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Verkehrsmuseum Karlsruhe

Automuseum in DeutschlandEisenbahnmuseum in DeutschlandGegründet 1924Museum in KarlsruheVerkehrsmuseum in Baden-Württemberg
Verkehrsmuseum Karlsruhe 02 Karmann Ghia BMW 700 Flickr KlausNahr
Verkehrsmuseum Karlsruhe 02 Karmann Ghia BMW 700 Flickr KlausNahr

Im Verkehrsmuseum Karlsruhe wird die Geschichte des Verkehrs seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart ausgestellt. Die Sammlung enthält unter anderem historische Fahrräder, Motorräder und Autos sowie Eisenbahnmodelle. Daneben werden auch technische Erfindungen veranschaulicht sowie Entwickler aus der Region vorgestellt, etwa Karl Drais und Felix Wankel. Träger des Verkehrsmuseums ist die Deutsche Verkehrswacht im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e. V., es wird ehrenamtlich betrieben. Seit 1969 befindet es sich in einer ehemaligen Fabrik für Elektrogeräte in der Südstadt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Verkehrsmuseum Karlsruhe (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Verkehrsmuseum Karlsruhe
Werderstraße, Karlsruhe Südstadt

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Breitengrad Längengrad
N 49.00198 ° E 8.409032 °
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Adresse

Verkehrsmuseum Karlsruhe

Werderstraße 63
76137 Karlsruhe, Südstadt
Baden-Württemberg, Deutschland
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Verkehrsmuseum Karlsruhe 02 Karmann Ghia BMW 700 Flickr KlausNahr
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In der Umgebung

Schauburg (Karlsruhe)
Schauburg (Karlsruhe)

Die Schauburg ist ein Programmkino in der Südstadt von Karlsruhe. Die Schauburg eröffnete 1929 in den Räumen des ehemaligen Apollo-Varietétheaters in der Marienstraße, in dem bereits seit 1906 auch Kinofilme gezeigt worden waren. Durch den Umbau entstand das mit damals 600 Plätzen erste echte Karlsruher Großraumkino. Nach der kompletten Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Kino 1949 an gleicher Stelle für bis zu 1000 Besucher neu aufgebaut. Zwischen dem im Innenbereich des Straßenblocks liegenden Kinosaal und dem Eingangsgebäude an der Marienstraße entstand eine 25 Meter lange Wandelhalle. Nach weiteren Umbauten hat die Schauburg heute drei Säle mit 350, 150 und 61 Sitzplätzen. Der große Saal (Cinerama) verfügt über eine gekrümmte, 17×7 Meter große Cinerama-Bildwand und gehört zu den wenigen Kinosälen, in denen Filme in Todd-AO-Technik gezeigt werden. 2015 war die Schauburg als einziges Kino in Baden-Württemberg und als eines von zehn in ganz Deutschland in der Lage, Quentin Tarantinos The Hateful 8 in der originalen 70-mm-Roadshow-Version zu zeigen. Das Treppenhaus des Kinos mit einer geschwungenen, gegenläufigen Treppe aus den 1950er Jahren steht unter Denkmalschutz.Die Kinobetreiber wurden mehrfach für die kulturell hochwertige Programmgestaltung ausgezeichnet, beispielsweise 2007 mit dem Spitzenpreis für ein herausragendes Jahresfilmprogramm der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und 2012 mit dem Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm des deutschen Kulturstaatsministers. Im Programm befinden sich viele Filme in der Originalsprachfassung. Es läuft zweimal wöchentlich eine Sneak Preview, montags auf Deutsch und mittwochs auf Englisch. Die Schauburg ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater. Seit 2005 findet hier jährlich das Todd-AO 70mm-Festival statt. Seit 2007 ist das Kino Spielort des Filmfestivals Independent Days. Im Sommer veranstaltet die Schauburg Open-Air-Kinonächte am Schloss Gottesaue.

Oberpostdirektion Karlsruhe
Oberpostdirektion Karlsruhe

Die Oberpostdirektion Karlsruhe war als Mittelbehörde vom 1. Januar 1872 bis 1919 eine Oberpostdirektion (OPD) der Reichspost in Karlsruhe. Daraus wurde 1919 dann eine OPD des Reichspostministeriums. Der Neubau erfolgte in den Jahren 1934–1938 durch den Architekten Hermann Billing (1867–1948). Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Jugendstils in Südwestdeutschland. Seit der Auflösung der Oberpostdirektion Konstanz 1934 war die Oberpostdirektion Karlsruhe für den gesamten badischen Bereich zuständig. Vom 1. April 1934 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs führten alle Oberpostdirektionen offiziell die Bezeichnung Reichspostdirektion (RPD). Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Karlsruhe zunächst zur französischen Besatzungszone. Im Juli 1945 einigten sich Franzosen und Amerikaner auf die endgültigen Zonengrenzen und Karlsruhe kam zur US-amerikanischen Besatzungszone. Aus diesem Grund errichtete die französische Besatzungsmacht in Freiburg die zunächst als Außenstelle gedachte neue Oberpostdirektion Baden. Das Personal kam aus Karlsruhe, bis die Amerikaner dies im August 1945 unterbanden. Zum 30. Juni 1999 wurde die Direktion Karlsruhe offiziell aufgelöst. Die Nachfolgeorganisation „SNL (Service Niederlassung) Rechnungswesen PEL/I Karlsruhe“ wurde im Frühjahr 2002 in das „SSC (Shared Service Center) Köln“ eingegliedert und ein Großteil der Aufgaben und des Personals wechselte zur Außenstelle nach Stuttgart. Das seit Juni 2002 nicht mehr von der Post genutzte Gebäude der Oberpostdirektion am Ettlinger-Tor-Platz, in der Karlsruher Südstadt, wurde von 1934 bis 1938 nach einem Entwurf von Hermann Billing erbaut. Es ist ein fast quadratisch zugeschnittener Bau mit Lichthof und Turm. Heute befindet sich darin eine Diskothek und die Wohnungsbaugesellschaft Volkswohnung GmbH.