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Michail-Bulgakow-Museum

Bauwerk in KiewErbaut in den 1880er JahrenGegründet 1991Kulturdenkmal (Ukraine)Michail Afanassjewitsch Bulgakow
Museum in KiewPodilSchriftstellermuseum
Садиба житлова, в якій проживав письменник М. П. Булгаков Київ Андріївський узвіз, 13
Садиба житлова, в якій проживав письменник М. П. Булгаков Київ Андріївський узвіз, 13

Das Michail-Bulgakow-Museum (ukrainisch Літературно-меморіальний музей Михайла Булгакова/ Literaturno-memorialnyj musej Mychaila Bulhakowa) ist eine literarische Gedenkstätte zu Ehren des Schriftstellers Michail Afanassjewitsch Bulgakow in dessen Geburtsstadt, der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Das Museum wurde nach Renovierung des 1888 errichteten, zweigeschossigen Gebäudes, in dem Bulgakow von 1906 bis 1919 lebte, an dessen 100. Geburtstag, dem 15. Mai 1991 eröffnet. Es befindet sich auf dem Andreassteig Nr. 13 im Kiewer Stadtteil Podil und ist täglich (außer Montags: 10–12 Uhr) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs ist das Museum geschlossen. Die Ausstellung in den sieben Zimmern des Hauses enthält etwa 3000 Exponate, von denen 500 Bulgakow selbst gehörten.

Auszug des Wikipedia-Artikels Michail-Bulgakow-Museum (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Michail-Bulgakow-Museum
Andreassteig, Kiew

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N 50.460722222222 ° E 30.514722222222 °
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Adresse

Музей Михайла Булгакова

Andreassteig 13
01025 Kiew
Ukraine
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Садиба житлова, в якій проживав письменник М. П. Булгаков Київ Андріївський узвіз, 13
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Zehntkirche
Zehntkirche

Die Zehntkirche (ukrainisch Десятинна церква/Desjatynna zerkwa; russisch Десятинная церковь/Desjatinnaja zerkow) war die erste steinerne orthodoxe Kirche der Kiewer Rus. Sie wurde von Großfürst Wladimir I. im Detinez von Kiew in den Jahren 989 bis 996 erbaut, nach der von ihm 988 initiierten Christianisierung der Rus. Ihr eigentlicher Name war Mariä-Entschlafens-Kirche, doch im Volksmund hat sich der Name Zehntkirche durchgesetzt, weil Wladimir ein Zehnt seiner Einkünfte zum Bau und Unterhalt bereitstellte. Die Zehntkirche wurde im byzantinischen Stil mit Einbeziehung griechischer Baumeister gebaut. Die Kirche war reich mit Marmor und zahlreichen Fresken, Ikonen, Kreuzen und Amphoren verziert. Sie beherbergte als Reliquie die sterblichen Überreste von Clemens von Rom, der in Chersones auf der Krim getötet wurde. Außerdem wurden dort die Fürstin Olga, die Gemahlin Wladimirs Anna Porphyrogenneta sowie 1015 Wladimir selbst bestattet. In den Jahren 1169 und 1203 wurde die Zehntkirche von den Heeren der Fürsten Andrei Bogoljubski und Rurik Rostislawitsch geplündert, die Kiew in den Feudalkriegen jeweils eingenommen haben. 1230 wurde die Kirche durch ein Erdbeben ernsthaft beschädigt. Bei der Belagerung von Kiew durch die Mongolen im Jahr 1240 brach sie der Überlieferung nach unter dem Gewicht der vielen Menschen zusammen, die sie als letzte Zufluchtsstätte erklommen hatten. Möglich ist auch der Einsatz der mauerbrechenden Geräte durch die Mongolen. In den Jahren 1630 bis 1828 stand auf den Fundamenten der Zehntkirche eine kleinere hölzerne Kirche, die der Metropolit Petro Mohyla erbauen ließ. Zur Zeit der Russischen Kaiserreichs wurde an ihrer Stelle eine gleichnamige Kathedrale von Wassili Stassow im russisch-byzantinischen Stil erbaut. Sie stand von 1848 bis 1928, als sie von den Bolschewiki zerstört wurde. In der späteren Sowjetzeit wurden die ursprünglichen Fundamente der Zehntkirche erforscht und konserviert.