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Dorfkirche Schlunkendorf

Barockbauwerk in BrandenburgBarocke KircheBaudenkmal in BeelitzErbaut im 18. JahrhundertKirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg
Kirchengebäude in BeelitzKirchengebäude in EuropaSaalkirche
Beelitz Schlunkendorf church
Beelitz Schlunkendorf church

Die evangelische Dorfkirche Schlunkendorf ist eine Saalkirche in Schlunkendorf, einem Ortsteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Bundesland Brandenburg. Das Bauwerk entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 1958 sanierte die Kirchengemeinde das Kirchenschiff, im Jahr 1978 den Westturm. Der verputzte Saalbau weist einen streng rechteckigen Grundriss auf. Der Zugang erfolgt über ein schlichtes Portal an der Südseite der Kirche. Darüber befindet sich ein kleines, bienenkorbförmiges Fenster. Dessen Form wird an den beiden größeren Fenstern links und einem weiteren Fenster rechts des Portals aufgenommen. Die Nordseite verfügt über vier derartige Öffnungen, der Chor über nur eines. Der hölzerne Westturm ist an drei Seiten mit schlichten Klangarkaden versehen. Darüber befindet sich ein geknickter Turmhelm, der mit einer Kugel und einer Wetterfahne abschließt. In Innern befinden sich eine Hufeisenempore sowie eine Kanzel aus der Bauzeit der Kirche. Die Kirche steht auf dem auch heute noch als Dorffriedhof genutzten Kirchhof.

Auszug des Wikipedia-Artikels Dorfkirche Schlunkendorf (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Dorfkirche Schlunkendorf
Schlunkendorfer Dorfstraße,

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Breitengrad Längengrad
N 52.24273 ° E 13.018136 °
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Adresse

Dorfkirche Schlunkendorf

Schlunkendorfer Dorfstraße 18
14547
Brandenburg, Deutschland
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Beelitz Schlunkendorf church
Beelitz Schlunkendorf church
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In der Umgebung

Markendorfer Hufen

Die Markendorfer Hufen waren ein Wohnplatz in der Stadtgemeinde Beelitz. Die Fläche befindet sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Der Wohnplatz war auf einer wüsten Feldmark angelegt. Die Feldmark Markendorf ging im Laufe der Zeit in der Stadtfeldmark Beelitz auf. Auf die Dorfstelle des bereits früh wüst gefallenen Dorfes wiesen die Flurnamen Alte Dorfstelle, verzeichnet im Urmesstischblatt 2040 Beelitz von 1841, sowie Markendorfer Hufen, überliefert in der Generalstabskarte 317 Luckenwalde, hin. Im Jahr 1337 wurden die Hufen als super mansie dictis Morkewitzer Hufen sitis in campis civitatis Belitz (oberhalb des Herrenhauses Morkewitzer Hufen, auf den Feldern der Stadt Belitz) erwähnt. Die Bezeichnung Markendorfer Hufen erschien erneut 1841 im Urmesstischblatt Beelitz. Grundherr war die Stadt Beelitz. Das ursprüngliche Dorf Markendorf war bereits frühzeitig wüst gefallen. Schon 1337 lagen die Hufen von Markendorf in den Feldern der Stadt Beelitz. In den Jahren 1754/1755 wurden in Beelitz die Nutzungsverhältnisse der wüsten Feldmark Markendorf beschrieben, wobei ein Einwohner drei Hufen, drei Einwohner jeweils zwei Hufen und neun Einwohner jeweils eine Hufe bewirtschafteten, insgesamt 18 Hufen auf der wüsten Feldmark Markendorf. Im Jahr 1903 bestand der Wohnplatz Markendorfer Hufen als Vorstadt mit 19 Einwohnern und gehörte zur Stadt Beelitz. Er wurde auch als Trebbiner Vorstadt bezeichnet. Der Wohnplatz Markendorfer Hufen war kirchlich nach Beelitz eingepfarrt.