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Knebel Vig

Bucht (Ostsee)Bucht in DänemarkBucht in EuropaGeographie (Syddjurs Kommune)
Knebel VIg
Knebel VIg

Knebel Vig ist eine dänische Meeresbucht in der Ostsee. Sie bildet am Nordufer der Århusbucht eine fast vollständig geschlossene Bucht der Kalø Vig und liegt an der Küste der Landschaft Mols der Halbinsel Djursland. Sie ist benannt nach dem am Ufer liegenden Ort Knebel und dem dänischen Wort Vig für „kleine Bucht“. Die Wassertiefe beträgt bis zu 14 Metern. Im Süden wird die Bucht durch die Halbinsel Skødshoved begrenzt. Im Süden der Bucht liegt der kleine Hafen Knebel Bro, im Osten Knebel sowie die Kirche von Knebel. Im Norden liegt das Herrenhaus Rolsøgård sowie die Kirche Rolsø Ødekirke.

Auszug des Wikipedia-Artikels Knebel Vig (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Knebel Vig
Syddjurs Kommune

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 56.211111111111 ° E 10.450555555556 °
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Adresse

Neder Tved


8420 Syddjurs Kommune
Region Mitteljütland, Dänemark
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Knebel VIg
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In der Umgebung

Kirche von Agri
Kirche von Agri

Barkjær
Barkjær

Die Langhügel von Barkjær (auch Barkær) sind Anlagen vom „Konens Høj“-Typ. Die Langhügel lagen auf einer verlandeten Insel im Korup Sø (See), einem Rest des seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgetrockneten Kolindsundes, auf der ostjütländischen Halbinsel Djursland in Dänemark, zwei Kilometer westlich des Flughafens Aarhus. Sie waren etwa 6,0 beziehungsweise 7,0 m breit, 100 m lang, standen parallel im Abstand von 10 m und nahmen fast die gesamte Fläche, der von Palisaden umgebenen Insel ein. Entlang der beiden Hügel gefundene faustgroße Steine, bei denen es sich vielleicht um die ehemalige Verblendung der Hügel handelt, wurden anfangs als Bürgersteige interpretiert. Jeder Hügel wurde zunächst durch 22, im Zuge eines Anbaus durch 29 auf steinerne Fundamente aufgesetzte Holzkästen mit Flechtwänden stabilisiert, deren Spuren Peter Vilhelm Glob für die Wandreste einer Reihenhaussiedlung hielt. Die in Idstedt, Kreis Schleswig-Flensburg und Barkjær nachgewiesene Bauweise ist der in Dänemark vor allem aber in Polen vielfach belegte Vorläufer der Megalithversionen. Die Idstedter Version wurde später mit einer Megalithanlage überbaut. Somit geht nordischer als auch bretonischer Megalithik eine in ihrem Ausmaß nach lange völlig unbekannte Erdhügelphase voraus. Barkjær wurde nur kurzzeitig genutzt, in der Nähe liegen ein Ganggrab und ein Dolmen. In Dänemark gehören die Anlagen von Bygholm Nørremark, Frøslev Polde, Harreby, Mosegården, Storgård, Strandby Stovgrave, Surløkke, Teglværksgården und Troelstrup (alle in Jütland) in dieselbe Kategorie. Im Konens Høj von Egens, unweit von Barkjær, fand man das Fragment einer kleinen Kupferplatte und einen kleinen Kupferring. Die Platte war bei dem Verstorbenen am Unterarm platziert und wurde vermutlich als Schmuck getragen. Eine Kohlenstoff-14-Analyse ergab eine Datierung um 3650 v. Chr., was das ungefähre Alter der Anlagen dieses Typs bestimmt.