place

Tved (Syddjurs Kommune)

Geographie (Syddjurs Kommune)Ort in der Region MidtjyllandSyddjurs Kommune
Tved Kirke Sydvest
Tved Kirke Sydvest

Tved ist ein kleiner Ort auf der dänischen Halbinsel Djursland in der Landschaft Mols mit 222 Einwohnern (Stand 1. Januar 2025). Tved bildet den Eingang zur Halbinsel Skødshoved. Tved ist Sitz des Kirchspiels Tved Sogn. Unmittelbar nördlich liegt die Knebel Vig, eine fast vollständig geschlossene Seitenbucht der Kalø Vig, etwa zwei Kilometer nordöstlich liegt Knebel Bro, der nächstgelegene Hafen für Yachten. Vor 1970 bildete Tved Sogn die Landgemeinde Tved. Diese ging 1970 im Zuge der Verwaltungsreform in die Ebeltoft Kommune auf, die wiederum 2007 in der Syddjurs Kommune aufging. Nördlich, außerhalb des Ortes, steht die Kirche von Tved, ein romanisch-gotischer Bau mit umliegendem Friedhof. Im Ort steht ein Runenstein. In Tved gibt es einige Geschäfte und eine Bank.

Auszug des Wikipedia-Artikels Tved (Syddjurs Kommune) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Tved (Syddjurs Kommune)
Tved Kirkebakke, Syddjurs Kommune

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Tved (Syddjurs Kommune)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 56.196666666667 ° E 10.434722222222 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Tved Kirkebakke 26
8420 Syddjurs Kommune
Region Mitteljütland, Dänemark
mapBei Google Maps öffnen

Tved Kirke Sydvest
Tved Kirke Sydvest
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Kirche von Agri
Kirche von Agri

Barkjær
Barkjær

Die Langhügel von Barkjær (auch Barkær) sind Anlagen vom „Konens Høj“-Typ. Die Langhügel lagen auf einer verlandeten Insel im Korup Sø (See), einem Rest des seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgetrockneten Kolindsundes, auf der ostjütländischen Halbinsel Djursland in Dänemark, zwei Kilometer westlich des Flughafens Aarhus. Sie waren etwa 6,0 beziehungsweise 7,0 m breit, 100 m lang, standen parallel im Abstand von 10 m und nahmen fast die gesamte Fläche, der von Palisaden umgebenen Insel ein. Entlang der beiden Hügel gefundene faustgroße Steine, bei denen es sich vielleicht um die ehemalige Verblendung der Hügel handelt, wurden anfangs als Bürgersteige interpretiert. Jeder Hügel wurde zunächst durch 22, im Zuge eines Anbaus durch 29 auf steinerne Fundamente aufgesetzte Holzkästen mit Flechtwänden stabilisiert, deren Spuren Peter Vilhelm Glob für die Wandreste einer Reihenhaussiedlung hielt. Die in Idstedt, Kreis Schleswig-Flensburg und Barkjær nachgewiesene Bauweise ist der in Dänemark vor allem aber in Polen vielfach belegte Vorläufer der Megalithversionen. Die Idstedter Version wurde später mit einer Megalithanlage überbaut. Somit geht nordischer als auch bretonischer Megalithik eine in ihrem Ausmaß nach lange völlig unbekannte Erdhügelphase voraus. Barkjær wurde nur kurzzeitig genutzt, in der Nähe liegen ein Ganggrab und ein Dolmen. In Dänemark gehören die Anlagen von Bygholm Nørremark, Frøslev Polde, Harreby, Mosegården, Storgård, Strandby Stovgrave, Surløkke, Teglværksgården und Troelstrup (alle in Jütland) in dieselbe Kategorie. Im Konens Høj von Egens, unweit von Barkjær, fand man das Fragment einer kleinen Kupferplatte und einen kleinen Kupferring. Die Platte war bei dem Verstorbenen am Unterarm platziert und wurde vermutlich als Schmuck getragen. Eine Kohlenstoff-14-Analyse ergab eine Datierung um 3650 v. Chr., was das ungefähre Alter der Anlagen dieses Typs bestimmt.