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Hanns-Lilje-Stiftung

Evangelisch-lutherische Landeskirche HannoversGegründet 1989Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche HannoversInitiative Transparente ZivilgesellschaftKirchliche Stiftung
Mitte (Hannover)Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen RechtsStiftung in Hannover

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert in evangelischer Verantwortung den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und eine kirchliche Stiftung im Sinne des § 20 des Niedersächsischen Stiftungsgesetzes. Benannt wurde sie nach dem ehemaligen hannoverschen Landesbischof Hanns Lilje. Die Geschäftsstelle der Stiftung hat ihren Sitz im Hanns-Lilje-Haus in der Altstadt von Hannover.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hanns-Lilje-Stiftung (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Hanns-Lilje-Stiftung
Knochenhauerstraße, Hannover Mitte (Mitte)

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Breitengrad Längengrad
N 52.371997 ° E 9.73422 °
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Adresse

Knochenhauerstraße 44
30159 Hannover, Mitte (Mitte)
Niedersachsen, Deutschland
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In der Umgebung

Hanns-Lilje-Platz
Hanns-Lilje-Platz

Der Hanns-Lilje-Platz ist ein Platz in der Altstadt von Hannover. Er entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als nördliche Erweiterung des schon seit dem Mittelalter bestehenden Marktplatzes, der zu Beginn des Königreichs Hannover ab 1818 den amtlichen Namen Am Markte trug. Ursprünglich reichte die Bebauung zwischen der Schmiedestraße und der Knochenhauerstraße bis vor den Kirchturm der Marktkirche, an deren nördlichen Außenmauern ein Kirchhof angelegt war, der von halbkreisförmiger Randbebauung umstanden war. Zu diesen Gebäuden zählte ein ausgedehnter Pfarrhof mit Pfarrhaus, in dem die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel geboren wurden, Söhne des Pastors Johann Adolf Schlegel. Daneben stand das Haus der ältesten hannoverschen Schule, dem späteren Ratsgymnasium, in dem vor Ort in den Jahren von etwa 1315 bis 1803 unterrichtet wurde. An Stelle der alten Lateinschule errichtete der Architekt August Heinrich Andreae 1845 in zweites Pfarrhaus. Städtebaulich wurde die Nordseite der Marktkirche erst mit der Zurücknahme der nördlichen Häuserfront ab Anfang der 1880er Jahre freigestellt mit der Folge, das die Kirche seitdem „auf einem rundum freien Platz steht:“ Während die heute vollständig denkmalgeschützte Häuserreihe schon im Rohbau fertiggestellt war, wurde die bis vor das Eingangsportal der Marktkirche erst ab 1884 behutsam abgetragen, darunter die an die Lavesstraße translozierte Fassade für das Overlachsche Haus. Seit 1978 trägt die Nordseite des alten Marktplatzes den Namen des im Jahr zuvor verstorbenen evangelischen Landesbischofs Hanns Lilje (1899–1977).