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Faustball-Europameisterschaft der Frauen 2015

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Die 15. Faustball-Europameisterschaft der Frauen fand 2015 in Bozen (Italien) statt. Italien war zum ersten Mal Ausrichter der Faustball-Europameisterschaft der Frauen. Die Deutsche Faustballnationalmannschaft gewann das Turnier nach einem 3:1-Sieg gegen Titelverteidiger Österreich.

Auszug des Wikipedia-Artikels Faustball-Europameisterschaft der Frauen 2015 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Faustball-Europameisterschaft der Frauen 2015
Bozner Wassermauer, Bozen Zentrum-Bozner Boden-Rentsch

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Faustball

Bozner Wassermauer
39100 Bozen, Zentrum-Bozner Boden-Rentsch
Trentino-Südtirol, Italien
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Fagenbach
Fagenbach

Der Fagenbach (italienisch Rio Fago), im oberen Bereich auch Altenbach genannt, ist ein rechter Zufluss der Talfer, der im Bozener Ortsteil Gries bei Scharfeck (Rastbichl) in den Stadtfluss einmündet. Der Wasserlauf entspringt im Gemeindegebiet von Jenesien am nördlichen Gipfelbereich des Alten. Die sog. Leck, der oberste Teil des Fagenbachtals, ist mit gut sichtbaren Grödener Schichten ausgebaut. Kurz vor der Vereinigung mit der Talfer bildet der Bach in einer schluchtartigen Enge einen als Naturdenkmal ausgewiesenen Wasserfall aus, der vom winterseitigen Teil der Guntschnapromenade gut eingesehen werden kann. Hier quert auch die 1981 eröffnete Landesstraße nach Jenesien in gerundeter Brückenbauweise als Viadukt den talartigen Einschnitt des Fagenbachs. Der Bachname ist bereits 1276 als „Vach“ urkundlich bezeugt. Im 15. Jahrhundert wird der „Vagenpach“ genannt. Vom Fagenbach geht bei Starkregenereignissen aufgrund seines großen Wassereinzugsgebiets erhebliche Überschwemmungsgefahr für Gries und Bozen aus. Dies führte bereits im 15. Jahrhundert zur Begründung einer sogenannten Wasserleege am Fagen („lege am Vagen“), wie aus einer von König Maximilian I. im Jahr 1497 erlassenen Verfügung hervorgeht. Sie war unter anderem für die Eindämmung der Wassergefahr durch Uferschutzmaßnahmen zuständig. Für die Verbesserung des Hochwasserschutzes wurde am unteren Bachlauf im Jahr 2023 bei St. Georgen eine 8 m hohe Betonsperre errichtet. Ein letztes großes Hochwasserereignis ereignete sich am 8. August 1957.

Ansitz Klebenstein
Ansitz Klebenstein

Der Ansitz Klebenstein, oft auch Schloss genannt, befindet sich in Bozen in Südtirol. Den Kern der Anlage bildet ein mittelalterlicher Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, der ursprünglich Karnol hieß. Der Turm entstand an einer Wegkreuzung der Straße von Bozen ins Sarntal und von Jenesien nach Gries und Moritzing. An der Stelle des Turmes führte schon sehr früh eine Brücke über die Talfer. Im Verlauf des 14. bis 16. Jahrhunderts wurde die Anlage mehrfach zu einem Ansitz erweitert, unter anderem um eine Kapelle und mehrere Wohntrakte. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie allerdings erst um 1900. Nach den schon im Jahr 1422/26 in den Kirchpropstrechnungen der Grieser Marienpfarrkirche mit Adam von Clewenstain bezeugten Besitzern von Klebenstein wurde der Ansitz später benannt. Im 19. Jahrhundert war das Anwesen Sitz der Herren von Kofler, die auch das nahe gelegene Schloss Runkelstein verwalteten. Sehenswert ist die kleine barocke St.-Anton-Kirche, die zur Anlage gehört. Die Häuser rund um den Ansitz Klebenstein und dem nahegelegenen Rendelstein bis zu den Füßen von Schloss Runkelstein gehören zum Bozner Stadtteil St. Anton, dessen Name auf die barocke St.-Antonius-Kapelle beim Schloss Klebenstein zurückgeht. Beim Ansitz enden zwei Promenaden: die Talfer-Promenade oder Bozner Wassermauer und die St.-Oswald-Promenade. Unterhalb von Klebenstein nimmt der heute gedeckte Mühlbach, eine künstliche Ableitung der Talfer, seinen Ausgang.

