place

Brunnen am Lesemuseum

Brunnen in WeimarKulturdenkmal in WeimarVersetztes Bauwerk in Thüringen
Brunnen am Lesemuseum 1
Brunnen am Lesemuseum 1

Der Brunnen am Lesemuseum ist ein Laufbrunnen in der südlichen Front am ehemaligen Lesetempel bzw. Lesemuseum am Goetheplatz in Weimar. Durch Ratsbeschluss wurde das Brunnenbecken vom ersten „Esplanadenbrunnen“ oder Gänsemännchenbrunnen für diesen Brunnen weiterverwendet. Weil dieses für den Gänsemännchenbrunnen für zu klein erkannt wurde, setzte man dieses ovale Brunnenbecken 1864 unter Oberbaudirektor Carl Heinrich Ferdinand Streichhan an seine heutige Stelle. Laut dem Geologen Walter Steiner hat die Brunnenschale die Maße 1,7 m × 1,1 m. Bei Steiner findet sich als Material die Angabe des Brunnenbeckens mit Diorit. Er wurde von dem Steinmetzenmeister Ackermann aus Weißenstadt geliefert. Der Laufbrunnen wurde vormals Chemnitiusbrunnen genannt. Dieses Brunnenbecken ist laut Hans-Joachim Leithner eine Granitvarietät namens Syenit. An diesem Brunnen wurde das erste von dem Apotheker Theodor Lüdde initiierte Hundetränkbecken angebracht. Die Brunnensäule aus Sandstein hat ein fratzenartiges Gesicht als Wasserspeier. Der Brunnen ruht auf einem Fundament aus Kalkstein.

Auszug des Wikipedia-Artikels Brunnen am Lesemuseum (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.980959 ° E 11.325667 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Niketempel

Goetheplatz 12
99423 , Altstadt
Thüringen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Telefonnummer
Radio Lotte

call+493643401000

Webseite
radiolotte.de

linkWebseite besuchen

Brunnen am Lesemuseum 1
Brunnen am Lesemuseum 1
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Goetheplatz (Weimar)
Goetheplatz (Weimar)

Der Goetheplatz in Weimar ist eine Platzanlage, die einerseits Verkehrsknotenpunkt, andererseits Zugang zur Altstadt darstellt. Auf dem Goetheplatz kreuzen sich der Graben, der am Kasseturm beginnt, die Schwanseestraße, die an der 1888 entstandenen Hauptpost bzw. der Bürgerschule Weimar und die Heinrich-Heine-Straße beginnt. Außerdem stoßen die Wielandstraße und die Geleitstraße auf ihn. Er befindet sich im Nordwesten der Weimarer Altstadt. Dieser Platz, wo sich der Rehmenteich befand, hieß einst Schweinsmarkt und war zudem eine Richtstätte unweit der mittelalterlichen Stadtmauern am Graben. Der Goetheplatz heißt seit 1945 so. Vorher hieß er Karlsplatz. Der Sockel des Denkmals des vormaligen Namensgebers, des Großherzogs Carl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach), ist noch erhalten. Außer den Kasseturm befinden sich hier das Grand Hotel Russischer Hof von 1803, errichtet von Anton Georg Hauptmann, das Jugend- und Kulturzentrum "mon ami", errichtet 1858/59 von Carl Heinrich Ferdinand Streichhan. Der wiederum errichtete auch im Auftrage von Großherzogin Maria Pawlowna das Lesemuseum mit dem Brunnen am Lesemuseum. Der Kasseturm ist über eine Pergola, die den Blick zur Kleine Teichgasse und damit zum Goethe-Pavillon des Palais Schardt freigibt, mit dem „mon ami“ verbunden. Am Goetheplatz 1 befindet sich die Löwen-Apotheke. Für diese immer noch im Besitz der Familie Lüdde befindliche Apotheke erwarb von Theodor Lüdde die Rechte, auf dessen Initiative hin ab den 1880er Jahren an den Brunnen in der Innenstadt Hundetränkbecken angebracht wurden. In dieser Apotheke ist ein Löwe des Weimarer Bildhauers Walter Sachs installiert. Diese 1,20 m hohe Sitzstatue eines Löwen wurde 1993 aus Serpentin gefertigt.Seit 2006 wird die Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ am Goetheplatz über das Stadtmuseum von der Stadtdirektion betrieben. Außerdem ist das Bienenmuseum dem Stadtmuseum angeschlossen.Der gesamte Goetheplatz steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles). Die erwähnten Gebäude wiederum stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).