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Conservatorio di Musica Luigi Cherubini

Bildung und Forschung in FlorenzBildungseinrichtungsgründung 1849Luigi CherubiniMusik (Florenz)Musikhochschule in Italien
Organisation (Florenz)
Conservatorio luigi cherubini
Conservatorio luigi cherubini

Das Konservatorium „Luigi Cherubini“ (italienisch: Conservatorio di Musica «Luigi Cherubini») ist eine Musikhochschule in Florenz. In Florenz als einer für die Musikgeschichte bedeutsamen Stadt hat es über die Jahrhunderte auch immer verschiedene Musikschulen gegeben. Das heutige Konservatorium, das nach dem in Florenz geborenen Komponisten Luigi Cherubini (1760–1842) benannt ist, kann seine Ursprünge auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurückführen. Der Großherzog Leopold der Toskana vereinigte per Dekret 1784 die verschiedenen Künste unter dem Dach einer Akademie der schönen Künste (Accademia di Belle Arti), wozu auch die Musik zählte. Daraus entstand 1849 ein eigenständiges Istituto Musicale, dessen erster Direktor Giovanni Pacini (1796–1867) wurde. Seit 1860 bestand es als Königliches Musikinstitut (Regio Istituto Musicale di Firenze) unter der Leitung von Luigi Ferdinando Casamorata fort. Im Jahre 1923 wurde das Institut per Dekret in ein Königliches Musikkonservatorium (Regio Conservatorio di Musica) umbenannt. Das Konservatorium liegt im historischen Zentrum der Stadt unweit der alten Universität und grenzt direkt an den Gebäudekomplex der Accademia di Belle Arti mit seiner bekannten Galerie. Dort sind auch die historischen Musikinstrumente des Konservatoriums ausgestellt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Conservatorio di Musica Luigi Cherubini (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Conservatorio di Musica Luigi Cherubini
Piazza delle Belle Arti, Florenz Quartiere 1

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Biblioteca del Conservatorio di musica Luigi Cherubini

Piazza delle Belle Arti
50112 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Accademia di Belle Arti (Florenz)
Accademia di Belle Arti (Florenz)

Die Accademia di Belle Arti in Florenz, kurz Accademia, war die erste Akademie für Malerei in Europa. Sie wurde 1563 unter der Schirmherrschaft des Cosimo I. de’ Medici von Giorgio Vasari, Agnolo Bronzino und Bartolomeo Ammanati gegründet, drei der bedeutendsten Künstler des Manierismus. Sie trägt seit 1784 den Namen Accademia di Belle Arti Firenze. Den Betrieb nahm die Accademia in der Kirche Santissima Annunziata auf. Als die Accademia entschied, mit Artemisia Gentileschi (1593–1653) eine Frau aufzunehmen, kam dies einer Sensation gleich. Großherzog Leopold der Toskana dekretierte 1784, dass alle Malschulen in Florenz unter einem Dach und unter der Leitung der Accademia zusammengefasst werden sollten, und dass sie eine Galerie mit Gemälden alter Meister enthalten solle, um den jungen Künstlern bei ihren Studien zu helfen. Die Accademia und die zugehörige Galerie erfüllen auch heute noch diesen Auftrag, jetzt in einem früheren Konvent und Hospiz in der Via Ricasoli. Der Großherzog entschied darüber hinaus, dass zu den Künsten, die von der Accademia gefördert werden sollten, die Musik und die Kunstrestaurierung gehören sollten, so dass seitdem das Cherubini-Konservatorium und das Opificio delle Pietre Dure dazu gehören. In dem Museum der Accademia stehen der David von Michelangelo, seit er 1873 von seinem Standplatz am Palazzo Vecchio zu seinem Schutz hierher gebracht wurde, ebenso wie seine Gefangenen (Prigioni), die für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren, Giambolognas Originalplastiken für den Raub der Sabinerinnen, sowie herausragende Gemälde aus dem Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt der Galleria dell’Accademia ist die Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz.