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Zur Schicht

Bronzeskulptur in BremenDenkmal in BremenErbaut in den 1980er JahrenGröpelingenWaldemar Otto
Zur Schicht W.Otto HB 01
Zur Schicht W.Otto HB 01

Die Skulptur Zur Schicht steht in Bremen-Gröpelingen, Ecke Lindenhofstraße/ Dockstraße. Sie wird in der Liste der Denkmale und Standbilder der Stadt Bremen geführt. Die Plastik Zur Schicht in Bronze von 1983 stammt vom Bildhauer Waldemar Otto. Von ihm stammen in Bremen noch u. a. die Bronzewerke wie Begegnung (1976) in Vegesack, Massensport (1979) auf dem Boulevard der Universität, Großer Hephaistos II (1991), Schwachhauser Heerstraße 240, Großer Bacchus II (1992) in Hemelingen, Hannoversche Straße 6, Neptunbrunnen (1993) auf dem Domshof und Agamemnon (2003) in Mitte, Präsident-Kennedy-Platz. Die schmale überlebensgroße Figur erinnert an das Arbeitsleben sowie die politischen Kämpfe und Werftbesetzung der ehemaligen Werftarbeiter der AG Weser von 1983, die hier zur Schicht gingen. Hier versammelten sich die Arbeiter und demonstrierten für den Erhalt der Werft. Als sie die Besetzung abbrechen mussten, platzierten sie ein halbes Jahr später vor das Kunstwerk eine gusseiserne Platte mit dem Brechtzitat: „Wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren“. „Kämpferisch oder heldenhaft wirkt die Figur nicht,...Otto verzichtet auf jegliches Pathos, seine realisische Plastik passt zu Gröpelingen“, so beschreibt der Weser-Kurier die Skulptur.Bereits 1982 wurde eine entsprechende Plastik von Waldemar Otto in der Marktstraße in Wilhelmshaven aufgestellt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Zur Schicht (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Zur Schicht
Lindenhofstraße, Bremen Gröpelingen (Bremen-West)

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Zur Schicht

Lindenhofstraße
28237 Bremen, Gröpelingen (Bremen-West)
Bremen, Deutschland
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Zur Schicht W.Otto HB 01
Zur Schicht W.Otto HB 01
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In der Umgebung

Gröpelinger Heerstraße
Gröpelinger Heerstraße

Die Gröpelinger Heerstraße ist eine historische Straße in Nord-Süd-Richtung in Bremen im Stadtteil Gröpelingen, beschränkt auf den Ortsteil Gröpelingen. Sie führt von Walle und der Waller Heerstraße (Stadtteilgrenze nordwestlich der Straße Alter Winterweg) stadtauswärts bis zur Oslebshauser Heerstraße (Ortsteilgrenze zu Oslebshausen in Höhe Diako Bremen). Die Gröpelinger Heerstraße gliedert sich in die großen Teilbereiche: Südlicher Teil von der Waller Heerstraße bis zum Schwarzen Weg Nördlicher Teil bis zur Oslebshauser Heerstraße.Die Querstraßen wurden u. a. benannt als Lübbenstraße zur Erinnerung an den Ziegeleibesitzer Lübben, In den Barken als Flurbezeichnung (Barken = Birken), Bersestraße nach dem Richter im Blockland Richard Berse, Havemannstraße zur Erinnerung an die Familie, welche viele Elterleute gestellt hatte, Morgenlandstraße nach einer Flurbezeichnung (Morgen = Flächenmaß), Schwarzer Weg, der 1849 einen schwarzen Schlacke - Belag erhielt, Beim Ohlenhof für den Ohle Hoff als Stammsitz der Herren und Ministerialen von Gröpelingen, Adelenstraße nach dem Adelenstift von 1890 und Adele Schrage (Frau des Gründers) sowie Wischhusenstraße zur Erinnerung an das Wischhus bzw. Wyschhusen = Wiesenhaus, welches bereits 1319 erstmals erwähnt wurde; ansonsten siehe beim Link zu den Straßen. Die Gröpelinger Heerstraße ist in Bremen die Straße mit der zehnthöchsten Hausnummer (Nr. 413).

Arbeitende Hände
Arbeitende Hände

Die Plastik Arbeitende Hände steht in Bremen-Gröpelingen auf dem Bürgermeister-Ehlers-Platz am Pastorenweg. Sie wird in der Liste der Denkmale und Standbilder der Stadt Bremen geführt. Die Skulptur aus Bronze auf einem 3,9 m × 2,3 m × 1,6 m großen Betonsockel von 1987 stammt vom Bildhauer Bernd Altenstein. Sie wurde ein Jahr nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruchs AG Weser konzipiert. Die Großwerft war seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der wichtigste Arbeitsplatz in Gröpelingen und Walle. Die Bewohner der Stadtteile hatten einen wichtigen Bezugsort für ihr Leben verloren. Das Denkmal für die Werftarbeiter hat die Form zweier werktätiger Hände. Die eine Hand hält ein Werkstück fest umklammert, die andere Hand berührt es kaum. Eine bestimmte Bewegung innerhalb eines Arbeitsvorgangs wird gezeigt. Der Senator für Kultur in Kunst im öffentlichen Raum Bremen interpretiert die Skulptur so: Sie „erlaubt es dem Betrachter von keiner Stelle aus ihre Komposition als geklärt und ruhig zu empfinden, auch die Oberflächen bieten dem Blick wenig Halt.“ ... „Die Unruhe, die die Skulptur ausdrückt, verweist auf die Unsicherheit von Menschen, denen ihr Arbeitsplatz genommen wurde.“ Von Altenstein stammen in Bremen noch u. a. Das Ende (1978) in den Wallanlagen, Entfaltung in der Reeder-Bischoff-Straße, Waller Gespräche (1981) auf dem Wartburgplatz in Walle, Blockdieker Gespräche (1982) in Osterholz, Zyklus Arbeit (1985), Relief im Innenraum der Oberpostdirektion Bremen, Vier Jahreszeiten (1991) am Ufer des Hollersees beim Park Hotel Bremen, Unser Planet auf dem Domshof und Fietje Balge (2001) Hinter dem Schütting, beim Bremer Marktplatz. Von Waldemar Otto stammt die Skulptur Zur Schicht von 1983 in Gröpelingen, Ecke Lindenhofstraße/ Dockstraße, die auch an das Arbeitsleben der Werft erinnert.