Dorf (Bozen)
Dorf (Bozen)

Das sogenannte Dorf (auch Bozen-Dorf; italienisch Villa) ist eine historische Ortslage von Bozen, Teil der Katastralgemeinde Zwölfmalgreien, und bis heute gängige Bezeichnung einer nördlich der Bozner Altstadt gelegenen Gegend am Hangfuß des Rittner Bergs, die sich in etwa zwischen St. Johann im Dorf, Schloss Maretsch und dem Ansitz Compil erstreckt. Historisch handelt es sich um den ältesten vorstädtischen Bozner Siedlungskern, der bereits um 1173/77 als „forum in loco qui Uilla dicitur iuxta fluvium molendinorum“ – also als Marktplatz im Dorf nahe dem Mühlbach – in einer Traditionsnotiz des Klosters Biburg urkundlich bezeugt ist und damit zeitlich der im ausgehenden 12. Jahrhundert planmäßig gegründeten urbanen Marktsiedlung der Bozner Lauben vorausgeht. Ein eigenes dorfgericht mit für die Bewohner zuständiger Gerichtsbarkeit ist 1273 und 1277 bezeugt. Der exakte Umfang des Dorfs lässt sich nicht leicht bestimmen; laut Richard Staffler gehören zu ihm die tiefliegenden Teile des Viertels St. Peter (also ohne die Höfe an der Berglehne) sowie das Viertel St. Johann. In der Landgerichtsordnung von Gries-Bozen von 1487 gelten die Leute von sand Peter, sand Johanns, die aus dem Oberndorff vnd die der Zolstang als ein Viertel, die für das militärische Aufgebot herangezogen werden können; als Hauptleute fungierten Jörg Mändl bzw. Cristl Zimmermann, Versammlungsort war die Kirche von St. Johann. In einem Reiseführer von 1868 heißt es: „Zu Füssen [von St. Anton] zwischen Weinbergen liegt das ‚Dorf‘ mit den Ansitzen Gerstburg, Campill, Prakenstein, Hörtenberg, Lindenburg und Payersberg.“ Das Bozner Adressbuch von 1920 listet 59 dem Dorf zugehörige Häuser und Höfe auf. Das Dorf existiert heute auch als Straßenname im Dorf, ein kurzer Abzweig der Selig-Heinrich-Straße, der aber nur einen kleinen Teil des so bezeichneten Gebiets abdeckt.

