place

Saint-Lambert (Montérégie)

Auszug des Wikipedia-Artikels Saint-Lambert (Montérégie) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Saint-Lambert (Montérégie)
Boulevard Queen,

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse Weblinks In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Saint-Lambert (Montérégie)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.49424 ° E -73.5054 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Boulevard Queen

Boulevard Queen
J4R 2A9
Quebec, Kanada
mapBei Google Maps öffnen

linkWikiData ()
linkOpenStreetMap (1010721341)

Erfahrung teilen

In der Umgebung

Großer Preis von Kanada
Großer Preis von Kanada

Als Großer Preis von Kanada wird seit 1967 jährlich mit Ausnahme von 1975, 1987 und 2009 ein Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft in Kanada ausgetragen. Zuvor fanden unter gleichen Namen bereits Sportwagenrennen statt: Von 1961 bis 1965 im Rahmen des Canadian Sports Car Championship sowie 1966 in der CanAm-Serie. Der erste Große Preis von Kanada in der Formel 1 wurde auf dem Mosport Park, rund 100 km östlich von Toronto, in der Saison 1967 ausgetragen, dort fanden zuvor bereits die ebenfalls als Großer Preis von Kanada bezeichneten Sportwagenrennen statt. 1968 und 1970 fand das Rennen auf der Strecke Mont-Tremblant nahe der Ortschaft Saint-Jovite in der Provinz Québec statt. Im Jahr 1969 sowie von 1971 bis 1977 war erneut der Mosport Park Veranstaltungsort des Großen Preises von Kanada. Ab 1978 fanden die Formel-1-Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve (bis 1981 als Circuit Île Notre-Dame bezeichnet) in Montreal statt. Beim großen Preis von Kanada im Jahr 1982 kam der italienische Rennfahrer Riccardo Paletti bei einem Auffahrunfall im Start-Ziel-Bereich ums Leben. Für die Formel-1-Saison 2009 wurde der Große Preis von Kanada nicht in den Rennkalender aufgenommen. Als Grund gab Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone an, dass die Betreiber der Strecke noch Zahlungen für vergangene Rennen schulden. Die Organisatoren des Kanada-Grand-Prix widersprachen dem, räumten aber ein, dass es unterschiedliche Auffassungen über die Höhe ihrer Verpflichtungen gibt. Rettungsversuche unter Beteiligung der Stadt Montreal und der kanadischen Regierung scheiterten schließlich, da man sich mit Ecclestone nicht über Zahlungen für künftige Rennen einigen konnte. Der Große Preis von Kanada 2011 am 12. Juni 2011 war das zeitlich längste (4:04:39,537 h) und auch langsamste (Durchschnittsgeschwindigkeit 74,864 km/h) Rennen der Formel-1-Geschichte. Ursache waren schwere Regenfälle und mehrere Unfälle, die zu insgesamt 30 Safety-Car-Runden führten (ebenfalls Rekord). Für 2020 und 2021 wurde das Rennen aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.

Pont Champlain (Montreal)
Pont Champlain (Montreal)

