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Rößlings

Ersterwähnung 1451Ort in der Gemarkung Sankt Mang (Kempten)Weiler in Schwaben (Bayern)
Kempten Rößlings Bauernhof östl OR v SO 02
Kempten Rößlings Bauernhof östl OR v SO 02

Rößlings (auch Röslings) ist ein Weiler und Ortsteil der kreisfreien Stadt Kempten (Allgäu). Eine frühe schriftliche Erwähnung des Ortes liegt für das Jahr 1451 vor, der Ort ist aber älter als diese Erwähnung. 1453 wurde der Ort als Lehen des reichsstädtischen Bürgers Oschwalt Rist erwähnt. Im Jahr 1819, also ein Jahr nach der Bildung der Ruralgemeinde Sankt Mang, bestand Rößlings aus fünf Häusern mit 22 Bewohnern. Bis 1900 kam ein Anwesen dazu, insgesamt wohnten in diesem Jahr 25 Menschen in dem Ort. Im Jahr 1954 lebten in dem Weiler 31 Einwohner. 1972 wurde Rößlings als Ortsteil der Ruralgemeinde Sankt Mang nach Kempten umgegliedert. Bis 1987 erhöhte sich die Einwohnerzahl auf 39.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rößlings (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.716631 ° E 10.354439 °
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Adresse

Rößlings 8
87437
Bayern, Deutschland
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Kempten Rößlings Bauernhof östl OR v SO 02
Kempten Rößlings Bauernhof östl OR v SO 02
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Bachtelweiher
Bachtelweiher

Der Bachtelweiher (früher auch Dolderweiher) ist ein Teich in der Gemarkung Sankt Mang in Kempten (Allgäu), der vom Bachtelbach von Ost nach West durchflossen wird. Der Teich hat eine Länge von 300 m, eine Breite von 160 m und eine maximale Wassertiefe von 3,8 m. Die Einöde Bachtelmühle liegt rund 550 Meter westlich am Bachtelbach. Der Teich wurde im 13. Jahrhundert von der Kemptener Fürstabtei als Fischgewässer angelegt. Durch den Bau einer Eisenbahnlinie in den Jahren 1852 bis 1853 von Kempten nach München wurde der Teich von einem Damm im Norden durchschnitten, über den seitdem die Eisenbahnlinie führt. Der Weiher diente auch damals der Fischzucht und zum Betrieb der Bachtelmühle. Im Jahr 1951 wurde am Teich eine Badeanstalt errichtet; heute ist davon noch eine Treppenanlage neben der Liegewiese im Westen vorhanden. Um den Bachtelweiher führt ein stark frequentierter Rundweg, der auch mit Rollstühlen befahren werden kann. Westlich des Teichs gibt es seit Jahrzehnten den Bachtelweiher-Garten mit Minigolfanlage, Kinderspiellandschaft, Streichelzoo, Biergarten und ganzjähriger Gastronomie. Der Bachtelweiher war aufgrund der intensiv genutzten Wiesen rundherum der am höchsten mit Nährstoffen belastete Stehgewässer im Allgäu. Zur Verbesserung der Wasserqualität legte die Stadt auf Anraten des BUND im Jahr 1998 oberhalb des Teichs eine Flutmulde an und renaturierte den Bachtelbach. Im Norden des Teichs befinden sich große Schilfflächen. Fraßspuren von Bibern an Bäumen und Sträuchern werden beobachtet. Der Bachtelweiher wurde 2002 im Auslaufbereich entschlammt und es wurde ein Mönch zur Tiefenwasserableitung installiert. Im Rahmen der "Initiative Bachtelweiher" soll der Weiher ab 2020 entschlammt werden.