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Dolmen am Sognevej in Nødager

Archäologischer Fundplatz in EuropaBauwerk in Syddjurs KommuneDolmenGeographie (Syddjurs Kommune)Grabbau in Europa
Großsteingrab in der Region MidtjyllandJungsteinzeitlicher Fundplatz in EuropaNordgruppe der Trichterbecherkultur
Danmarks Riges Historie vol.1 21a
Danmarks Riges Historie vol.1 21a

Die Dolmen am Sognevej in Nødager stammen aus der Jungsteinzeit, etwa 3500–2800 v. Chr., und sind Megalithanlagen der Trichterbecherkultur (TBK). Keiner der Dolmen wurden archäologisch untersucht, aber die drei Anlagen wurden bereits zwischen 1887 und 1888 geschützt. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.

Auszug des Wikipedia-Artikels Dolmen am Sognevej in Nødager (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Dolmen am Sognevej in Nødager
Stabrandvej, Syddjurs Kommune

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 56.31811 ° E 10.62989 °
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Adresse

Stabrandvej 13C
8560 Syddjurs Kommune
Region Mitteljütland, Dänemark
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Danmarks Riges Historie vol.1 21a
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In der Umgebung

Barkjær
Barkjær

Die Langhügel von Barkjær (auch Barkær) sind Anlagen vom „Konens Høj“-Typ. Die Langhügel lagen auf einer verlandeten Insel im Korup Sø (See), einem Rest des seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgetrockneten Kolindsundes, auf der ostjütländischen Halbinsel Djursland in Dänemark, zwei Kilometer westlich des Flughafens Aarhus. Sie waren etwa 6,0 beziehungsweise 7,0 m breit, 100 m lang, standen parallel im Abstand von 10 m und nahmen fast die gesamte Fläche, der von Palisaden umgebenen Insel ein. Entlang der beiden Hügel gefundene faustgroße Steine, bei denen es sich vielleicht um die ehemalige Verblendung der Hügel handelt, wurden anfangs als Bürgersteige interpretiert. Jeder Hügel wurde zunächst durch 22, im Zuge eines Anbaus durch 29 auf steinerne Fundamente aufgesetzte Holzkästen mit Flechtwänden stabilisiert, deren Spuren Peter Vilhelm Glob für die Wandreste einer Reihenhaussiedlung hielt. Die in Idstedt, Kreis Schleswig-Flensburg und Barkjær nachgewiesene Bauweise ist der in Dänemark vor allem aber in Polen vielfach belegte Vorläufer der Megalithversionen. Die Idstedter Version wurde später mit einer Megalithanlage überbaut. Somit geht nordischer als auch bretonischer Megalithik eine in ihrem Ausmaß nach lange völlig unbekannte Erdhügelphase voraus. Barkjær wurde nur kurzzeitig genutzt, in der Nähe liegen ein Ganggrab und ein Dolmen. In Dänemark gehören die Anlagen von Bygholm Nørremark, Frøslev Polde, Harreby, Mosegården, Storgård, Strandby Stovgrave, Surløkke, Teglværksgården und Troelstrup (alle in Jütland) in dieselbe Kategorie. Im Konens Høj von Egens, unweit von Barkjær, fand man das Fragment einer kleinen Kupferplatte und einen kleinen Kupferring. Die Platte war bei dem Verstorbenen am Unterarm platziert und wurde vermutlich als Schmuck getragen. Eine Kohlenstoff-14-Analyse ergab eine Datierung um 3650 v. Chr., was das ungefähre Alter der Anlagen dieses Typs bestimmt.

Kirche von Ebeltoft
Kirche von Ebeltoft

Die Kirche von Ebeltoft liegt in der Landgemeinde Ebeltoft auf der gleichnamigen Halbinsel, die ihrerseits Teil der Halbinsel Djursland ist, das den östlichen Teil von Jütland in Dänemark bildet. Sie gehört zur evangelisch-lutherischen Volkskirche Dänemarks. Der im 13. Jahrhundert errichtete schmucklose romanische Bau, bei dem Chor und Kirchenschiff übergangslos und hallenartig in einer Linie liegen, ist außenarchitektonisch nicht anspruchsvoll. Bei der im Jahre 1983 erfolgten Restaurierung fand man Münzen aus dem 13. Jahrhundert. Das deutet, dass die Kirche bereits bestand, bevor Ebeltoft 1301 die Stadtprivilegien erhielt. Bis dahin glaubte man, dass die Kirche aus dem Jahre 1458 stammte, in dem sie zum ersten Mal erwähnt wird. Andererseits weist die heutige Formensprache des Kirchenäußeren mit seinen großen Rundbogenfenstern weder auf Romanik, noch Gotik, sondern auf den Barockstil des 18. Jahrhunderts, in dem das Bauwerk die für dänische Kirchen übliche Eingangshalle erhielt. Im Chorraum und in den Gewölben sind viele Wandmalereien zu sehen. Interessant ist ein Vogel, der an einen Kranich erinnert. Im dritten Gewölbe wird Jesus auf dem Kreuzweg und die Kreuzigung dargestellt. Unter dem Gewölbe ist eine Fregatte, vielleicht die „Maria“, erbaut von König Hans (1455–1513) zu sehen. Hans war König von Dänemark, Norwegen und Schweden. Die Kirche hat ein spätromanisches Taufbecken aus gotländischem Sandstein.