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Johanneskirche (Chemnitz-Reichenbrand)

Erbaut in den 1810er JahrenJohanneskirche (evangelisch)Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche SachsensKirchengebäude in ChemnitzKlassizistische Kirche
Klassizistisches Bauwerk in SachsenKulturdenkmal in ChemnitzSaalkirche
Church Chemnitz Reichenbrand
Church Chemnitz Reichenbrand

Die evangelisch-lutherische Johanneskirche des Stadtteils Reichenbrand der Großstadt Chemnitz ist 1810 an der Kreuzung Zwickauer- und Hohensteiner Straße nach Abriss der alten Kirche (1802) neu geweiht worden. Sie wurde nach Plänen von Johann Traugott Lohse als klassizistische Saalkirche erbaut. Sie ein geschütztes Kulturdenkmal mit der Aktennummer 09203584 in der Denkmalliste. Darin wird sie beschrieben als klassizistischer Kirchenbau in platzbeherrschender Lage an einer Straßengabelung im Zentrum Reichenbrands, mit markanter Kolossalgliederung insbesondere an der östlichen Schaufassade. Auch im Inneren ist es das hervorragend erhaltene Beispiel einer Predigtkirche im Übergang vom Barock zum Klassizismus.

Auszug des Wikipedia-Artikels Johanneskirche (Chemnitz-Reichenbrand) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Johanneskirche (Chemnitz-Reichenbrand)
Zwickauer Straße, Chemnitz Reichenbrand

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N 50.809341 ° E 12.824535 °
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Adresse

Zwickauer Straße 515
09117 Chemnitz, Reichenbrand
Sachsen, Deutschland
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In der Umgebung

Clubkino Siegmar
Clubkino Siegmar

Das Clubkino Siegmar ist das einzige täglich spielende Programmkino in Chemnitz. Es befindet sich im Stadtteil Chemnitz-Reichenbrand in einem denkmalgeschützten Jugendstil-Gebäude mit Saalanbau. Das mehrstöckige „Medien-Haus“ beherbergt nicht nur zwei Kinosäle (130 und 30 Plätze), sondern auch die Chemnitzer Filmwerkstatt (Medienpädagogik und Filmproduktion), ein Café und ein Fotolabor. Das Clubkino Siegmar gehört zu den wenigen DDR-Klubkinos, die die politische Wende 1989/90 überlebten. Typisch für diese Kinoform sind ihre geringe Platzanzahl, Drehsessel, die sich zum großen Teil um Tische gruppieren, und die Theke direkt an der Rückwand des Saales. Die Kinosäle verfügen in der Regel nicht über eine stetige Steigung, sondern sind terrassenförmig angelegt. Mitarbeiter des DDR-Lichtspielwesens erdachten diese speziellen Kinos in den 1970er Jahren, um dem starken Besucherrückgang etwas entgegenzusetzen, mehr Service und Kinoerlebnis anzubieten und höhere Einnahmen zu erzielen. Das Clubkino Siegmar zeigt hauptsächlich aktuelle europäische und amerikanische Arthouse-Filme. In regelmäßigen Abständen werden auch die neuen Produktionen der Chemnitzer Filmwerkstatt auf der großen Leinwand präsentiert. Die Kinomacher erfüllen zudem Filmwünsche ihrer Gäste. Jährlich werden rund 250 Filme in 2150 Vorstellungen gespielt. Für sein „gutes Jahresfilmprogramm“ erhielt das Kino 1996, 1997 und 1998 jeweils eine Urkunde vom Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien. Im Jahr 2001 wurde dem Clubkino der Hauptpreis beim „Kinopreis des Kinematheksverbundes“ (Kategorie Städte über 250.000 Einwohner) zuerkannt, verbunden mit 10.000 Mark Siegprämie. Das Jahr 2011 war mit über 40.000 Zuschauern das besucherstärkste seit der Wende.