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Chemnitz-Reichenbrand

Ehemalige Gemeinde (Chemnitz)Ersterwähnung 1263Gemeindeauflösung 1922Stadtteil von Chemnitz
Stadtteil Chemnitz Reichenbrand
Stadtteil Chemnitz Reichenbrand

Reichenbrand liegt im Westen der Stadt Chemnitz und wurde als Ortsteil der ehemaligen Stadt Siegmar-Schönau im Jahre 1950 zu Chemnitz eingemeindet. Reichenbrand bildete aufgrund der Landgemeindeordnung ab 1839 eine eigene Landgemeinde, ließ sich aber bereits 1922 von Siegmar eingemeinden. Im Gegensatz zu Siegmar oder Schönau konnte sich hier die industrielle Entwicklung nicht durchsetzen. Es hat Stadtteilgrenzen zu: Mittelbach, Grüna, Rabenstein und Siegmar sowie zu der Gemeinde Neukirchen/Erzgeb. Auf Reichenbrander Flur befindet sich der Eingangsbereich zum Tierpark Chemnitz. Südwestlich erhebt sich der 366,6 m hohe „Kaßberg“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Chemnitzer Stadtteil) an dem sich der „Stärkerwald“ anschließt. Der „Holzbach“ bildet bis knapp vor der Neefestraße die südöstliche Flurgrenze.

Auszug des Wikipedia-Artikels Chemnitz-Reichenbrand (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Chemnitz-Reichenbrand
Unritzstraße, Chemnitz Reichenbrand

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Breitengrad Längengrad
N 50.8125 ° E 12.827777777778 °
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Adresse

Unritzstraße 1
09117 Chemnitz, Reichenbrand
Sachsen, Deutschland
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Stadtteil Chemnitz Reichenbrand
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In der Umgebung

Clubkino Siegmar
Clubkino Siegmar

Das Clubkino Siegmar ist das einzige täglich spielende Programmkino in Chemnitz. Es befindet sich im Stadtteil Chemnitz-Reichenbrand in einem denkmalgeschützten Jugendstil-Gebäude mit Saalanbau. Das mehrstöckige „Medien-Haus“ beherbergt nicht nur zwei Kinosäle (130 und 30 Plätze), sondern auch die Chemnitzer Filmwerkstatt (Medienpädagogik und Filmproduktion), ein Café und ein Fotolabor. Das Clubkino Siegmar gehört zu den wenigen DDR-Klubkinos, die die politische Wende 1989/90 überlebten. Typisch für diese Kinoform sind ihre geringe Platzanzahl, Drehsessel, die sich zum großen Teil um Tische gruppieren, und die Theke direkt an der Rückwand des Saales. Die Kinosäle verfügen in der Regel nicht über eine stetige Steigung, sondern sind terrassenförmig angelegt. Mitarbeiter des DDR-Lichtspielwesens erdachten diese speziellen Kinos in den 1970er Jahren, um dem starken Besucherrückgang etwas entgegenzusetzen, mehr Service und Kinoerlebnis anzubieten und höhere Einnahmen zu erzielen. Das Clubkino Siegmar zeigt hauptsächlich aktuelle europäische und amerikanische Arthouse-Filme. In regelmäßigen Abständen werden auch die neuen Produktionen der Chemnitzer Filmwerkstatt auf der großen Leinwand präsentiert. Die Kinomacher erfüllen zudem Filmwünsche ihrer Gäste. Jährlich werden rund 250 Filme in 2150 Vorstellungen gespielt. Für sein „gutes Jahresfilmprogramm“ erhielt das Kino 1996, 1997 und 1998 jeweils eine Urkunde vom Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien. Im Jahr 2001 wurde dem Clubkino der Hauptpreis beim „Kinopreis des Kinematheksverbundes“ (Kategorie Städte über 250.000 Einwohner) zuerkannt, verbunden mit 10.000 Mark Siegprämie. Das Jahr 2011 war mit über 40.000 Zuschauern das besucherstärkste seit der Wende.