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Schlütergut

Baudenkmal in FreisingBauwerk in Freising
Ehemaliges Gutshaus Schlütergut
Ehemaliges Gutshaus Schlütergut

Das Schlütergut ist ein ehemaliger Gutshof südlich von Freising. Heute befindet sich dort die Molkerei Weihenstephan. Anton Schlüter, Gründer des Traktorenherstellers Anton Schlüter München, erwarb 1911 die Freisinger Maschinenfabrik Otto Schülein und baute sie in der Folge zur Gießerei um. Nur ein Jahr später erwarb er die Schmidtbauernmühle südlich von Freising und errichtete dort einen Gutshof. Dieser wurde für die Entwicklung und die Erprobung der Traktoren genutzt und war auch der Wohnsitz der Familie Schlüter. Wenige hundert Meter nördlich entstand das dritte Werk der Firma Schlüter. Mit den Veränderungen in der Landwirtschaft kam Schlüter immer mehr in finanzielle Probleme. Daher wurde das Gut und 80 ha Land 1987 an den Bayerischen Staat verkauft. 50 ha erwarb die Saaten-Union. Allerdings konnten auch diese Verkäufe Schlüter nicht retten und das Jahresende 1993 brachte das Ende der Firma. Auf dem Gelände des Gutes entstand der neue Sitz der damals staatlichen Molkerei Weihenstephan, die inzwischen zur Unternehmensgruppe Theo Müller gehört. Dabei blieben große Teile der Bebauung erhalten. Darunter befinden sich das dreiflügelige Gutshaus mit Turm und Erkern ⊙, ein weiterer heute in die Werkshallen integrierter Turm ⊙, sowie ein Taubenschlag ⊙ und das Bienenhaus ⊙, die alle unter Denkmalschutz stehen. Auch der in den 1960er Jahren angelegte Park wurde wiederhergestellt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Schlütergut (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Schlütergut
Milchstraße,

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Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität

Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München ist eine Nachfolgeorganisation der Staatlichen Brautechnischen Prüf- und Versuchsanstalt in Weihenstephan. Das neue Institut deckt das gesamte Spektrum der vorangegangenen Institution und darüber hinaus den Lebensmittelbereich ab. Leiter des Forschungszentrums bis 2012 war der deutsch-türkische Chemiker Harun Parlar. Seit 2013 wurde das Zentrum von Fritz Jacob und wird seit 2022 von Martina Gastl geleitet.Durch verstärkte Forschung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Chemisch-Technische Analyse und Chemische Lebensmitteltechnologie der Technischen Universität München-Weihenstephan werden sich die zusätzlichen Aktivitäten weltweit nicht nur auf ein umfassendes Beratungs- und Untersuchungsprogramm für Partner der Brauerei-, Mälzerei-, Getränkewirtschaft und Lebensmittelbranche konzentrieren, sondern auch auf die Forschung und Entwicklung in allen genannten Gebieten. In der chemisch-technischen Abteilung erfolgen die Untersuchungen von Rohstoffen, Zwischen- und Nebenprodukten, Fertigerzeugnissen und von Hilfs- und Betriebsmitteln. Die Abteilung für Umwelt- und Sonderanalytik führt weitergehende Untersuchungen von Rohstoffen, Bieren, Wässern und Lebensmitteln durch, auch solche, die im Rahmen der Trink- und Lebensmittelverordnung überwacht werden. Die mikrobiologische Abteilung hat sich auf die spezifischen Untersuchungen von Wasser, Hefe, Würze, Bier, alkoholischen Getränken und jeglicher Arten von Lebensmitteln konzentriert. Das Forschungszentrum hält und liefert als eine der vier wichtigsten Hefebanken in Deutschland eine große Sammlung von kommerziell nutzbaren Hefen. In der Abteilung Lebensmittelanalytik werden Qualitätskontrollen einschließlich Rückstände, Export- und Importkontrollen sowie Vorzertifizierungsarbeiten mit modernsten Methoden durchgeführt. Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität besitzt die Akkreditierung nach DIN EN 17025 sowie die Zulassung der Analytischen Qualitätssicherung Bayern (AQS) und die Zertifikate gemäß Anlage 1 TrinkwVO.