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Opificio delle Pietre Dure

Bildungseinrichtung in ItalienBildungseinrichtungsgründung 1588KünstlervereinigungMuseum in FlorenzOrganisation (Restaurierung)

Das Opificio delle Pietre Dure (OPF, deutsch: Hartgesteinswerkstatt) befindet sich in Florenz in der Via degli Alfani 78 und ist ein zentrales Institut unter der Schirmherrschaft des italienischen Kulturministeriums. Die Betriebs- und Forschungstätigkeiten des Opificio werden in der Restaurierung, der Erhaltung von Kunstwerken und Lehrrestaurierung durchgeführt. Das Diplom, das das Opificio ausstellt, entspricht dem Diplom eines Masterstudiums. Das Opificio ist zusammen mit dem Istituto superiore per la conservazione ed il restauro (Höheres Institut für Konservierung und Restaurierung) eines der wichtigsten und renommiertesten Institute auf dem Gebiet der Restaurierung, nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene.

Auszug des Wikipedia-Artikels Opificio delle Pietre Dure (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Opificio delle Pietre Dure
Via degli Alfani, Florenz Quartiere 1

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Breitengrad Längengrad
N 43.776106 ° E 11.258985 °
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Adresse

Opificio delle Pietre Dure

Via degli Alfani
50112 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Webseite
opificiodellepietredure.it

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In der Umgebung

Accademia di Belle Arti (Florenz)
Accademia di Belle Arti (Florenz)

Die Accademia di Belle Arti in Florenz, kurz Accademia, war die erste Akademie für Malerei in Europa. Sie wurde 1563 unter der Schirmherrschaft des Cosimo I. de’ Medici von Giorgio Vasari, Agnolo Bronzino und Bartolomeo Ammanati gegründet, drei der bedeutendsten Künstler des Manierismus. Sie trägt seit 1784 den Namen Accademia di Belle Arti Firenze. Den Betrieb nahm die Accademia in der Kirche Santissima Annunziata auf. Als die Accademia entschied, mit Artemisia Gentileschi (1593–1653) eine Frau aufzunehmen, kam dies einer Sensation gleich. Großherzog Leopold der Toskana dekretierte 1784, dass alle Malschulen in Florenz unter einem Dach und unter der Leitung der Accademia zusammengefasst werden sollten, und dass sie eine Galerie mit Gemälden alter Meister enthalten solle, um den jungen Künstlern bei ihren Studien zu helfen. Die Accademia und die zugehörige Galerie erfüllen auch heute noch diesen Auftrag, jetzt in einem früheren Konvent und Hospiz in der Via Ricasoli. Der Großherzog entschied darüber hinaus, dass zu den Künsten, die von der Accademia gefördert werden sollten, die Musik und die Kunstrestaurierung gehören sollten, so dass seitdem das Cherubini-Konservatorium und das Opificio delle Pietre Dure dazu gehören. In dem Museum der Accademia stehen der David von Michelangelo, seit er 1873 von seinem Standplatz am Palazzo Vecchio zu seinem Schutz hierher gebracht wurde, ebenso wie seine Gefangenen (Prigioni), die für das Grab des Papstes Julius II. vorgesehen waren, Giambolognas Originalplastiken für den Raub der Sabinerinnen, sowie herausragende Gemälde aus dem Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt der Galleria dell’Accademia ist die Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der bedeutendsten Kunstsammlungen in Florenz.