Burgruine Treuenstein
Burgruine Treuenstein

Die Burgruine Treuenstein (auch Troyenstein oder Trojenstein) ist der Überrest einer im 13. Jahrhundert erbauten Burg. Sie erhebt sich am Nordrand der Stadt Bozen, im Stadtteil Gries, unmittelbar am Fagenbach an der neuen Landesstraße (bzw. dem alten, über den Ansitz Rundenstein und St. Georgen führenden Höhenweg) nach Jenesien sowie nahe dem Ausgang des Sarntals gelegen. Komplett erhalten ist nur noch der sehr schlanke, hohe Rundturm, der sogenannte Gscheibte Turm, der bereits 1497 in einer Wasserschutzverordnung König Maximilians I. als „zum Scheyblingen thurn“ urkundlich bezeugt ist. Der Rundturm mit nur etwa drei Meter Innendurchmesser wird von Schwalbenschwanzzinnen gekrönt und war nicht langfristig bewohnbar. Der rundbogige Hocheinstieg befindet sich in etwa acht Metern Höhe. Ansonsten sind nur die dem Hl. Oswald geweihte Burgkapelle (mit einem Bildnis der Kummernuss) und Reste der ehemaligen Ringmauer von der ursprünglichen Anlage erhalten. Erbaut wurde die Burg durch die Herren von Treuenstein, die mit Konrad von Treuenstein urkundlich 1231 erstmals erwähnt werden und zum Geschlecht der Severs-Walbenstein aus der Ministerialität der Grafen von Eppan oder der Bischöfe von Trient zählen; auf sie folgten die jüngeren Treuenstein(er), die aus der Deszendenz des Bozner Bürgers Lantfried stammen. Ein Mitglied dieser Familie, Erhart Treuensteiner, widmete 1426 der Oswaldkapelle ein auf Pergament geschriebenes Graduale-Kyriale-Antiphonar, das sich heute unter den Beständen des Kapuzinerklosters Brixen befindet. 1565 wurde die Burg Cyriak von Troyer-Gießbach als Lehen überlassen. Der etwas unterhalb des Bergfrieds befindliche Ansitz in neogotischen Bauformen des Tudorstils ist ein 1862 nach Plänen von Sebastian Altmann entstandener Umbau eines alten, zur Anlage gehörenden Gehöfts. Das Ensemble wurde 1929 von der Bozner Familie Mayr erworben und befindet sich seither im Familienbesitz Mayr-Drechsel. Unterhalb des Ansitzes befindet sich die Villa Fortuna, Geburtsort des Schriftstellers Franz Tumler. Oberhalb von Treuenstein befand sich seit der Zeit um 1700 eine vom Bozner Hilarion Maier begründete Einsiedelei; 1706 durch einen Brand zerstört, ließ sie Franz Anton Graf Trojer neu erbauen und im selben Jahr auch ein Kirchlein zu Ehren des Hl. Kreuzes und der Maria Magdalena durch den Trienter Bischof weihen. Die Anlage verfiel nach ihrer Säkularisation 1788 allmählich, so dass heute nur noch Mauerreste davon zeugen.

Rendelstein
Rendelstein

Rendelstein (auch „Gschlössl“ genannt) ist ein seit 1953 denkmalgeschütztes Gebäude im Bozner Stadtteil St. Anton in Südtirol. Die Burg Rendelstein entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als befestigter Wohnturm im Umfeld der Burg Runkelstein nahe der Talfer an der Straße vom Sarntal nach Bozen. Ersturkundlich erwähnt wurde sie um 1278 als „Rennilstein“ im Urbar von Stift Neustift bei Brixen. Die darauf sitzenden Ministerialen sind urkundlich erstmals 1294 mit Schwiker von „Renlistein“ fassbar. 1306 wird ein Kunzlin von „Reinlistain“ mit Burg und Turm Rendelstein vom Stift Neustift belehnt. Über Jahrhunderte war die Burg – meist mit dem benachbarten Ansitz Klebenstein – in wechselndem adeligen Besitz, im 14. Jahrhundert gehörte sie etwa der Familie Vintler, später den Hueppher und den Grafen Troyer. Das heutige, eher unscheinbare Aussehen bekam das Gebäude erst in jüngerer Zeit. Nach einem Brand wurde der Turm 1859 unter seinem Besitzer Franz Anton von Kofler, dem Präsidenten der Bozner Handelskammer, abgetragen und der ganze Bau unter ein einheitliches Dach gebracht. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts stammt ein Zubau an der Ostseite. Neben einem quadergerahmten Rundbogentor weisen vor allem das romanische Sichtmauerwerk und Teile des ehemaligen Burghofes auf die einstige Burg Rendelstein hin. Im Trakt des ehemaligen Gasthauses Gschlössl befindet sich jetzt der Waldorfkindergarten.