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Ossenreyerstraße 13 (Stralsund)

Altstädte von Stralsund und WismarBaudenkmal in StralsundBauwerk in StralsundOssenreyerstraße (Stralsund)
Stralsund, Ossenreyer Straße 13 (2011 02 12)1
Stralsund, Ossenreyer Straße 13 (2011 02 12)1

Das Haus mit der postalischen Adresse Ossenreyerstraße 13 ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in der Ossenreyerstraße in Stralsund. Bei dem heute dreigeschossigen und dreiachsigen, verputzten Giebelhaus handelt es sich ursprünglich um ein Dielenhaus, das um die Mitte des 17. Jahrhunderts umgestaltet wurde und dabei unter anderem den noch heute zu sehenden Giebel erhielt. Sechs schlanke, in Backstein ausgeführte Pfeilervorlagen sind bis auf das zweite Obergeschoss heruntergezogen. Sie werden durch zwei Gesimse überschnitten; die Schnittstellen sind kapitellartig überformt. Den abgestuften Schweifgiebel krönt ein gesprengter Aufsatz. Das Haus liegt im Kerngebiet des von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Stadtgebietes des Kulturgutes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“. In die Liste der Baudenkmale in Stralsund ist es mit der Nummer 623 eingetragen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Ossenreyerstraße 13 (Stralsund) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Ossenreyerstraße 13 (Stralsund)
Ossenreyerstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 54.31498 ° E 13.08969 °
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Adresse

Ossenreyerstraße 7
18439 , Altstadt
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
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Stralsund, Ossenreyer Straße 13 (2011 02 12)1
Stralsund, Ossenreyer Straße 13 (2011 02 12)1
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In der Umgebung

Ossenreyerstraße 8–12 (Stralsund)
Ossenreyerstraße 8–12 (Stralsund)

Das Haus mit der postalischen Adresse Ossenreyerstraße 8–12 ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in der Ossenreyerstraße in Stralsund. Der dreigeschossige Gebäudekomplex wurde in den Jahren 1902 bis 1903 und 1927 bis 1928 errichtet. In den Jahren 1902 bis 1908 entstand der nördliche Teil auf den drei Grundstücken 8–10, wofür die bis dahin dort stehenden Giebelhäuser abgetragen wurden. Der südliche Erweiterungsbau wurde in den Jahren 1927 und 1928 auf den Grundstücken Nr. 11 und 12 errichtet, auch hier wurden dafür die Giebelhäuser abgetragen. Die Fassade ist einheitlich gestaltet. Sie enthält Elemente des Historismus und des Jugendstils. Die Rasterfassade ist betont vertikal gegliedert. Im Erdgeschoss zieht sich eine nur von Pfeilern unterbrochene Schaufensterfront über die gesamte Breite. Der mit Sandstein verkleidete Skelettbau weist oberhalb des Erdgeschosses geschossübergreifende Pfeiler auf, die die Straßenfront in zwölf Abschnitte teilt, wobei jeder Abschnitt drei Fensterachsen aufweist. Ein Lichthof mit Figurenschmuck wurde im südlichen Bauteil eingefügt. Das Gebäude wurde von der Kaufmannsfamilie Wertheim errichtet. Nach der so genannten „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde die Firma Wertheim im Jahr 1937 enteignet, das Kaufhaus gehörte fortan zur “Allgemeinen Warenhaus Gesellschaft AG”. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus durch die sowjetische Besatzungsmacht übernommen und später, in der DDR, Volkseigentum; das Kaufhaus gehörte ab 1949 zur Handelsvereinigung “Konsum”. Seit 1990 sind in dem Komplex mehrere Geschäfte ansässig. Das Haus liegt im Kerngebiet des von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Stadtgebietes des Kulturgutes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“. In die Liste der Baudenkmale in Stralsund ist es mit der Nummer 622 eingetragen.