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St. Godehard (Hannover)

Bauwerk von Christoph HehlDisposition einer OrgelEmil Hammer OrgelbauErbaut in den 1870er JahrenGodehardkirche
Kirchengebäude im Bistum HildesheimKirchengebäude in HannoverLinden-SüdNeugotisches Bauwerk in HannoverNeugotisches Kirchengebäude
Godehardkirche Hannover
Godehardkirche Hannover

St. Godehard ist eine katholische Pfarrkirche im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte (Posthornstraße 23). Sie wurde 1873–1874 nach Plänen des Architekten Christoph Hehl erbaut und am 4. Oktober 1874 durch Bischof Wilhelm Sommerwerck geweiht. Sie trägt den Namen des heiligen Godehard, der im 11. Jahrhundert Bischof von Hildesheim war. Ihre gleichnamige Pfarrgemeinde gehört zum Dekanat Hannover des Bistums Hildesheim.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Godehard (Hannover) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

St. Godehard (Hannover)
Posthornstraße, Hannover Linden-Süd (Linden-Limmer)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.36368 ° E 9.71487 °
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Adresse

St. Godehard

Posthornstraße 23
30449 Hannover, Linden-Süd (Linden-Limmer)
Niedersachsen, Deutschland
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Webseite
st-godehard-hannover.de

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linkWikiData (Q2318671)
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Godehardkirche Hannover
Godehardkirche Hannover
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In der Umgebung

Niemeyerstraße
Niemeyerstraße

Die Niemeyerstraße in Hannover wurde 1874 im heutigen Stadtteil Linden-Mitte angelegt und nach Heinrich Niemeyer benannt, dem letzten Lindener Gemeindevorsteher vor der Erhebung des damaligen Dorfes zur Stadt. An dem von der Posthornstraße bis zur Kirchstraße führenden Verkehrsweg begann nur wenige Jahre nach der deutschen Reichsgründung eine erste Bebauung, zunächst nur auf der nördlichen Straßenseite gegenüber einer damals neu erbauten Mauer mit älterem Toreingang zum Von-Alten-Park. Während der östliche Teil der Niemeyerstraße – zwischen der Egestorffstraße und der Hallermünder Straße – anfangs lediglich Gewerbeeinrichtungen vorbehalten blieb, entstand in den Jahren von 1874 bis 1891 am westlichen Straßenabschnitt nach und nach eine geschlossenene Reihenbebauung. Zu den ersten in den Grundbüchern des Königlichen Amtsgerichts erfassten Immobilienbesitzern, die teils auch in der Niemeyerstraße wohnten, zählten neben dem Namensgeber der Straße unter anderem Victor von Alten und der Maurermeister Heinrich Köhler. Auf Veranlassung der Grundstückseigentümer entstanden schließlich die in einer Linie fluchtende Reihe aus zwei- bis viergeschossigen Wohnhäusern, die mit ihren Fassaden durch ihre Backsteinziegel und ihre gleichmäßige Ausstattung mit eingefriedeten Vorgärten nur auf den ersten Blick „relativ homogen“ wirken. Als ältestes erhaltenes Wohngebäude in der Straße gilt das Haus Nummer 11, das im späten 19. Jahrhundert jedoch erweitert und verändert wurde. 1874 datiert das Haus Nummer 10, während das Haus Nummer 12, 1875 erbaut, ähnlich wie die jüngere Nummer 15 den Typus des villenähnlichen Wohnhauses repräsentieren. Die rückwärtig erschlossenen Gebäude Nummer 13 und 14 dokumentieren, ähnlich wie Nummer 10, „das große zweispännige mit Bauwich errichtete Mietwohnhaus der Jahre vor 1890“, das sich durch flache, sparsam gesetzte Gesimse und Formsteine auszeichnet sowie durch eine Gliederung der Fassade mittels farblich abgesetzten Ziegelsteinen. Erst „nach der selbstbewußten Planung des Lindener Marktes“ und dem damit verbundenen neuen Straßensystem entstand um 1890 auf trapezförmigen Baugrundstück das Eckgebäude an der Egestorffstraße. Der Erste Weltkrieg leitete 1917 die Bebauung der südlichen Straßenseite ein: Die beiden Direktorenvillen für die Leiter der Lindener Eisen- und Stahlwerke stellten erstmals sichtbar eine Verbindung zur Lindener Industrie her.