place

Bunker am Deisterplatz

Baudenkmal in HannoverBauwerk aus BetonBunker im NationalsozialismusBunker in HannoverErbaut in den 1940er Jahren
HochbunkerLinden-MitteLinden-SüdLuftschutzbunkerRundturmZiviler Schutzbunker
Deisterplatz Hannover Bunker
Deisterplatz Hannover Bunker

Der Bunker am Deisterplatz in Hannover ist der einzige unter rund 50 in Hannover während des Zweiten Weltkriegs errichteten Luftschutzbunkern, der unter Denkmalschutz gestellt wurde. Er wurde Anfang der 1940er Jahre als Rundbunker auf der damaligen Grenze des Von-Alten-Parks und in Sichtweite der Hanomag errichtet. Heute befindet er sich inmitten des vielbefahrenen Verkehrskreisels Deisterplatz in Linden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bunker am Deisterplatz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bunker am Deisterplatz
Bornumer Straße, Hannover Linden-Süd (Linden-Limmer)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Bunker am DeisterplatzBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.3609327 ° E 9.7125454 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Bornumer Straße 6
30449 Hannover, Linden-Süd (Linden-Limmer)
Niedersachsen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Deisterplatz Hannover Bunker
Deisterplatz Hannover Bunker
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Arbeiterstandbild (Hannover)
Arbeiterstandbild (Hannover)

Das Arbeiterstandbild, auch als Hammermann bezeichnet, steht vor dem Werksgelände des früheren Maschinenbauunternehmens Hanomag in Hannover. Es wurde 1941 vom Bildhauer Georg Herting im Sinne der vom NS-Regime propagierten Deutschen Kunst geschaffen. Die denkmalgeschützte Statue aus Muschelkalk steht an der vierspurigen Göttinger Straße neben dem ehemaligen Haupttor der Hanomag. Der dahinter liegende frühere Produktions- und Verwaltungstrakt wurde in den Jahren 1939 und 1940 von Emil Rudolf Mewes erbaut. Die Kolossalstatue sollte die Monumentalwirkung des Gebäudetrakts unterstreichen. Die Statue ist die überlebensgroße Darstellung eines Industriearbeiters. Die Figur hält mit der linken Hand einen großen Hammer und stützt die rechte Hand in der Hüfte auf. Der muskulöse Oberkörper und die Arme sind unbekleidet. Der untere Körperbereich ist ab der Brust mit einem schürzenartigen Kleidungsstück bedeckt, das von einem Riemen zusammengehalten wird und Schutzkleidung darstellen könnte. Das Standbild stellt den „Arbeiter“ heroisierend als Bezwinger der Elemente dar. Diese überhöhte Darstellung der Arbeiterklasse steht im krassen Widerspruch zu den tatsächlichen politischen Verhältnissen in der Zeit des Nationalsozialismus. Das Arbeiterstandbild zeigt eine heroische Körperlichkeit, klare Konturen sowie demonstrative Stärke und entspricht damit dem Monumentalstil der NS-Zeit. Es glorifiziert „ehrliche“ körperliche Arbeit, was im Nationalsozialismus ein ideologisch aufgeladenes und propagandistisch genutztes Motiv war. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten britische Truppen im Juni 1945 das Werksgelände der Hanomag und demontierten Anlagen. Sie wollten auch das Arbeiterstandbild nach England bringen, in dem sie den besiegten deutschen Herkules sahen. Mitarbeiter der Hanomag verhinderten dies, in dem sie die bereits in drei Teile zerlegte und in Kisten verpackte Statue im Bauhof auf dem Hanomag-Werksgelände versteckten. Zwei Jahre nach Abzug der britischen Truppen kam das Standbild zurück an seinen ursprünglichen Aufstellungsort.