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Tved Sogn (Syddjurs Kommune)

Geographie (Syddjurs Kommune)Kirchspiel in der Region MidtjyllandSyddjurs Kommune
Tved Kirke Sydvest
Tved Kirke Sydvest

Tved Sogn ist eine Kirchspielsgemeinde (dän.: Sogn) auf der dänischen Halbinsel Djursland in der Landschaft Mols. Bis 1970 gehörte sie zur Harde Mols Herred im damaligen Randers Amt, dann wurde das Kirchspiel der Ebeltoft Kommune im Århus Amt zugeschlagen. Im Zuge der Kommunalreform zum 1. Januar 2007 ging die Ebeltoft Kommune in der neuen Syddjurs Kommune in der Region Midtjylland auf. Im Kirchspiel leben 769 Einwohner (Stand: 1. Januar 2025), im Kirchspiel liegt die Kirche von Tved. Nachbargemeinden sind im Nordosten Knebel Sogn und im Osten Vistoft Sogn. In der Tved Sogn finden sich folgende Orte: Basbjerg (Gebiet) Bjødstrup (Siedlung, Gut) Blåkær (Siedlung, Gut) Dejret (Siedlung, Gut) Eg (Siedlung, Gut) Iisgård (Gut, Bauernhof) Kvelstrup (Gut, Bauernhof) Landborup (Siedlung, Gut) Manhøj (Gebiet) Mols Hoved (Gebiet) Neder Tved (Siedlung) Skødshoved (Gebiet, Siedlung) Tillerup (Siedlung, Gut) Torup (Siedlung, Gut) Trehøj (Gebiet) Trehøje (Gebiet) Tved (Siedlung, Gut) Vester Tved (Siedlung) Øhoved (Gebiet)

Auszug des Wikipedia-Artikels Tved Sogn (Syddjurs Kommune) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Tved Sogn (Syddjurs Kommune)
Tved Bygade, Syddjurs Kommune

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N 56.196011111111 ° E 10.435761111111 °
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Tved Bygade 41
8420 Syddjurs Kommune
Region Mitteljütland, Dänemark
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Tved Kirke Sydvest
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In der Umgebung

Kirche von Agri
Kirche von Agri

Barkjær
Barkjær

Die Langhügel von Barkjær (auch Barkær) sind Anlagen vom „Konens Høj“-Typ. Die Langhügel lagen auf einer verlandeten Insel im Korup Sø (See), einem Rest des seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgetrockneten Kolindsundes, auf der ostjütländischen Halbinsel Djursland in Dänemark, zwei Kilometer westlich des Flughafens Aarhus. Sie waren etwa 6,0 beziehungsweise 7,0 m breit, 100 m lang, standen parallel im Abstand von 10 m und nahmen fast die gesamte Fläche, der von Palisaden umgebenen Insel ein. Entlang der beiden Hügel gefundene faustgroße Steine, bei denen es sich vielleicht um die ehemalige Verblendung der Hügel handelt, wurden anfangs als Bürgersteige interpretiert. Jeder Hügel wurde zunächst durch 22, im Zuge eines Anbaus durch 29 auf steinerne Fundamente aufgesetzte Holzkästen mit Flechtwänden stabilisiert, deren Spuren Peter Vilhelm Glob für die Wandreste einer Reihenhaussiedlung hielt. Die in Idstedt, Kreis Schleswig-Flensburg und Barkjær nachgewiesene Bauweise ist der in Dänemark vor allem aber in Polen vielfach belegte Vorläufer der Megalithversionen. Die Idstedter Version wurde später mit einer Megalithanlage überbaut. Somit geht nordischer als auch bretonischer Megalithik eine in ihrem Ausmaß nach lange völlig unbekannte Erdhügelphase voraus. Barkjær wurde nur kurzzeitig genutzt, in der Nähe liegen ein Ganggrab und ein Dolmen. In Dänemark gehören die Anlagen von Bygholm Nørremark, Frøslev Polde, Harreby, Mosegården, Storgård, Strandby Stovgrave, Surløkke, Teglværksgården und Troelstrup (alle in Jütland) in dieselbe Kategorie. Im Konens Høj von Egens, unweit von Barkjær, fand man das Fragment einer kleinen Kupferplatte und einen kleinen Kupferring. Die Platte war bei dem Verstorbenen am Unterarm platziert und wurde vermutlich als Schmuck getragen. Eine Kohlenstoff-14-Analyse ergab eine Datierung um 3650 v. Chr., was das ungefähre Alter der Anlagen dieses Typs bestimmt.