerkt. Das Gebäude am Brühl steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).
Auszug des Wikipedia-Artikels Brühl 6 (Weimar) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Brühl 6 (Weimar)
Brühl,
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Geographische Koordinaten (GPS)
| Breitengrad | Längengrad |
|---|---|
| N 50.98304 ° | E 11.33103 ° |
Adresse
Brühl 6
99423 , Jakobsvorstadt
Thüringen, Deutschland
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