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Vierkirchenblick (Hannover)

Geographie (Hannover)Mitte (Hannover)Tourismus (Niedersachsen)
2014 09 19 Pflasterkreuz am Vierkirchenblick in Hannover, (01)
2014 09 19 Pflasterkreuz am Vierkirchenblick in Hannover, (01)

Der Vierkirchenblick in Hannover ist ein Standort vor der Marktkirche, von dem aus Besucher die vier Kirchtürme der evangelisch-lutherischen Hauptkirchen der niedersächsischen Landeshauptstadt erblicken können. Der Standpunkt am Hanns-Lilje-Platz Ecke Kramerstraße und Knochenhauerstraße wird durch ein Steinkreuz im Pflaster markiert. Von hier aus können neben dem Turm der Marktkirche aus die Türme der Aegidienkirche, der Kreuzkirche und derjenige der in der Calenberger Neustadt erbauten Neustädter Kirche erblickt werden. Das symmetrische Kreuz ist Teil eines Kreises aus verschiedenfarbigen Kopfsteinpflaster-Steinen, über den der Rote Faden hinwegführt. Der Archivar Helmut Zimmermann schrieb 1984 von zwei Kreuzen; als „einzige Stelle der Innenstadt, von der man alle vier Kirchtürme der Alt- und Neustadt sieht. Das ältere der beiden Kreuze war eins der sieben Wahrzeichen, welche die wandernden Handwerksgesellen kennen mußten, um ihre Anwesenheit in Hannover zu beweisen“.

Auszug des Wikipedia-Artikels Vierkirchenblick (Hannover) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Vierkirchenblick (Hannover)
Markt, Hannover Mitte (Mitte)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.371829 ° E 9.734341 °
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Adresse

Buchhandlung an der Marktkirche

Markt
30159 Hannover, Mitte (Mitte)
Niedersachsen, Deutschland
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2014 09 19 Pflasterkreuz am Vierkirchenblick in Hannover, (01)
2014 09 19 Pflasterkreuz am Vierkirchenblick in Hannover, (01)
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In der Umgebung

Hanns-Lilje-Platz
Hanns-Lilje-Platz

Der Hanns-Lilje-Platz ist ein Platz in der Altstadt von Hannover. Er entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als nördliche Erweiterung des schon seit dem Mittelalter bestehenden Marktplatzes, der zu Beginn des Königreichs Hannover ab 1818 den amtlichen Namen Am Markte trug. Ursprünglich reichte die Bebauung zwischen der Schmiedestraße und der Knochenhauerstraße bis vor den Kirchturm der Marktkirche, an deren nördlichen Außenmauern ein Kirchhof angelegt war, der von halbkreisförmiger Randbebauung umstanden war. Zu diesen Gebäuden zählte ein ausgedehnter Pfarrhof mit Pfarrhaus, in dem die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel geboren wurden, Söhne des Pastors Johann Adolf Schlegel. Daneben stand das Haus der ältesten hannoverschen Schule, dem späteren Ratsgymnasium, in dem vor Ort in den Jahren von etwa 1315 bis 1803 unterrichtet wurde. An Stelle der alten Lateinschule errichtete der Architekt August Heinrich Andreae 1845 in zweites Pfarrhaus. Städtebaulich wurde die Nordseite der Marktkirche erst mit der Zurücknahme der nördlichen Häuserfront ab Anfang der 1880er Jahre freigestellt mit der Folge, das die Kirche seitdem „auf einem rundum freien Platz steht:“ Während die heute vollständig denkmalgeschützte Häuserreihe schon im Rohbau fertiggestellt war, wurde die bis vor das Eingangsportal der Marktkirche erst ab 1884 behutsam abgetragen, darunter die an die Lavesstraße translozierte Fassade für das Overlachsche Haus. Seit 1978 trägt die Nordseite des alten Marktplatzes den Namen des im Jahr zuvor verstorbenen evangelischen Landesbischofs Hanns Lilje (1899–1977).