Die Pont Champlain (englisch Champlain Bridge) war eine Straßenbrücke über den Sankt-Lorenz-Strom und den Sankt-Lorenz-Seeweg in der kanadischen Provinz Québec, die bis 2019 die Stadtviertel Verdun und Le Sud-Ouest von Montreal über die Île des Sœurs („Insel der Nonnen“, englisch Nuns’ Island) mit der gegenüberliegenden Gemeinde Brossard verband. Die zwischen 1957 und 1962 gebaute Brücke war insgesamt 3440 m lang und 26,7 m breit. Sie hatte sechs Fahrspuren und war mit 135.000 Fahrzeugen pro Tag eine der verkehrsreichsten Brücken Kanadas. Ihre Hauptbrücke war eine 763,6 m lange stählerne Gerberträgerbrücke mit einer 215,5 m weiten Mittelöffnung, die den Sankt-Lorenz-Seeweg mit einer lichten Höhe von 39,6 m überquerte. Ihre beiden Seitenöffnungen waren je 117,5 m weit. An sie schlossen sich an beiden Seiten je 156,5 m lange Fachwerkbalkenbrücke mit obenliegender Fahrbahn und 78 m weiten Öffnungen an. Die westliche Rampenbrücke war 2148 m lang und hatte 40 Öffnungen à 53,7 m. Die östliche Rampenbrücke 527,8 m lang hatte 10 Öffnungen unterschiedlicher Weite: 4×53,7 + 2×51,4 + 3×52,5 + 52,7 m. Sie bestand aus Spannbetonträgern, die auf der Île des Sœurs hergestellt und mit zwei fahrbaren Portalkranen an ihren Platz gefahren wurden. Die Rampenbrücken waren die ersten Spannbetonbrücken Kanadas. 300 m flussaufwärts wurde 1965 die Estacade (Ice Control Structure) fertiggestellt, eine Spannbetonbrücke zwischen der Île des Sœurs und dem Sankt-Lorenz-Seeweg, mit dem der Eisgang auf dem Strom reguliert und die Bildung von Eisstauungen verhindert wurden. Heute wird die Brücke als Fußgänger- und Fahrradbrücke genutzt. 2015 wurde flussabwärts neben der Brücke mit dem Bau der Pont Samuel-De Champlain begonnen, eine Schrägseilbrücke, die am 28. Juni 2019 eingeweiht wurde und nach 57 Betriebsjahren die Pont Champlain ablöst. Im Jahr 2020 wurde der Vertrag zur Demontage der alten Brücke geschlossen. Die Kosten dafür wurden auf 225,7 Mio. kanadischer Dollar veranschlagt. Die derzeit laufenden Abbrucharbeiten sollen bis zum Winter 2024 abgeschlossen sein.

Expo 67
Expo 67

Die Expo 67 – offizieller Titel: franz.: Exposition universelle et internationale Montréal 1967, engl.: Universal and International Exhibition Montreal – war eine in der kanadischen Stadt Montreal stattfindende Weltausstellung. Sie dauerte vom 28. April bis zum 29. Oktober 1967; das Ausstellungsgelände befand sich auf einer Halbinsel und zwei Inseln im Sankt-Lorenz-Strom. Das Motto der Ausstellung lautete „Der Mensch und seine Welt“ (franz.: „Terre des Hommes“, engl.: „Man and his World“). Die Expo 67 war gleichzeitig die Hauptfeierlichkeit im Rahmen der Hundertjahrfeier Canadian Centennial. Ursprünglich hätte die Ausstellung in Moskau stattfinden sollen, um den 50. Jahrestag der Russischen Revolution zu begehen. Die Sowjetunion beschloss jedoch, die Weltausstellung nicht abzuhalten, und so wurde im November 1962 durch das Bureau International des Expositions entschieden, die Messe in Kanada stattfinden zu lassen. Obwohl die Expo 67 mit mehr als 50,3 Millionen Besuchern und 365 Hektar Ausstellungsfläche die größte auf dem amerikanischen Kontinent war und mit 62 teilnehmenden Nationen einen neuen Rekord aufstellte, erwirtschaftete sie einen Verlust von über 210 Millionen kanadischen Dollar. Die Weltausstellung in Montreal zeigte zumeist Leichtbaukonstruktionen und wies mit neuen architektonischen Raumstrukturen, neuartigen Verkehrskonzepten und Weltraumfahrtvisionen einen technologischen Weg zur Bewältigung von Zukunftsproblemen. Als Leitgedanke galt nach wie vor, dass der Mensch die Natur beherrschen könne. Berühmt gewordene Hinterlassenschaften der Ausstellung sind die geodätische Kugel Biosphère des US-amerikanischen Architekten Richard Buckminster Fuller sowie der Wohnbaukomplex Habitat 67 des israelischen Architekten Mosche Safdie.